Erinnerungen, Reisen

Day 1: Arizona Roadtrip

Hallo zusammen

Auch wenn es schone ein Weile her ist möchte ich die nächste Zeit von meinem Arizona Roadtrip erzählen.

Ich habe früher nie mit dem Gedanken gespielt nach Arizona zu gehen. Doch irgendwann bin ich dann im Internet auf Bilder gestoßen. Diese Bilder waren so unglaublich schön das mein Interesse geweckt war. Klar muss man dabei immer in Betracht ziehen das diese Bilder mit großer Wahrscheinlichkeit bearbeiten wurden, aber dennoch ein Versuch ist es Wert.

So beschloss ich mir Arizona anzuschauen. Ich hatte die Zeit und auch in meiner Reisekasse befand sich gerade noch genug. So buchte ich mir einen Flug nach Las Vegas und ein Auto und begann meine Reise nach Arizona!

Der Flug nach Vegas was wirklich der Schlimmste den ich je erlebt habe, bis jetzt. Ich bin wie schon so oft mit Southwest geflogen, von San Francisco nach Las Vegas. Es war also auch kein langer Flug. Doch es war super heiß und es gab Luftlöcher ohne Ende. Ich habe oft das Problem, das mir schnell schlecht wird, egal ob im Auto oder auf einem Boot. Mir war noch nie so schlecht in einem Flugzeug wie dieses mal. Neben mir saß eine ehemalige Flugbegleiterin, sie versuchte mich die ganze Zeit zu beruhigen und meinte immer nur. „Wir sind gleich da. Gleich sind wir unten!“

Das Erste was ich nach diesem Horrorflug machte, war mich im Flughafen hinsetzten und zu warten bis mir nicht mehr schlecht war.

Ich musste ja eh noch auf meinen Rucksack warten, daher war das ja alles kein Problem.

Welcome to Las Vegas!

Doch nicht für mich, ich holte nur noch meinen Mietwagen ab und weg war ich. Das erste Mal nach über einem Jahr wieder auf der rechten Straßenseite zufahren, war vor allem im Parkhaus eine größere Herausforderung als ich gedacht hatte. Zum Glück ging es gleich auf dem Highway und da gibt es nur eine Richtung in die man fahren kann.

Schnell konnte sich mein Körper dann wieder umstellen und es wurde einfacher wieder auf der rechten Seite zu fahren.

Für den heutigen Tag hatte ich nichts mehr geplant, nur nach Prescot zu fahren und da bei einem Couchsurfer zu übernachten.

Bei der ersten Gelegenheit machte ich einen Stopp bei einen Supermarkt. Ich wollte mir für die nächsten Tage ein paar Vorräte anlegen, so das ich immer was zu trinken dabei haben und wenigstens ein paar Snacks.

Wie fast immer war ich hier etwas überfordert.

Kennt ihr das, wenn man in einen neuen Supermarkt kommt und keine Ahnung hat wo man was findet. Ja ich rannte etwas Ziellos durch die Regale aber irgendwann hatte ich das Gefühl das ich jetzt alles habe was ich brauche.

Also zurück auf die Straße und auf nach Arizona.

Die Fahrt selber war wenig aufregend, viel Wüste und immer mal wieder kleinen Sandtornados zu beiden Seiten des Highways.

Ich erreichte Prescot am Abend und suchte meinen Host. Das Haus war etwas chaotisch und das Bett war auch nicht das Wahre, aber das ist ok. Der Host selber war nicht sehr gesprächig und wollte auch keine Gesellschaft. So zog ich mich bald zurück und ging zu Bett.

Denn ich wollte ja ausgeschlafen sein, um mir am nächsten Tag die Erkundung des Bundesstaates zu starten!

Marie

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Erinnerungen, Reisen

Wie ich vom Reisevirus infiziert wurde!

Hallo

Heute möchte ich mal etwas aus dem Nähnkästchen plaudern.

Meine ganze Leidenschaft zum Reisen hat ja erst so richtig an gefangen als ich mich entschieden hatte, das ich als AuPair in die USA gehen will.

Das ist jetzt natürlich schon eine Weile her, dennoch möchte ich heute ein bisschen davon erzählen.

Die Entscheidung fiel im Januar 2011, als ich 2 meiner Freundinnen auf ihrem AuPair Abenteuer beobachten konnte. Natürlich hatte ich Null Erfahrung mit Kindern und so beschloss ich ein

6-wöchiges Praktikum zu im Kindergarten zu machen. Das war gar nicht so einfach, denn ich machte das Praktikum neben meinem 6 Tage Job.

Das hieß ich verbrachte von 8 Uhr bis 13 Uhr im Kindergarten und arbeitet von 15 Uhr bis 22 Uhr im Hotel. Das war wirklich mehr als stressig aber ich habe es überlebt.

Ich schaffte es noch von meinem USA Urlaub im November Freigeschaltet zu werden und hoffte vielleicht schon in meinem Urlaub Potenzelle Gastfamilien treffen zu können.

Doch das geschah leider nicht. Auch hatte ich bis zu meinem Match nur 3 Familienvorschläge und somit auch nicht die größte Auswahl.

Am Ende Entschied ich mich zu einer Familie in Maryland zu gehen und verbrachte 2 Jahre mit ihnen.

Die Aufregung war groß als ich am 10. März in Dresden am Flughafen saß und es endlich losgehen sollte. Erst in Frankfurt traf ich noch 2 andere Aupairs die mit mir weiter fliegen werde.

Schon hier fand ich meine erste neue Freundin, welche ich im laufe meines Jahres besuchen konnte und welche auch mich besuchte.

Die Orientierung war so naja, vieles sagt einem der gesunde Menschenverstand aber es war trotzdem eine gute Gelegenheit um Kontakte zu knüpfen.

Hier traf ich auch Peggy zu ersten mal und auch wenn wir während unserer Aupair Zeit nie wirklich Kontakt hatten, habe wir jetzt um so mehr. Zusammen haben wir große Teile der Welt gesehen und planen schon die nächsten Abenteuer.

Nach der 3tägigen Orientierung ging es dann nach Maryland. Schon im Zug überkamen mich erste Zweifel, was das wohl werden wird, und auch wenn meine Familie vielleicht nicht die aller Beste war, die man sich hätte wünschen können, hat am Ende doch alles gut geklappt.

Meine Kinder waren damals ein Mädchen 5 Jahre und ein Junge 7 Jahre. Ich war so ca. das 8. Aupair in der Familie was auch bedeutete das es nicht groß mit Familienmitglied zu tun hat, sonder schon ein Job war. Dennoch mochte ich meinen Kinder und auch meine Familie.

Doch wenn wir mal ehrlich sind ist der Job doch eh nur Nebensache. Das wichtige sind die Reisen, die Abenteuer und die Freundschaften, die man hier alleine in einem fremden Land, schließt.

Es ist nicht immer einfach und das muss einem klar sein. Es gibt viele Sachen die einem aus der Bahn werfen können und genau dafür braucht man dann seine neuen Freunde im fremden Land.

Man braucht sie zum Reisen, zum Lachen, zum Weinen und einfach zum abschalten.

Ich habe meine, bis heute, besten Freunde im meinem 2 Jahren als Aupair in den USA kennengelernt und auch wenn wir weit auseinander wohnen, oder sogar auf verschiedenen Kontinenten, die Erinnerungen und die Verbindung die wir haben kann uns keiner nehmen.

Erst morgen mache ich mich wieder auf den Weg quer durch Deutschland um einen dieser Personen zu besuchen und das ist es was so ein Aupair Jahr so besonders macht. Klar die Glücklichen, die auch noch eine 2.Familie finden, gibt es auch, aber das ist eher selten. Also keine Angst vor dem was kommt es wird ein gutes Jahr egal wo mal als Aupair hin geht.

Marie

PS: Bei Fragen einfach melden!

Allgemein, Reisen

Planungsupdate Weltreise!

Hallo

Da ich mich in letzter Zeit immer weniger zu Hause fühle, in Deutschland ist es an der Zeit die Vorbereitungen zu intensivieren und endlich mit der Planung meiner Weltreise anzufangen.

Ja was hab ich bis jetzt?

Das ist noch nicht wirklich viel.

Meine Reiseausrüstung habe ich ja noch von meiner letzten Weltumrundung und ich werd den selben Rucksack wieder nehmen. Nur diesmal wird der nicht so voll, das habe ich mir selber versprochen. Viele zusätzliche Sachen werde ich auch nicht mehr kaufen, denn ich hab alles was ich brauche und wenn nicht dann kann ich auch noch was vor Ort kaufen.

Ich werde dieses mal keinen Schlafsack mehr mit nehmen das weiß ich auch schon sicher.

Ich habe schon viel Ort markiert die ich sehen will. Die meisten sind immer noch in den USA komischer Weise aber das macht nichts, darauf freue ich mich jetzt schon.

Geld habe ich schon einiges gespart doch auch hier bin ich noch nicht ganz am Ziel.

Ja mehr habe ich auch noch nicht.

Doch ich habe meine nächsten Schritte schon im Kalender vermerkt wann ich was machen möchte.

Wo ich starten werde steht mit ziemlicher Sicherheit fest.

Es wird wieder Australien werden und auch wenn ich noch einiges an Zeit habe bin es los geht habe ich schon mein Au Pair Profil auf Aupair World ein gerichtet und ausgefüllt. Auch hier werde ich wieder ohne Agentur gehen. Das hat in Neuseeland super geklappt und ich habe keine Zweifel das es diesmal auch wieder klappt.

Das ist jetzt mal ein kleines Update, das ich mein Ziel noch nicht aus den Augen verloren habe.

Die nächsten Wochen werde ich weiter an meiner Liste von Orten arbeiten die ich sehen möchte.

Nach und nach werde ich auch wieder meine Wohnung ausmisten und schauen das ich so viel wie möglich loswerde oder vielleicht auch verkaufen kann und jeder Cent kommt in meine Reisekasse.

Wie geht es bei euch weiter?

Marie

Erinnerungen, Reisen

The Lost World

Hallo

Bei all den Veränderungen die ich gerade anstrebe und auf die ich hin arbeite, gibt es einiges was noch sortiert werden muss.

Und ja das meiste sind Fotos.

Über ein Jahrzehnt lang sammel ich jetzt schon Fotos, was in der heutigen Zeit ja ja auch gar kein Problem ist. Digital speichern wir einfach alles ab und gut ist.

Ich erinnere mich noch an Zeiten wo wir nur 36 Bilder pro Film hatten und wir uns 5 mal überlegt haben ob wir jetzt ein Foto machen oder nicht. Und das schlimmste war ja, wir wussten ja nie ob die Fotos was geworden sind, bis wir sie, teilweise Wochen später, von der Drogerie, entwickelt abholen konnten. Dazu kommt dann auch noch den Platz den man braucht um all die Fotos aufzubewahren.

Das kennen die meisten heute gar nicht mehr.

Jetzt machen wir von jedem scheiß ein Foto, denn es kostet uns ja nichts mehr. So passiert es schnell das sich Millionen von Bildern ansammeln. Einige sind wertvolle Erinnerungen andere sind nur Mist und werden wieder gelöscht.

Als Teil meiner Veränderungen, habe ich mir auch vorgenommen, meinen Datenberg an Fotos zu besteigen, zu sortieren und auch zu löschen, was zu löschen ist.

Dabei bin ich heute Morgen auf diese Bilder gestoßen.

Vor ein paar Jahren habe ich in für 5 Monate in der Nähe von Wellington, Neuseeland gelebt. Ohne jede Frage mit die beste Zeit meines Lebens.

Und dank Peggy habe ich diesen Ort gefunden.

Fort Ballance Miramar

Erbaut 1885 aus der Angst vor einem russischen Angriff.

Die Neuseeländer wollten sich auch nicht länger nur auf die Briten verlassen, was die Verteidigung ihres Landens anging.

Für die kommenden 26 Jahre was Fort Ballance die führende Küstenverteidigungsanlage in Wellington. Doch genutzt wurde sie bis zum Ende des 2. Weltkrieges.

Heute gilt Fort Ballance als Geschichtsplatz und als eines der best erhaltenden Beispiele für die Bauweise von Festungen in 19. Jahrhundert. Da es auch während seiner aktiven Jahre kaum verändert wurde.

Die Bilder sind entstanden als ich zum ersten Mal die Festung erkundete. Bis heute ist es für mich ein sehr skurriler Ort. Auf der einen Seite ist die ganze Anlage hoch interessant und beeindruckend, stundenlang bin ich auf dem Gelände herumgelaufen und habe immer wieder neue Türen und Wege entdeckt, bin auf den Mauern herumgeklettert und habe vom Dach der Schießanlage die Aussicht genossen.

Was das ganze Erlebnis für mich noch etwas unwirklicher machte, war das genau zu der Zeit als ich auf dem Dach meine Mittagessen zu mir nahm und nichts ahnend über die Bucht schaute, fuhren 5 Militärschiffe in der Hafen von Wellington ein.

Wie ich später erfuhr waren sie gerade auf dem Rückweg von ihrem Einsatz in Kaikoura, wo sie nach dem schweren Erdbeben, bei den Aufräumarbeiten geholfen hatten.

Die andere Seite die diesen Ort so besonders für mich machte, ist das hier keine Menschen waren. Der Weg zu der Festung war nicht an der Straße angeschrieben und auch ich hätte ihn nicht gefunden, wenn Peggy mir nicht schon einmal den Weg gezeigt hätte.

Hier kann man sehr gut sehen wie die Natur sich den Platz zurückholt. In weniger als 80 Jahren wuchsen hier Bäume und Sträucher. Der Beton wurde an vielen Stellen nahezu pulverisiert von Wurzeln und andern Pflanzen. Selbst durch den meterdicken Beton hatten sich die Bäume einen Weg gesucht. Es ist einfach ein Ort der Gegensätze.

Es gibt nicht viele Ort die mich auf meinen Reisen so berührt haben wie Fort Ballance.

Und wer weiß vielleicht schaffe ich es irgendwann noch mal nach Wellington und zu Fort Ballance, wenn die Natur noch was übrig gelassen hat.

Marie

Erinnerungen, Reisen

#1 Mallshooting

Hallo

Reisen ist nicht immer schön. Es gibt immer wieder Momente wo man nicht weiß, ob einem das jetzt wirklich passiert.

So ging es mir am 25. Januar 2014. Zu dieser Zeit war ich noch Aupair in in Highland Maryland in den USA. Es war mein freier Tag und ich wollte nur ein paar Besorgungen erledigen, unter anderem auch ein paar Sachen bei H&M umtauschen. An der Kasse war einiges los und so beschloss ich noch mal durch den Laden zu gehen. Es war kurz nach 11 Uhr als ich auf einmal ein lautes Geräusch hörte. Ich wusste nicht was es war doch für mich klang es so als wäre ein große schwere Kiste runter gefallen.

Und dann noch mal so das selbe Geräusch.

Was machen die denn da?

Ich dachte mir wirklich nicht viel dabei und schaute einfach weiter. Doch dann kamen andere Kunden rennend in den Laden und riefen irgendwas was ich nicht verstand, aber der Mensch ist auch ein Herdentier, also erstmals hinterher. Auch die Verkäufer rannten auf einmal und alles brach in eine Art Chaos aus. Eine Verkäuferin brachte uns ins Backoffice, die andere schloss das Sicherheitstor. Erst nach dem wir dann mit ca. 20 Leuten im Backoffice von H&M saßen fand ich heraus was eigentlich los ist.

Ein Mall-Shooting!

Ok nach dem dieser Fakt auch bei mir an kam wird einem schon andern. Erst wollten wir ja zum Backoffice ins Freie doch, dann wussten wir ja nicht wie viele Shooter es waren oder ob auch welche außerhalb der Mall sind. So schlossen wir uns im Backoffice ein und hofften auf das Beste. Wir verbrachten über 2 Stunde in diesem winzigen Büro, ca. 20 Menschen, darunter auch einige Kinder. Keiner wusste wirklich wie es jetzt weiter gegen würde doch es war klar das wir hier im Moment am sichersten waren. Nach über 2 Stunden hörten wir jemanden am Sicherheitstor zum Laden schreien. Eine der Verkäuferinnen wagte einen Blick und stellte fest das es das SWAT Team war, die jetzt nach und nach die gesamte Mall evakuieren.

Später stellte sich heraus das die Gefahr zu dem Zeitpunkt schon lange vorüber war und das es zum Glück nur 3 Tote gab, darunter der Schütze selber.

In der Panik gab es noch ein paar leichte Verletzungen aber nichts übermäßig dramatisches.

Jetzt 5 Jahre später ist das Ganze schon sehr weit weg und ich habe auf meinen Reisen gelernt, das man alles mal mit machen muss. Gerade in den USA ist es ja mit den Waffen so eine Sache.

Ich wollte die Geschichte hier gerne teilen, weil ich denke das es wichtig ist auch an solche Ereignisse zu erinner und nie zu vergessen das immer etwas passieren kann.

Marie

Allgemein, Reisen

Es geht immer weiter!!

Hallo

Es ist schon was Wahres dran, an dem dem Spruch:

Life is what happens, when you are busy making other plans!

Gerade geht bei mir alles irgendwie drunter und trüber. Es scheint sich auf einmal alles zu ändern und all meine Pläne werden durcheinander geworfen. Das raubt mir schon so einiges an Schlaf und Nerven. Wie das alles am Ende ausgehen wird, weiß ich noch nicht und wie groß die Veränderungen werden.

Doch erst mal eins nach dem anderen. Jetzt muss erst mal alles nachgesehen, durchgerechnet und durchdacht werden.

Das einzige was mich in Situationen wie dieser auf dem Boden hält, ist der Gedanke:

“Ich hab doch schon ganz andere Dinge überstanden!”

Diese waren am Anfang genauso überwältigend und dennoch wurde am Ende alles gut. Vielleicht dauert es ein paar Tage bis man einen Anfange gefunden hat, aber es geht immer weiter.

Besonders in meiner Zeit in Neuseeland habe ich gelernt, erst einmal alles entfalten zu lassen und wenn man dann den Überblick hat, kann man wieder loslegen.

In Neuseeland hat ich mit meinem Aupair da sein, 2 mal die Situation. Das erste Mal gleich wenige Tage nach Ankunft, als mir meine Gastfamilie mir überraschend absagte und ich von jetzt auf gleich ohne Job da stand. Doch zum Glück habe ich, nach dem ersten Schock schon, nach wenigen Tagen einen Ersatz gefunden. Also alles wird gut am Ende.

Ja oder nicht ganz, denn auch diese Familie brachte mich wieder in eine ähnlich Situation, 3 Wochen bevor meine Zeit mit ihnen zu Ende gewesen wäre, setzten sie mich einfach auf die Straße und was das Schlimmste war, sie machten mich bei meiner nächsten Gastfamilie auch noch schlecht. Doch auch das habe ich überstanden und mir der 2. Gastfamilie eine super tolle Zeit gehabt.

Also schaffe ich es auch diesmal, nichts ist so Aussichtslos wie es am Anfang manchmal erscheinen mag.

Das Leben geht weiter, irgendwie!

Welche unerwarteten Situationen haben euch schon so richtig aus der Bahn geworfen?

Marie

Allgemein, Reisen

Überall wird es irgendwann Herbst!

Hallo sehnsüchtig Mitwartende

Wusste ihr schon das es eigentlich Herbst ist?

Ja wirklich kaum zu glauben, erst heute bin ich wieder mit offenen Autofenstern und T-Shirt bei 23 °C durch die Gegend gefahren. Das fühlt sich wirklich nicht wie Herbst an.

Langsam bekomme ich Angst das nach diesem Jahrhundert Sommer, der jetzt ja schon 7 Monate andauert, gar keinen Winter geben wird. Ok, sind wir mal ehrlich, Nachts ist es jetzt wirklich schon kühler geworden und so ganz langsam färben sich auch ddsc0468ie Bäume bunt. Doch sobald die Sonne rauskommt brennt sie ohne Gnade. Ich war erst heute bei einer Freundin zum Kaffeetrinken und wir haben auf ihrer Terrasse gesessen, das war ja kaum aus zu halten. Selbst ihrer Katze war es in der Sonne zu heiß.

Und man bedenke es ist schon fast Ende Oktober.

Daher habe ich mich heute dazu entschieden einmal zurück zu blicken und mich an die kühlen Herbsttage in den vergangenen Jahre zu erinnern.

Normaler weiße ist der Herbst hier in Deutschland grau und nass, so das man jeden Sonnentag auskosten muss. Nicht dieses Jahr, da würden wir uns über Regen richtig freuen.

1419105653516Dennoch lohnt sich ein Waldspaziergang sehr und auch trotz der Trockenheit gibt es überraschend viel Pilze. Schon allein am Wegesrand haben wir soviel gefunden, das man gut davon essen konnte. Die Blätter sind gelb und fallen langsam zu Boden. Überall hört man es Eicheln hageln und auch eine Kastanie verübte einen Mordanschlag auf mich. Mission Fehlgeschlagen!!

Vor 2 Jahren war ich im deutschen Herbst ja in Neuseeland und das hieß wir hatten Frühling. _DSC0404-01

Doch eigentlich geht es hier ja um den Herbst. Gut in Neuseeland ist das dann eher Mai, doch hier im Norden Neuseeland färbt sich nicht viel bunt. Gut ganz vereinzelt mal ein importierter Baum aber sonst bleibt alles grün. Dafür änderte sich aber das Wetter, wie auch in Deutschland, zu nass und grau. Die Temperaturen bleiben allerdings das ganze Jahr recht angenehm.

Der schönsten Herbst haben ich in meiner Aupairzeit in den USA verbracht. Hier wird der Herbst ja noch richtig gefeiert. Man denke nur an Thanksgiving und Halloween. Ich muss wirklich sagen das ich es sehr vermisse.

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Auch hier in Maryland, wo ich gelebt habe, färben sich die Bäume bunt und es gibt soviel zu entdecken. Wir besuchten riesige Maislabyrinthe, führen auf Kürbis Farmen, nur um den besten für unsere Kürbislaternen zu finden und machten ausgedehnte Picknicks im Park.

Alle zusammen schnitzten wir an unseren Kürbissen herum und hatten einfach nur reisen Spaß.

Herbst ist immer anders egal wo man hin kommt und es kommt immer darauf an was man daraus macht. Nach wie vor habe ich an den amerikanische Herbst meine besten Erinnerungen, aber vielleicht liegt das auch an den Menschen mit dem ich ihn verbringen durfte.

Herbst ist meine liebste Jahreszeit, welche ist deine?

Marie

Allgemein, Erinnerungen

Leben in Kurzfassung!

 

Hey Ho

Mein Leben in zahlen!

Ich bin 28 Jahre, in dieser Zeit haben ich in 3 verschieden Ländern gelebt und gearbeitet.

Dazu bin ich mindesten 11 mal umgezogen!

Gelernt habe ich Hotelfachfrau, doch in meinen 3 Jahren im Ausland hab ich immer als Aupair gerbeitet.

In meinem Aupairleben hatte ich bis jetzt 11 Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren.

Machen wir das ganze etwas cronologisch!

Das heimische Nest verlies ich mit 17 Jahren und zog nach Bayern um meine Ausbildung zu beginnen.CIMG3717

Diese schloss ich mit 20 Jahren ab und ging nach Berchtesgaden.

Meine erstemorro bay (12) Reise über den großen Teich machte ich 2011 um Ines in den USA zu besuchen.

Diese Reise dauerte 19 Tage und zeigte mir Virgina, Washington DC und Kalifornien.

2012 ging es dann los als Aupair. Ich lebte mit der Familie für ganze 2 Jahre und hatte 2 Gastkinder.043 (10)

2014 musste ich zurück nach Deutschland und schnell stellte sich herraus, das ich hier nicht lange bleiben wollte.

So machte ich in 2 Jahren 4 unterschiedliche Jobs, um das nächste Abenteuer zu starten.

2016 flog ich nun endlich nach Neuseeland. Das war schon immer mein Traum. Hier auf der anderen Seite der Welt gab es viele Auf und Abs.

_DSC0120 (1)In Neuseeland arbeitete ich in 2 Familien, einmal in Auckland für 4 Monate und für 5 Monate in Wellington.

Neuseeland war das beste Jahr das ich bis jetzt hatte und um das Ganze noch krönend abzuschliesen, endete ich mein Neuseeland Jahr mit 3 Monaten Australien, 2 Monaten USA und einem Monat Costa Rica.IMG-20170719-WA0010

Wenn ich heute zurück schaue sehe ich mit erschrecken das ich schon wieder 1,5 Jahre in Deutschland bin. Das ist echt schon recht lange, doch nach dem ich meinen Traum von Neuseeland erfüllt habe, geht es mir gut und nun ist es an der Zeit wieder zu sparen um dann das ganz große Abenteuer beginnen zu können.

Was ist euer Traum, der nur darauf wartet wahr zu werden?

Marie