Meine kleine Weltreise

Kauri Forest

Als die Tourbusse einfielen, machte ich mich wieder auf den Weg zurück nach Süden. Ich fuhr eigentlich den ganzen Weg bis nach Kaitaia durch. Hier setzte ich mich wieder in ein Café und begann meine Kamera und mein Telefon zuladen. Das kann ich zwar auch im Auto aber es dauert einfach viel zu lange und so lange Stecken fahre ich ja auch nicht jeden Tag, dass es reichen würde. So war der Tag dann auch ohne jedes große Event an mir vorbeigezogen.

Der nächste große und erwähnenswerte Stopp auf meinen Trip war im Kauriforest. Hier übernachtete ich auf einem kleinen privaten Campingplatz mitten im Wald aber mit fließendem Wasser, Küche und Strom. Dafür war er auch etwas teuer aber das geht schon mal.

Hier machte ich auch wieder den ein oder andern Spaziergang und entspannte mich einfach nur. Am Abend kam dann noch ein deutsches Ehepaar an und wir verstanden uns ganz gut. Wir aßen zusammen und saßen noch lange zusammen. Der Mann hieß Michael, an den Namen der Frau kann ich mich nicht mehr erinnern. Als es jetzt langsam dunkel wurde, ging das Geschrei los. Es klang schrecklich aber wie sich herausstellte war es kein Massenmörder, der alle Camper tötet, nein es waren Vögel, Pukenos. Das sind dunkelblaue, große Vögel mit einem roten Schnabel und langen roten Beinen. Ich dachte erst, dass diese Vögel nicht fliegen können, da ich sie immer nur auf dem Boden herumlaufen hab sehen aber anscheinend können sie schon fliegen aber wollen es einfach nicht. Das nächste seltsame Geräusch kam vom Froschteich. Nachdem wir jetzt eh schon alle mit Taschenlampe und Stirnleuchte ausgestattet waren beschlossen wir spontan noch etwas durch den Wald zu laufen. Denn hier soll es ja Kiwis geben und so einen zu sehen wäre schon cool.

Unser Spaziergang dauerte ca. 1 Stunde doch ein Kiwi ist uns nicht begegnet. Dafür haben wir einige Mäuse und Opossums gesehen.

Das Opossum hier in Neuseeland sieht ganz anders aus als das in Amerika. Es hat viel mehr Fell und ist auch etwas größer. Scheu sind diese Tiere auch gar nicht, das kommt wohl daher, dass sie hier keine natürlichen Feinde haben. Sie sind eine Plage und selbst die neuseeländische Naturschutzbehörde, Departement of Conservation, “bittet” darum sie zu überfahren, wenn möglich.

Auf dem Rückweg kamen wir noch über ein kleines Bächlein, in dem riesige Aale lebten.

Am nächsten Morgen ging es wieder weiter, heute wollte ich Kauri Bäume sehen.

Kauri Bäume sind ganz besondere Bäume, welche nur in Neuseeland vorkommen. Anfang des letzten Jahrhunderts wurden sie allerdings zu 99 % abgeholzt. Daher gibt es heute nur noch sehr wenige. Die Kauris, die es noch gibt sind heute geschützt. Der größte und älteste Kauri ist der Tane Mahuta, er ist ca. 51 Meter hoch und hat einen Stammumfang von ca. 14 Metern. Seinen Namen bekam der vom maorischen Gott des Waldes.

Hier im Waid Forest (Kauri Forest) gibt es noch mehrere Kauris, die man besuchen kann, zum Beispiel die 4 Schwestern, oder auch den Te Matua Nghere.

Der Te Matua Nghere ist etwas niedriger als der Tane Mahuta hat aber einen größeren Stammumfang. Sein Name kommt auch aus der Sprache der Maori und bedeutet Vater des Waldes. Sein Alter wird auf ca. 2000 bis 3000 Jahre geschätzt. Leider wurde er bei einem Wintersturm stark beschädigt.

Die kleinen Wanderwege zu den Bäumen sind alle sehr gut ausgebaut und am Tane Mahuta stand sogar eine Frau vom Naturschutz und hat Fragen beantwortet.

Auf meiner Weiterfahrt nach Süden kam ich am späten Nachmittag am Kauri Museum in Matakohe vorbei. Das Museum war riesig aber auch leider nicht mehr lange geöffnet. Doch die Frau an der Kasse erklärte mir, dass wenn ich jetzt noch ein Ticket kaufe, kann ich auch am nächsten Tag noch einmal wiederkommen und mir alles in Ruhe anschauen. So lief ich nur einmal kurz durch das Museum und wollte am nächsten Tag wiederkommen und eine der kostenfreien Museumstouren zu machen und mich noch etwas mehr mit den Kauris zu beschäftigen.

Ich suchte mir einen Campingplatz ganz in der Nähe und genoss den Rest des Abends.

Allgemein

Der Herbst ist da!

Guten Morgen

Es ist wieder so weit! Der Herbst ist da.

Seit letzter Woche so richtig. Das Wetter ist, meiner Meinung nach, perfekt, mit Regen und Wolken aber immer wieder schaut auch die Sonne vorbei.

Es ist einfach mega toll.

Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit.

Auf meinen letzten Spaziergang habe ich endlich die ersten Pilze gefunden ohne sie suchen zu müssen. Das bedeutet, dass ich jetzt öfters im Wald zu finden bin. Und, wenn ihr Pech habt gibt es auch wieder ein Haufen Pilz Fotos.

Gerade dieses Jahr wo nichts so ist wie es sein soll, ist es super das man sich wenigstens auf die Natur verlassen kann.

Ich bin gerade dabei mir eine Liste zu erstellen was ich diesen Monat oder besser diesen Herbst noch alles machen will. Da soll aber keine To Do Liste sein, sondern eher eine Bucket List. Und natürlich sind meine all jährlichen Favoriten dabei aber auch ein paar kleine neue Sachen.

Fall Bucket List

Kürbisse schnitzen

Meine Schätze vom letzten Jahr

Kürbissuppe kochen

Pilze suchen

Besuche die Holzkapelle

Backe Apfelkuchen

Probiere noch ein weiteres Herbstrezept aus

Gehe mehr raus

Jetzt ist vor allem der letzte Punk wider mehr machbar, weil es einfach nicht mehr so heiß ist.

Ich freue mich das der Herbst endlich da ist und ich hoffe, dass ich das meiste daraus machen kann.

Was habt ihr so vor im Herbst?

Marie

Meine kleine Weltreise

Cape Reinga

Doch leider kann ich ja nicht ewig am Mai Tai Bay bleiben. So machte ich mich nach dem Osterwochenende weiter auf den Weg nach Norden. Auch wenn es kein Problem gewesen wäre gleich bis Cape Reinga hochzufahren, es waren ja nur 140 Km, wollte ich unterwegs noch einmal irgendwo Übernachten, sodass ich dann zu Cape fahren kann bevor die ganzen Tourbusse kommen.

Doch zuerst musste ich einen Laden finden, denn meine Vorräte waren aufgebraucht und am Cape gibt es nichts zum Einkaufen. Auch musste ich noch zu meinem Café wo ich meine Kamera und mein Handy Laden konnte und alles andere was ich noch habe. So machte ich dann gegen Mittag los und kam am Nachmittag auf meinen nächsten DoC Campingplatz an.

Vorher mache ich noch einen kurzen Stopp am Anfang es 90 Mile Beaches. Hier kann man mit Allradfahrzeugen und Autos über den Strand heizen. Ich habe es mir mit Hope nicht getraut, weil mein Auto ja kein Allrad hat und wenn man immer die ganzen Storys hört, dass Leute stecken geblieben sind und das Meer dann das Auto verschlungen hat, das muss ja nicht sein. Daher habe ich mein Auto vor dem Strand abgestellt und bin nur ein bisschen spazieren gegangen. Wirklich aufregend war das aber nicht. Es ist einfach nur ein sehr langer gerader Strand. Auch hatte ich gerade wieder das Glück, das gerade Ebbe war, als ich dort war.

Übernachtet habe ich dann am Rarawa Beach DoC. Dieser Campingplatz lag ca. auf der Hälfte des Weges nach Cape Reinga. Vom Stellplatz waren es nur 10 Minuten zu Fuß zum Strand und da es mal wieder schrecklich heiß war, war die Abkühlung mehr als willkommen. Leider gab es auch hier wieder sehr viele Mücken.

Am nächsten Morgen machte ich zeitig los denn ich wollte ja vor den Tourbussen am Cape sein und das schaffte ich auch. Als ich ankam war der erste Parkplatz zwar schon voll, aber die meisten Plätze waren für die Busse reserviert. So fuhr ich auf den 2. Parkplatz, der noch fast leer war. Trotz der “frühen” Stunde, 9 Uhr, war es schon super heiß. Ich packte meine kleine Umhängetasche, mit Wasser, Sonnencreme, einem Snack und natürlich meiner Kamera. Vom 2. Parkplatz waren es ca. 10 Minuten bis zum Visitor Center und dann nochmal 15 min bis zum Lighthouse. Also wirklich nicht schlimm. Dennoch sehr heiß und hier gibt es keinen Schatten. Ich ließ mir Zeit, um Fotos zu machen und die Schilder mit der Geschichte und den Mythen zu lesen, die diesen Ort umgeben.

Cape Reinga ist vor allem für die Maori ein sehr spiritueller Ort. Te Rerenga Wairua, der Ort, an dem die Seelen der Verstorbenen reisen um in die Spiritworld zu gelangen. Noch hinter dem Leuchtturm auf einer kleinen Felsinsel steh ein ca. 800 Jahre alter Pohutukawa Baum, der Maori Legende nach gelangen die Seelen durch seine Wurzeln in die Unterwelt.

Auch wenn immer behauptet wird das Cape Reinga der nördlichste Punk Neuseelands ist, ist das falsch. Der nördlichste Punkt ist weiter im Osten, das Survill Cliff. Dieses ist allerdings sehr schwer zu erreichen.

Wenn man mehr Glück hat als ich und zur richtigen Zeit am Lighthouse ist, kann man sogar sehen wie der Pazifik und die Tasman Sea aufeinander prallen. Das geht leider nur zu einem bestimmten Punkt im Gezeiten Zirkel und den wusste ich nicht.

Nachdem ich genug Bilder vom Leuchtturm und der Umgebung hatte kletterte ich noch den Hügel vor dem Turm hoch. Hier fand ich auch Menschen die ein paar Fotos von mir mit Cape Reinga im Hintergrund machten.

Jetzt wurde es auch langsam voller, die ersten Busse kamen und spuckten viele kleine Chinesen aus. Aber zum nächsten Campingplatz wollte ich jetzt nicht schon fahren, es war ja noch nicht mal Mittag. So beschloss ich noch ein Stück auf den Klippen entlangzulaufen. Von hier aus gab es einige Wanderwege nach Osten oder Westen. Sogar einen zum Zeltplatz, wo ich geplant habe zu übernachten. Aber ich musste ja das Auto auch mitnehmen. So ging ich Richtung Westen. Nicht allzu weit aber immer schön nah an den Klippen entlang. Ich hörte unter mir den Wellen zu wie sie gegen die Felswände donnerten und genoss die einzigartige Aussicht.

Der Rückweg war sehr anstrengend denn ich musste alles wieder Berg hoch, in der prallen Mittagssonne, ohne Schatten und bei 35 °C. Das dauerte eine Weile. Zurück am Visitor Center musst ich erst einmal meine Flasche neu befüllen.

Da ich beschlossen hatte gleich hier in der Nähe vom Cape zu übernachten hatte ich es nicht mehr weit. Ich fuhr zum Campingplatz, der recht voll war, und richtete mich ein.

Meine Nachbarn waren zwei Deutsche, die sich später noch auf den Weg nach Auckland machen wollten, weil sie morgen schon wieder nach Hause fliegen. Sie hatte sich hier ein Wohnmobil gemietet, um alles zu erkunden. Sie luden mich überraschend zu einem späten Mittagessen ein und gaben mir noch Sachen, die sie eh nicht mehr brauchten. Darunter auch Salz und Pfeffer, Müsli und Mülltüten.

Auch hier war das Meer nur eine kleine Sanddüne entfernt und das muss man nutzen, vor allem bei der Hitze. So verbrachte ich den Nachmittag mit Schwimmen und später lernte ich noch zwei andere Deutsche kennen, mit denen ich dann am Abend noch etwas zusammen saß.

Hier habe ich zum ersten Mal gesehen wie einfach es sein kann andere Leute kennenzulernen. Doch leider sind die meisten zu zweit unterwegs und haben kein Interesse, an neuen Leuten.

Allgemein

Wieder weiter schreiben?

Hallihallo

Wenn es läuft, dann läuft es!

Und wie das mit Wasser so ist, meist bergab.

Das Jahr, ich sag es euch, ist eine Achterbahnfahrt durch und durch. Das große C hängt immer noch über uns und man kann nichts so wirklich machen. Immer, wenn man denkt jetzt geht es Bergauf dann kommt hinter der nächsten Kurve eine erneute Talfahrt.

Doch nicht nur das Große C behindert meine Produktivität, sondern auch erstaunlich viele technische Probleme. Erst wollte mein Laptop nicht mehr mit dem Internet verbinden und nachdem ich das Problem endlich gelöst hatte, schlug der Blitz ein und zerstörte mein Ladekabel.

Zum Glück nur das Kabel und nicht den Computer!!!

Doch das neue Kabel kam mit dem falschen Stecker und ich musste noch Adapter bestellen. Alles in allem zog sich das alles etwas hin.

Ja das Jahr macht mich fertig!

Auch alles andere hängt in der Luft. Wie soll ich das mit dem Reisen nächstes Jahr jetzt machen? Soll ich es überhaupt versuchen oder alles um noch ein paar Monate mehr nach hinten verschieben?

Ja ich habe jetzt schon Plan A bis F. Doch nichts davon ist so richtig attraktive oder löst ungehaltene Begeisterung aus.

Das Jahr ist einfach verloren.

Doch es ist an der Zeit das Beste aus dem Rest des Jahres zu machen.

Klar gibt es im Moment einfach nicht viel zu berichten. Keine Reisevorbereitungen und auch keine fremden Länder zu erkunden. Ich darf laut meinem Betrieb nicht mal mehr nach Österreich zum Tanken fahren, ohne nachher einen Test zu machen. Dennoch will ich wieder mehr machen und wenn es nur das schreiben ist. Klar es gibt einfach nicht genug zu erzählen, um jede Woche 2 mal zu posten und dann noch die Blogserie weiterzuführen. Daher schraube ich das Ganze auf einen Post die Woche herunter und die Serie geht auch weiter wie vorher auch immer samstags. Und wer weiß vielleicht können wir das Große C ja bald hinter uns lassen.

Marie

Meine kleine Weltreise

Maitai Bay

Die Nacht war schrecklich! Hier mitten im Wald wimmelt es nur so von Mücken und Mücken lieben mich. Die ganze Nacht hat es gesummt und gestochen. Ich war schon bis oben hin zu gedeckt und das ist bei der Hitze auch nicht schön und trotzdem. Irgendwann habe ich mir dann sogar Socken und Handschuhe angezogen um meine Füße und Finger zu schützen, es war wirklich eine Katastrophe. Ich glaube nicht das ich noch eine zweite Nacht hier bleiben werde.

Nach dem Kampf der Nacht und einem Mini Frühstück, wollte ich die Gegend hier noch etwas mehr erkunden. Doch die meisten Wanderwege gehen über mehrere Stunden und kommen nicht zum Campingplatz zurück. Daher machte ich nur einen kurzen Rundweg, den Puketi Narture Walk, dieser war nur 1,6 km und ca. eine Stunde lang. Das lustige hier in Neuseeland ist, das ganz oft am Anfang und am Ende der Wanderwege, besonders in Waldgebieten, eine Schuhputzstation gibt. So mit Bürsten und Wasser und sogar Desinfektionsmittel. Das soll zum Schutz der Wälder beitragen und verhindern das, Baumkrankheiten eingeschleppt werden.

Nach meinem kleinen Walk packte ich zusammen und fuhr noch einmal nach Kerikeri, um mir die Rainbow Falls anzusehen. Auch hier machte ich eine kleine Wanderung von 4 km auf dem Kerikeri River Trak bis zu den Wasserfällen. Leider hatte ich nicht so das Glück mit der Sonne, sodass ich keinen Regenbogen sah. Es war trotzdem schön, auch das Wetter, nur eben bewölkt.

Nachdem ich mit meiner Wanderung fertig war, fuhr ich noch zu McDonald’s. Ich musste nochmal meine Geräte laden und wollte das Internet nutzen. Hier lernte ich ein australisches Pärchen kennen, das mir den Tipp gab ich solle doch nach Maitai Bay fahren, da soll es toll sein.

Und da ich wirklich keine Lust hatte in Mückenparadies zurückzukehren machte ich mich am Nachmittag auf nach Maitai Bay.

Ich hatte Glück, denn als ich am Maitai Bay DOC ankam, sagten sie, dass sie fast voll sind.
Ich hatte nicht mitbekommen, dass wir ja schon das Osterwochenende haben. Es war Karfreitag. Zum Glück hatte ich auf meinem Weg noch einen Tante-Emma-Laden gefunden, der auch am Feiertag offen hatte, denn der Rest hatte zu. So beschloss ich das gesamte Wochenende hier zu bleiben. Im Laufe des Abends wurde es noch richtig voll. All die Städter aus Auckland kamen und campten hier über Ostern.

Nachdem ich alles so weit hergerichtet hatte, machte ich noch eine Tour über den Campingplatz und er war echt groß. Hier gab es auch richtige Toiletten aber auch nur Kaltwasserduschen. Das Meer war keine 2 Minuten zu Fuß entfernt und vom Campingplatz hatte man direkten Zugang. Es war herrlich. Der Strand bestand aus 2 nebeneinander liegenden Buchten. An der kleineren war der Campingplatz. Die größere Bucht war menschenleer. Immer wenn ich da Spazieren oder Baden war, war niemand bei der großen Bucht, alle immer nur an der kleinen. Mir sollte das recht sein.

Hier verbrachte ich jetzt 3 Nächte, das Wetter war immer super und es war auch sehr heiß. Perfekt um zu Chillen und zu baden. Jeden Abend ging ich zu meinen Steinen am Ende der großen Bucht und schaute mir den Sonnenuntergang an. Tagsüber verbrachte ich mit Lesen und am Auto Basteln oder einfach nur Schlafen. Mein Zeltnachbar war ein Amerikaner er reist auch gerade durch Neuseeland aber nicht so lange wie ich es vorhabe. Er verbrachte hier seine Tage mit Angeln, doch er ließ die Fische nach einem Foto immer wieder frei. Er hatte auch nichts mit dem er die Fische hätte braten können.

Einen Abend trafen wir uns als ich wieder dem Sonnenuntergang zusah und er blieb und machte auch ein paar Fotos.

Hier wurde mir jetzt zum ersten Mal klar, dass ich jetzt wirklich alleine unterwegs bin und all diese schönen Orte mit niemandem Teilen kann. Ja ich bin erst ein paar Tage alleine unterwegs aber trotzdem so abends wäre es schon toll, wen zum Ratschen zu haben.

Die Plus Seite ist natürlich, dass ich mich nach niemandem richten muss und tun und lassen kann was ich will.

Die Tage in Maitai Bay waren toll und es ist bis jetzt mein Lieblingsplatz in Neuseeland.

Meine kleine Weltreise

Weiter geht die Reise nach Kerikeri

Heute war das Wetter zum Glück wieder besser, aber selbst wenn es nicht so gewesen wäre, mussten wir heute Nachmittag oder Abend, so oder so in Kerikeri sein.

Unser Schlafplatz hatte sich mit noch 2 anderen Autos und Zelten gefüllt. Ein Zelt war von 2 Mädels, die Aupairs in Australien waren und nur hier 2 Wochen zum Reisen waren, belegt. Diese sind letzte Nacht abgesoffen und nachdem sie sich ins Auto gerettet hatten, wurde ihr Zelt etwas vom Wind zernischelt.

Nach dem Aufstehen aßen wir etwas und bauten dann Kerstins Zelt ab. Als wir dann endlich so weit waren, ging nichts. Das Auto wollte nicht anspringen.

Na toll! Gerade erst bekommen und schon im Arsch. Ich dachte das es vielleicht an der Batterie liegt aber keiner hatte ein Starterkabel. Ich versuchte es wieder und das komische war, dass das Radio und alles Elektronische funktionierte. Also konnte es ja fast nicht an der Batterie liegen. Nach einiger Zeit fand ich den Fehler. Ich hatte das Auto nicht in Park gestellt, es war immer noch in Drive und da springt es nicht an. Ganz toll! Eigentlich sollte ich das noch von der USA her wissen, dass Automatik-Autos nur im Park anspringen. Nachdem wir nur endlich das Auto zum Laufen gebracht hatten, ging es los.

Da wir ja den gestrigen Tag nicht nutzen konnten haben wir uns entschieden wenigstens heute noch was anzusehen. So machten wir einen Umweg über Russel. Russel ist ein kleiner Ort im Bay of Islands und war noch vor gut 170 Jahren als Höllenschlund des Pazifiks bekannt. Damals legten hier Walfänger Boote an und es gab sehr viel Alkohol und Prostitution.

Heute ist es ein kleiner verschlafener Ort mit ein paar Segelbooten und den besten Fish and Chips.

Diese habe ich natürlich auch probiert. Sonst hat Russel dann aber nicht mehr viel zu bieten. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg nach Kerikeri. Die Fahrt war sehr lang und wir mussten sogar eine Fähre nehmen. Das war schon komisch aber auch super lustig. Viele Straßen in Neuseeland sind nicht befestigt also nur eine Art Feldweg und so einen gab es auch raus aus Russel. Damit sah mein Auto aus wie durch den Schlamm gezogen. Von dem dunkelblau war nicht mehr viel zu sehen, jetzt war es eher sandgelb.

Als wir dann am Nachmittag in Kerikeri ankamen, fuhren wir noch eine Runde durch den Ort und dann brachte ich Kerstin zu ihrem Woofingplatz. Vom Aussehen her hat sie viel Arbeit vor sich in den nächsten 2 Wochen.

Da es jetzt schon langsam spät wurde, machte ich mich auf den Weg zu meinem Schlafplatz. Ich hatte mir einen kleinen DOC Campingplatz herausgesucht, der inmitten im Puketi Forest lag. Dort wollte ich ca. 2 Nächte bleiben. Der Campingplatz war sogar relativ groß aber leider auch durch die letzten Regentage sehr aufgeweicht und das Letzte, was ich wollte, war stecken bleiben. So suchte ich mir einen trockenen Platz und machte mir was zu Essen. Nach dem Essen ging ich noch auf einen kleinen Erkundungsspaziergang. Hier gibt es, wie so oft in Neuseeland, nur ein Plumpsklo und eine Kaltwasser-Dusche. Aber ok das überlebe ich auch, es ist ja warm. Auf meinem Spaziergang fand ich dann noch ein Handy, das wie sich rausstellte dem Platzwart gehörte, der es schon den ganzen Tag suchte!

Wie das so ist, mit dem Campen, sobald es dunkel wird geht man ins Bett, weil es hier ja auch keinen Strom gibt. So mit habe ich auch diesen Tag gut rum bekommen.

Meine kleine Weltreise

Ab Richtung Norden

Nun geht es los! Ab Richtung Norden. Unser erstes Ziel war Snells Beach, auf dem Weg dahin hielten wir immer wieder an und genossen die Freiheit, das tun zu können, was wir wollten. Schon jetzt kann ich mir nicht mehr vorstellen alles mit einem Bus machen zu müssen. Auf einem unserer Stops fanden wir einen großen Schwarm meiner neuen Lieblingsvögel. Hier waren sie allerdings nicht mehr ganz schwarz, sondern größtenteils weiß mit schwarzen Flügeln, doch das Wichtigste, der rote Schnabel, der war immer noch da.

Unser erstes Ziel Snells Beach enttäuschte uns. Es war nichts Besonderes und auch nicht wirklich schön, daher blieben wir nicht lange und fuhren gleich weiter. Der nächste Halt war der Scrandrett Regional Park. Hier war es schon viel besser, die Sonne ließ sich auch wieder blicken und der Park war wirklich klein und schon beim Reinfahren gut zu überblicken. Da wir uns ja heute noch nicht viel bewegt hatten, entschieden wir uns ein bisschen zu laufen. Wir nahmen eine 50 min Loop Track der eine Kombination aus 3 verschiedenen Wanderwegen war. Es war ein toller kleiner Spaziergang mit vielen tollen Aussichten.

Der ganze Loop Weg führte uns nur auf den Klippen entlang und als wir das Schild Martins Bay sahen wollten wir natürlich zum Meer und es war auch nicht weit, vielleicht 5 Minuten.

Der Strand war recht groß und wir waren mutterseelenallein. Nur wir und die Wellen. Das mussten wir natürlich nutzen, auch wenn die Sonne uns heute nicht sehen wollte, war es trotzdem warm genug um unseren ersten Sprung in den Pazifik zu wagen. Badesachen hatten wir zwar keine dabei, die lagen noch im Auto, also sind wir eben mit Unterwäsche schwimmen gegangen. Es war wirklich toll, am Anfang noch etwas kalt, aber wenn man einmal drin ist dann geht das. Ungefähr 20 Meter vom Strand entfernt befand sich ein Steinabschnitt Unterwasser und ich hatte das Glück genau da von einer Welle um gekegelt zu werden. Ich fiel auf die Steine aber da mir nichts weh tat, kümmerte ich mich nicht weiter darum. Ich schwamm zu Kerstin, bei ihr waren keine Steine mehr und wir ließen uns von den Wellen treiben und genossen das salzige Pazifik Wasser. Nach einer Weile hatten wir dann genug und gingen wieder raus. Wir hatten natürlich auch keine Handtücher dabei, also Kerstin nur so ein ganz kleines, aber ich hatte ja noch meine Picknickdecke und das ging auch. Wir waren nach der Abkühlung richtig gut gelaunt und hingen noch unsere BHs auf ein Stück Treibholz, was am Strand lag in der Hoffnung, dass es noch trocknet.

Nach ein paar Minuten fing dann mein Bein auf einmal an zu jucken und zu brennen und als ich nach unten sah war alles rot. Ich hatte mich bei meinem Fall wohl doch verletzt. Ja an den Beinen waren es nur kleinere Schnitte, doch der am Fuß war schon etwas tiefer. Ich versuchte es so gut es ging sauber zu machen und verarztet mich dann am Auto richtig. Es tat nicht sehr weh oder so aber ich hatte etwas Sorge, dass es sich vielleicht entzünden könnte. Was es aber am Ende nicht Tat, zum Glück. Jetzt machten wir erstmal Mittag und fuhren danach weiter nach Goate Island.

Goate Island ist seit 1975 ein Meeresschutzgebiet und somit ein Paradies für Fische. Hier gibt es auch so ein Glasbodenboot aber damit sind wir nicht gefahren. Goate Island allgemein war sehr voll nur Schulklassen und Kinder überall. Mir waren das zu viele Leute und auch das Wetter wurde immer schlechter. Es regnete immer mal wieder und das sonst so blaue Meer war ganz braun, weil der Wind und die Wellen alles aufwirbelten. Schon alleine daher hätte sich das Glasbodenboot nicht rentiert. Wir beschlossen noch etwas spazieren zu gehen und Kerstin wollte eine Runde joggen. Ich konnte im Moment nur Flip Flops tragen, weil der Schnitt im Schuh, dann doch recht weh tat.

So ließ ich sie rennen und ich spielte mit meiner Kamera herum. Nachdem sie total nass geschwitzt und nass vom Regen wiedergekommen war, sprang sie noch einmal ins Meer und duschte sich schnell ab.

Hier gibt es fast überall am Strand so Duschhäuschen und da Goate Island auch ein beliebter Schnorchel- und Tauchplatz ist, gibt es da hier natürlich auch.

Jetzt hatten wir alles erreicht, was wir heute sehen wollten, und mussten uns jetzt etwas zum Schlafen suchen. So fuhren wir nach Whangarei und hofften da etwas Günstiges zu finden, das war leider nicht der Fall. So ging es hier nur zu Pack and Save zum Einkaufen und dann fanden wir einen kleinen kostenfreien Stellplatz 30min weg. Der nannte sich Whangarei Heads und war direkt am Meer. Ja Stellplatz war etwas übertrieben, es war mehr ein Parkplatz mit einer Toilette. Aber ok was solls. Kerstin stellte ihr Zelt auf und ich werde die erste Nacht in meinem Auto schlafen, mal sehen was das wird. Nachdem wir mit allen fertig waren machten wir Abendessen und setzten uns mit unseren Campingstühlen und Kerstin mit einem Bier, ich mit meinem Cider an den Strand und schauten der Sonne beim Untergehen zu. Im Laufe des Abends kamen dann noch ein paar mehr Autos und stellten ihre Zelte auf.

Vom nächsten Tag gibt es nicht viel zu berichten, denn dieser ist wortwörtlich ins Wasser gefallen. Es hat in der Nacht angefangen zu regnen und auch nicht mehr aufgehört bis zum nächsten Abend. Kerstin hatte schon Angst, dass sie absäuft. Wir haben auch schon einmal das Zelt verschoben, weil die eine Pfütze, dann doch bedrohlich nahe kam.

Die Nacht war super ich habe sehr gut geschlafen. Krissi hat mir ja mit dem Auto auch eine Matratze verkauft und wenn ich die Rückbank um lege passe ich bequem in das Auto und kann sehr gut schlafen. Wieder mal gut, dass ich klein bin, denn bei großen Menschen könnte es knapp werden. Auch Kerstin hat in ihrem Zelt gut geschlafen. Ich hatte ihr ja angeboten mit im Auto zu schlafen aber sie wollte nicht, weil sie ihr Zelt ausprobieren wollte.

Da dieser Tag ja nun abgesoffen war, beschloss ich nur noch mal nach Whangarei zu fahren und etwas das Wi-Fi dort zu nutzen, denn da wo wir parkten, gab es nicht mal Empfang. Und nicht, dass die Mutti sich noch Sorgen macht.

So war das also ein sehr fauler Tag und wir hoffen, dass es morgen besser wird!

Allgemein

Was ist denn hier los?

Wie man sieht gerade nicht viel. Das ist echt schade doch leider hat es sich so ergeben. Dabei ist noch nicht mal der Zeitmangel das größte Problem, sondern mein Laptop.

Ich weiß nicht, wieso aber er kann sich bei mir zu Hause nicht mehr in das Internet einloggen. Verbunden mit dem W-LAN aber ich komme nicht in da Internet. Mit allen anderen Geräten habe ich vollen zugriff nur mit dem Laptop nicht. Das nervt gewaltig aber ich kann es im Moment einfach nicht ändern.

Deswegen ist hier gerade alles etwas eingeschlafen. Ich bin jetzt dabei alles etwas vorzuplanen, so das es automatisch online geht und ich so die Phasen überbrücken kann bis ich wieder Internet habe.

Also kurz gesagt ich lebe noch!

Marie

Meine kleine Weltreise

Long Beach

Heute ist es nun so weit, unser letzter Tag bei Sherry und wir haben auch noch frei. Und freie Tage muss man nutzen! Also beschlossen wir nach Long Bay zu fahren. Long Bay ist ein mittelgroßer regional Park der sich an der Küste zwischen Whangaparaoa und Auckland befindet.

Durch meine gestrigen schlechten Erfahrungen, heißt es für mich heute: nur mit T-Shirt. Und ich hatte Glück, das Wetter war auch nicht so toll, dass man ein Top hätte unbedingt tragen müssen. Aber ich muss sagen meine Schultern taten immer noch sehr weh und Muskelkater hatte ich auch. So war ich nicht wirklich motiviert heute gleich wieder ewig weit zu laufen.

Als wir beim Park ankamen und die ersten Fotos gemacht hatten entschieden wir uns den 6 km langen Coastal Track zu laufen. Er führte an zwei kleinen Stränden vorbei und immer auf den Klippen entlang. Wie schon erwähnt war meine Motivation am Boden und ich war nur am Meckern, denn zu allem Überfluss konnte man nicht mal das Meer Sehen, weil hier nur Büsche waren und auch tröpfelte es immer mal wieder. Nach unseren 3 Kilometern hin waren wir am Ziel angekommen, dem Okura River. Das war sehr ernüchternd.

Es war einfach nicht schön, und es schauerte mal wieder. Auch hatten wir das Glück, dass gerade Ebbe war, so war hier auch kein Wasser außer dieser kleine Fluss. Jetzt musste auch Kerstin zugeben, dass es nichts war. Wir machten ein kurzes Picknick und wollten dann wieder zurücklaufen. Da ich immer noch am Meckern und jammern war, und jetzt den doofen Hügel nicht wieder hochlaufen wollte, entschieden wir uns vor den Klippen zurückzulaufen. Hier standen immer wieder Schilder das dieser Weg nur bei Ebbe passierbar ist und ja hier war ja kein Wasser zusehen also musste ja Ebbe sein. Natürlich hatten wir keine Ahnung wie lange schon Ebbe war oder ob der Tiefpunkt schon überschritten war. Wir liefen einfach los. Und ab diesem Punkt fing es endlich auch an Spaß zu machen. Der Untergrund war zwar recht rutschig und Kerstin legte sich auch einmal hin. Hier waren viele Steine und Muscheln zu finden auch so Hühneraugen, also die Steine mit Loch.

Ich fand einen schönen kleinen und schenkte ihn Kerstin. Später fand ich noch einen größeren der mir auf dem Rückweg zum Festhalten diente. Denn nach der zweiten Biegung um die Klippen herum wurde uns etwas mulmig, auf einmal sah es so aus als ob das Meer doch viel schneller zurückkommt, als wir es gebrauchen konnten. Wir beschlossen, dass wir jetzt mal einen Zahn zulegen, denn es ist saugefährlich, wenn man vom Wasser eingeschlossen wird. So ging es jetzt schon schnell wie auf dem rutschigen Boden möglich, weiter. Es dauerte noch gefühlte Stunden bis wir dann endlich Pöhutukawa Bay erreichten. Von hier war es wieder möglich auf den Landweg zu gelangen. Und das war eigentlich auch unser Plan gewesen, doch dann sahen wir ein Pärchen das sich von hier aus, auch wieder vor den Klippen auf den Weg zu Grannys Bay machte und ja die werden sich schon auskennen, also hinterher.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass wir schon extrem leichtsinnig gehandelt haben und dass das Ganze auch hätte schiefgehen können. Doch am Ende schafften wir es zurück zu Hauptstrand und sind den ganzen Weg zwischen Klippen und Meer gelaufen.

Auch wenn die erste Hälfte des Weges echt mies war und auch der Okra Raver mal nichts war, der Rückweg war unser Abenteuer. Und es hat richtig Spaß gemacht.

Als wir jetzt zurück bei Sherry waren, hieß es packen und noch den Rest waschen, denn morgen geht es los Richtung Norden. In zwei Tagen musste Kerstin bei ihrem nächsten Woofingplatz in Kerikeri sein und ich werde die nächsten knapp 3 Wochen Northland erkunden.

Wir packten unsere Rucksäcke und Hope so weit wie es möglich war und da wir jetzt mehr Platz hatten musste auch nicht noch mal aussortiert werden.

Es war ein komisches Gefühl jetzt hier wieder Weg zu müssen, Sherry ist so eine nette Lady und auch das Haus und der Pool sind so toll. Klar war die Arbeit nicht immer schön aber dennoch hätten wir uns keinen besseren Platz für unsere erste Woofingerfahrung wünschen können.

Meine kleine Weltreise

Shakespeare Park die Zweite

Auch heute erledigten wir unsere Arbeiten gleich am Vormittag, sodass wir den Nachmittag freihatten. Denn wir wollten es noch einmal mit dem Shakespeare Park versuchen. Jetzt da wir ein Auto haben ist es ja auch kein Drama mehr dahin und auch wieder Heim zu kommen.

Der Park war wirklich wunderschön. Über 4 Stunden wanderten wir umher und schafften es dieses Mal wirklich uns alles anzusehen. Hier im Park gibt es 3 verschiedene Wanderweg, welche man alle miteinander verbinden kann, das taten wir auch. Zuerst machten wir uns auf dem Lookout Track auf dem Weg zum Lookout! Sodass wir erst mal alles von da aus betrachten können. Auf dem Lookout war es recht windig aber nicht kalt. Überhaupt ging den ganzen Tag eine leichte Brise, die zu dem Desaster führte, was ich später noch erzählen werde.

Vom Lookout nahmen wir den Tiritiri Trail zum Pink Beach. Warum dieser jetzt Pink Beach heißt kann ich nicht sagen, weil pink war hier nichts. Da gerade Ebbe war konnten wir eine Holztreppe nach unten gehen, die zu einer Steinplatte führte. Ich glaube ganz Ebbe war nicht mehr, denn die Wellen kamen schon recht nahe und spritzten uns nass als sie gegen die Steine krachten.

Danach ging es oben auf dem Kliff weiter bis runter zum Te Haruhi Bay.

Der Anstieg zurück zum Lookout Track war ganz schön steil und damit auch anstrengend. Aber trotz Gejammer musste Kerstin hier jetzt noch eine Trainingseinheit machen.

Ich nutzte die Zeit um mit meiner Kamera herumzuspielen und die Aussicht zu genießen. Als wir endlich oben waren gingen wir auch zum Auto zurück. Wir hatten es geschafft den ganzen Park abzulaufen und waren jetzt richtig kaputt.

Also zu Hause nur noch eine Dusche und eine Runde im Pool chillen.

Und jetzt kam die böse Überraschung. Holy Cow hatte ich mich verbrannt. Ich war wirklich krebsrot und hatte Schmerzen vom feinsten. Naja jetzt gab es nichts mehr was ich noch dagegen tun konnte, jetzt musste ich da durch. Und jetzt gibt es erst mal nur noch lange T-Shirts für mich und viel Sonnencreme und After Sun Lotion.