Reisen

Mein Wochenende im Hannover

Hallo

So jetzt probieren wir das mal. Bis jetzt wackelt es noch nicht so schlimm das ich jetzt doch versuchen werde, mal im ICE zu schreiben. Normalerweise wird mir da immer schlecht aber ich hoffe es geht.

Ja ich befinde mich schon wieder auf der Heimfahrt von Caro. Die letzten 3 Tage habe ich in der Nähe von Hannover verbracht und wir machten uns ein paar entspannte Tage.

Die Zugfahrt in den Norden war wirklich angenehm und ich hatte eine nette Bekanntschaft gemacht, doch das war es auch schon. Denn ich weiß nicht mal ihren Namen, doch das ich eben so im Zug.

Auf der Hinfahrt hat alles gepasst, auch wenn es sehr lange gedauert hat und auch recht langweilig war.

Am Sonntag haben wir dann erst mal ausgeschlafen und sind am Nachmittag nach Hannover gefahren. Wir waren im Kino und haben uns Pets 2 angeschaut. Es war ein recht lustiger Film aber nur wenig Dackelaktion.

Danach sind wir noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Leider war es einfach mega heiß. Als wir beim Neuen Rathaus ankamen, entschieden wir uns einmal nach oben auf die Kuppel zu gehen. Der Eintritt war nicht besonders viel und so kann man ich Hannover schon mal von oben anschauen. Die Kuppel ist fast 100 Meter hoch und der Aufzug der dich auf die Höhe bringt ist einzigartig in Europa. Der folgt einem bogenförmigen Fahrbahnverlauf und so ist auch der Boden es Aufzugs Unten in die andere Richtung geneigt als oben. Das war eine Überraschung denn ich wusste nicht das sich der Lift neigt und so verlor ich fast mein Gleichgewicht und fiel auf Caro.

Von oben hatten wir eine wunderschöne Aussicht.

Auch Caro die ja eigentlich schon immer hier lebt war zum ersten Mal hier oben.

Wie das so ist auf Aussichtsplattformen, gibt es immer eine Tafel was man wo sehen kann und das der Harz nur 80 Km von Hannover entfernt ist war schon interessant, das hätte ich nicht gedacht.

Nach einem guten Abendessen und 2 Jumbo Cocktail ging es mit dem Zug wieder zu ihr.

Am Montag war es ja auch noch so mega heiß, so das wir uns nichts weiter vorgenommen haben und einfach nur an den See gefahren sind. Dort legten wir uns in den Schatten und gehofft das wir nicht zerlaufen. Normal bin ich nicht so der Mensch der Stunden lang am Strand liegen kann, aber gestern war es wirklich das einzige was man bei dem Wetter machen konnte. Und es war so schön. Einfach mal nichts machen. Einfach faul im Schatten liegen, Hörbuch hören und hin und wieder ins kalte Nass springen.

Heute haben waren wir noch in Hildesheim und waren ein bisschen bummeln. Mein Zug ging erst am späten Nachmittag. So machte ich noch ein paar wenige Fotos und dann ging es zum Zug.

Stop zuerst hielten wir noch bei den Minions an. Die sind echt super gemacht.

So ja und nun sitze ich im Zug.

Mein erster Zug die Regional Bahn hatte ein paar Minuten Verspätung aber ich habe meinen ICE noch bekommen. Schauen wir mal ob ich beim nächsten Umsteigen auch so viel Glück habe.

Die restlich Fahrt war auch entspannt und ich habe auch meinen Anschluss in Nürnberg bekommen. Das war ja meine größte Sorge.

Jetzt bin ich wieder zu Hause und versuche in meine Routine zurück zu finden und später geht die Arbeit wieder los.

Marie

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Erinnerungen, Reisen

Wie ich vom Reisevirus infiziert wurde!

Hallo

Heute möchte ich mal etwas aus dem Nähnkästchen plaudern.

Meine ganze Leidenschaft zum Reisen hat ja erst so richtig an gefangen als ich mich entschieden hatte, das ich als AuPair in die USA gehen will.

Das ist jetzt natürlich schon eine Weile her, dennoch möchte ich heute ein bisschen davon erzählen.

Die Entscheidung fiel im Januar 2011, als ich 2 meiner Freundinnen auf ihrem AuPair Abenteuer beobachten konnte. Natürlich hatte ich Null Erfahrung mit Kindern und so beschloss ich ein

6-wöchiges Praktikum zu im Kindergarten zu machen. Das war gar nicht so einfach, denn ich machte das Praktikum neben meinem 6 Tage Job.

Das hieß ich verbrachte von 8 Uhr bis 13 Uhr im Kindergarten und arbeitet von 15 Uhr bis 22 Uhr im Hotel. Das war wirklich mehr als stressig aber ich habe es überlebt.

Ich schaffte es noch von meinem USA Urlaub im November Freigeschaltet zu werden und hoffte vielleicht schon in meinem Urlaub Potenzelle Gastfamilien treffen zu können.

Doch das geschah leider nicht. Auch hatte ich bis zu meinem Match nur 3 Familienvorschläge und somit auch nicht die größte Auswahl.

Am Ende Entschied ich mich zu einer Familie in Maryland zu gehen und verbrachte 2 Jahre mit ihnen.

Die Aufregung war groß als ich am 10. März in Dresden am Flughafen saß und es endlich losgehen sollte. Erst in Frankfurt traf ich noch 2 andere Aupairs die mit mir weiter fliegen werde.

Schon hier fand ich meine erste neue Freundin, welche ich im laufe meines Jahres besuchen konnte und welche auch mich besuchte.

Die Orientierung war so naja, vieles sagt einem der gesunde Menschenverstand aber es war trotzdem eine gute Gelegenheit um Kontakte zu knüpfen.

Hier traf ich auch Peggy zu ersten mal und auch wenn wir während unserer Aupair Zeit nie wirklich Kontakt hatten, habe wir jetzt um so mehr. Zusammen haben wir große Teile der Welt gesehen und planen schon die nächsten Abenteuer.

Nach der 3tägigen Orientierung ging es dann nach Maryland. Schon im Zug überkamen mich erste Zweifel, was das wohl werden wird, und auch wenn meine Familie vielleicht nicht die aller Beste war, die man sich hätte wünschen können, hat am Ende doch alles gut geklappt.

Meine Kinder waren damals ein Mädchen 5 Jahre und ein Junge 7 Jahre. Ich war so ca. das 8. Aupair in der Familie was auch bedeutete das es nicht groß mit Familienmitglied zu tun hat, sonder schon ein Job war. Dennoch mochte ich meinen Kinder und auch meine Familie.

Doch wenn wir mal ehrlich sind ist der Job doch eh nur Nebensache. Das wichtige sind die Reisen, die Abenteuer und die Freundschaften, die man hier alleine in einem fremden Land, schließt.

Es ist nicht immer einfach und das muss einem klar sein. Es gibt viele Sachen die einem aus der Bahn werfen können und genau dafür braucht man dann seine neuen Freunde im fremden Land.

Man braucht sie zum Reisen, zum Lachen, zum Weinen und einfach zum abschalten.

Ich habe meine, bis heute, besten Freunde im meinem 2 Jahren als Aupair in den USA kennengelernt und auch wenn wir weit auseinander wohnen, oder sogar auf verschiedenen Kontinenten, die Erinnerungen und die Verbindung die wir haben kann uns keiner nehmen.

Erst morgen mache ich mich wieder auf den Weg quer durch Deutschland um einen dieser Personen zu besuchen und das ist es was so ein Aupair Jahr so besonders macht. Klar die Glücklichen, die auch noch eine 2.Familie finden, gibt es auch, aber das ist eher selten. Also keine Angst vor dem was kommt es wird ein gutes Jahr egal wo mal als Aupair hin geht.

Marie

PS: Bei Fragen einfach melden!

Allgemein

Weil gestern mein Geburtstag war!

Hallo

Diese Woche ist für mich immer besonders schwer. Genauso wie die Woche vor Weihnachten.

Ich hatte gestern Geburtstag und mein Geburtstag ist schon lange kein Grund zur Freude mehr.

Jedes Jahr läuft es auf das selbe hinaus, ich sitze alleine zu Hause oder es gibt irgendwelchen Ärger. Auch diese Jahr sollte das nicht anders sein. Kein hat Zeit oder Lust und ich verbringe den Tag alleine. Am liebsten würde ich mich einfach verkriechen und mit keinem Reden, doch dann fühle ich mich auch wieder schlecht, doch die Angst das es eh keinen Interessiert ist genauso groß.

Ja das klingt traurig und das ist es auch.

So versuchte ich es dieses mal andern zu machen.

Ich machte einen ME Tag.

Ich lud zu den meisten Aktivitäten auch andere ein, doch am Ende machte ich, fast alles allein.

Ich schlief so lange wie ich konnte. Machte mir keinen Stress und führ nach Pocking zum Frühstücken. Ich genoss meinem Kaffee und mein Buch, telefonierte mit meinen Großeltern und schaffte es nicht alles auf zu essen.

Danach ging ich ein bisschen shoppen, nicht viel und auch keinen Mist, denn ich bin wirklich gegen das Kaufen nur um des Kaufens willen. So gönnte ich mit ein paar praktische Sachen die schon lange auf meiner Liste stehen oder die ich gerne und viel benutze.

Ja ich steh auf große Tassen, je größer desto besser!!

Nach dem shoppen ging es zu Massage, die schmerzhafter war als erhofft aber wirklich geholfen hat.

Ich besorgte noch ein paar Kleinigkeiten und feierte mit mir selber.

Am Abend ging es dann noch auf einen Drink. Ich musste allerdings warten bis alle mit der Arbeit fertig waren, doch das war halb so schlimm. Am Ende waren wir dann Leute und immer wieder trafen wir noch andere Bekannte. Es war echt Lustig das hätte ich echt nicht gedacht. Auch gab es noch den eine oder anderen netten Spender der uns was zu Essen und zu trinken sponserte. Es war gestern wirklich ein guter Tag auch wenn ich das am Anfang noch nicht geglaubt hätte.

Das macht Hoffnung auf nächstes Jahr!

Marie

Allgemein

Back to the real Life!

Hallo

Jetzt bin ich schon wieder seit über einer Woche arbeiten und ich muss sagen das mir besonders diesmal das zurückkehren in den Brotjob sehr schwer gefallen ist.

Der erste Tag war der absolute Horror und die Hitze hier in Deutschland ist auch nicht wirklich hilfreich.

Ich finde es gerade diesmal so faszinierend, denn ich hatte noch nie eine so starke Abneigung gegen meine Arbeit wie dieses mal.

Ich kann alle beruhigen, mittlerweile hat sich das wieder gegeben aber ich hatte wirklich zu kämpfen.

Geholfen hat mir vor allem wieder Pläne zu machen, wieder mehr mit meiner zukünftigen Weltreise zu beschäftigen und in meine Routine zurück zu finden. Ich bin noch nicht ganz zurück, aber das wird auch noch. Ich habe mich zurück in meine persönlichen Projekte gestürzt und sehe kleine Erfolge auf allen Ebenen. Mein Kalender füllt ich jeden Tag ein bisschen mehr und ich muss langsam aufpassen das ich mir nicht zu viel vornehme.

Erst heute habe ich wieder lange mit einer alten Freundin gechattet und ich alten Reiseerinnerungen geschwelgt. Wir haben und damals über eine Facebook Gruppe kennengelernt, das ist jetzt schon über 4 Jahre her. Und immer wieder kommen unsere Gespräche auf das eine Thema zurück.
Wo, in der Welt, treffen wir uns das nächste mal?

Gerade solche Gespräche zeigen mir immer wieder warum ich meinem Brotjob mache. Ich mach ihn nicht um reich zu werden, oder weil ich nichts besseres mit meiner Zeit anzufangen weiß, nein ich mache es um mir genug Geld zusammen zu sparen, das ich in einem oder spätestes 2 Jahren wieder los machen kann. Auf in die Welt, einen neuen Ort erkunden, neue Menschen kennenlernen und neue Abenteuer erleben.

Das ist wo ich wieder hin will und je schneller desto besser. Doch wenn ich nicht im Lotto gewinne braucht halt alles seine Zeit. Das heißt bis dahin machen wir weiter den Brotjob und ja wenn man erst mal wieder richtig drin ist kommt die Motivation auch immer mehr zurück.


Marie

Erinnerungen, Reisen

The Lost World

Hallo

Bei all den Veränderungen die ich gerade anstrebe und auf die ich hin arbeite, gibt es einiges was noch sortiert werden muss.

Und ja das meiste sind Fotos.

Über ein Jahrzehnt lang sammel ich jetzt schon Fotos, was in der heutigen Zeit ja ja auch gar kein Problem ist. Digital speichern wir einfach alles ab und gut ist.

Ich erinnere mich noch an Zeiten wo wir nur 36 Bilder pro Film hatten und wir uns 5 mal überlegt haben ob wir jetzt ein Foto machen oder nicht. Und das schlimmste war ja, wir wussten ja nie ob die Fotos was geworden sind, bis wir sie, teilweise Wochen später, von der Drogerie, entwickelt abholen konnten. Dazu kommt dann auch noch den Platz den man braucht um all die Fotos aufzubewahren.

Das kennen die meisten heute gar nicht mehr.

Jetzt machen wir von jedem scheiß ein Foto, denn es kostet uns ja nichts mehr. So passiert es schnell das sich Millionen von Bildern ansammeln. Einige sind wertvolle Erinnerungen andere sind nur Mist und werden wieder gelöscht.

Als Teil meiner Veränderungen, habe ich mir auch vorgenommen, meinen Datenberg an Fotos zu besteigen, zu sortieren und auch zu löschen, was zu löschen ist.

Dabei bin ich heute Morgen auf diese Bilder gestoßen.

Vor ein paar Jahren habe ich in für 5 Monate in der Nähe von Wellington, Neuseeland gelebt. Ohne jede Frage mit die beste Zeit meines Lebens.

Und dank Peggy habe ich diesen Ort gefunden.

Fort Ballance Miramar

Erbaut 1885 aus der Angst vor einem russischen Angriff.

Die Neuseeländer wollten sich auch nicht länger nur auf die Briten verlassen, was die Verteidigung ihres Landens anging.

Für die kommenden 26 Jahre was Fort Ballance die führende Küstenverteidigungsanlage in Wellington. Doch genutzt wurde sie bis zum Ende des 2. Weltkrieges.

Heute gilt Fort Ballance als Geschichtsplatz und als eines der best erhaltenden Beispiele für die Bauweise von Festungen in 19. Jahrhundert. Da es auch während seiner aktiven Jahre kaum verändert wurde.

Die Bilder sind entstanden als ich zum ersten Mal die Festung erkundete. Bis heute ist es für mich ein sehr skurriler Ort. Auf der einen Seite ist die ganze Anlage hoch interessant und beeindruckend, stundenlang bin ich auf dem Gelände herumgelaufen und habe immer wieder neue Türen und Wege entdeckt, bin auf den Mauern herumgeklettert und habe vom Dach der Schießanlage die Aussicht genossen.

Was das ganze Erlebnis für mich noch etwas unwirklicher machte, war das genau zu der Zeit als ich auf dem Dach meine Mittagessen zu mir nahm und nichts ahnend über die Bucht schaute, fuhren 5 Militärschiffe in der Hafen von Wellington ein.

Wie ich später erfuhr waren sie gerade auf dem Rückweg von ihrem Einsatz in Kaikoura, wo sie nach dem schweren Erdbeben, bei den Aufräumarbeiten geholfen hatten.

Die andere Seite die diesen Ort so besonders für mich machte, ist das hier keine Menschen waren. Der Weg zu der Festung war nicht an der Straße angeschrieben und auch ich hätte ihn nicht gefunden, wenn Peggy mir nicht schon einmal den Weg gezeigt hätte.

Hier kann man sehr gut sehen wie die Natur sich den Platz zurückholt. In weniger als 80 Jahren wuchsen hier Bäume und Sträucher. Der Beton wurde an vielen Stellen nahezu pulverisiert von Wurzeln und andern Pflanzen. Selbst durch den meterdicken Beton hatten sich die Bäume einen Weg gesucht. Es ist einfach ein Ort der Gegensätze.

Es gibt nicht viele Ort die mich auf meinen Reisen so berührt haben wie Fort Ballance.

Und wer weiß vielleicht schaffe ich es irgendwann noch mal nach Wellington und zu Fort Ballance, wenn die Natur noch was übrig gelassen hat.

Marie

Reisen

Frühjahrsputz und Couchsurfer

Hallo

Letzte Woche war ein Auf und Ab.

Ich bin wirklich ein sehr chaotischer Mensch was meine Wohnung angeht. Bei mir wird man nie vom Boden essen können und man findet immer irgendwo Staub. Doch ich muss sehr zu meiner Schade gestehen das es in den letzten Wochen echt aus dem Ruder gelaufen ist.

Ja aber zum Glück ist am Donnerstag ja die Franzi zu mir gekommen, als mein erster Couchsurfer ever.

So nutzte ich die Gelegenheit für einen extremen Frühjahrsputz.

Oh Leute das war echt eine Marathon. Ich hätte nie gedacht das putzen so anstrengend und langwierig sein kann. Doch wenn man auch alle Schränke aus räumt zieht es sich.

Nagut jetzt habe ich wieder eine ordentliche Wohnung und das bleibt hoffentlich auch so für eine Weile.

Und dann kam Franzi!

Ich muss ja zugeben das ich am Anfang schon etwas Angst hatte, ich hatte ja noch nie jemanden bei mir aufgenommen, was nicht zuletzt daran liegt, das ich am Arsch der Welt wohne, doch es war super. Franzi ist eine super nette und inspirierende Frau, die viele Geschichten zu erzählen hat. Ich muss echt das sagen das ich es für meinen ersten Gast nicht besser hätte treffen können.

Jetzt noch mal zum Couchsurfing. Für alle für die das kein Begriff ist, es ist einfach eine günstige Art zu Reisen und Einheimische kennenzulernen. Couchsurfing.com ist eine Online Community wo man sich kostenfrei anmelden kann. Hier kann man jetzt nach Gastgebern für den nächsten Urlaub oder Travelbuddies für den nächsten Ausflug suchen. Allerdings ist das Konzept, das man auf der Couch des Gastgebers schläft. Das heißt man kann keinen Luxus erwarten.

Ich selber bin schon ein paar man gesurft, hatte viele gute Erfahrungen aber auch die ein oder andere weniger gute Erfahrung gemacht

Ich habe auf Luftmatratzen im Wohnzimmer geschlafen, auf der Couch in einer Einzimmerwohnung und sogar mal in einem Messihaus.

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Ich bin mit meinen Hosts feier gewesen, wir haben Ausflüge gemacht zu Plätzen die man als Tourist nicht zu sehen bekommt und Freunde fürs Leben gefunden. Und wenn man dabei noch ein paar Euros sparen kann, was will man mehr.

Marie

Reisen

Back in Nürnberg

Hallo

Nach dem ich nach meinen 10 Tagen arbeiten jetzt 4 Tage frei hatte, hab ich mich auf dem Weg nach Nürnberg gemacht und meine Freundin Steffi besucht.

Es sollte eine entspanntes Wochenende werde und das war es auch.

Ich nahm also den ICE von Passau nach Nürnberg. Der Zug war überraschend voll, aber ich habe trotzdem einen Platz mit Tisch bekommen.

Am Bahnhof wartete schon Steffi und wir machten uns zu erst auf dem Weg zu ihr. Sie wohnt ca. 30 Minuten vom Bahnhof entfernt und wir liefen den Weg. Danach fuhren wir zum Schoppen nach Herzogenaurach zu den ganzen Sport Outlets. Hier war auch wieder sehr viel los aber es war ja auch Samstag Mittag. Ich habe nicht all zu viel gekauft, doch der Sommer kann kommen, denn ich hab jetzt genug kurze Hosen dafür.

Nachdem wir dann wieder in Nürnberg waren, liefen wir wieder in die Stadt, um den Ostermarkt zu besuchen. Ich hatte mir mehr Ostersachen erwartet aber das was nicht so der Fall. Dennoch habe ich ein paar Sachen zum verschenken gefunden.

Auch habe ich zum ersten Mal einen Coldbrew bei Starbucks probiert und der war echt super lecker, das hätte ich gar nicht gedacht aber ich bin immer noch begeistern.

Bevor wir uns jetzt wider auf den Weg nach Hause machten gab es noch eine Runde Cocktails. Oh man waren die Lecker. Ich hatte einen Mango Mai Tai und Steffi einen Barcardi Razz Mojito. Da wir noch nicht viel gegessen hatten merkten wir die Drinks recht schnell, aber wir haben uns noch gut nach Hause gefunden.

Am Sonntag Morgen gab es ein tolles Frühstück. Heute sollte es etwas Kultur und Geschichte geben. So fuhren wir raus zum Duzendteich, zum Reichsparteitagsgelände und der Langen Straße.

Hier verbrachten wir den halben Tag bei strahlen den Sonnenschein auf dem Zeppelin Platz und rund um den Duzendteich.

Nach dem wir genug Sonne getankt hatten mussten wir noch einmal in die Stadt um noch ein paar Sachen abzuholen und Waffeln zu essen. Wie machten uns auf zu Steffis Abreibt um das Paket abzuholen.

Jetzt wollte ich gerne noch eine Bratwurst und noch was kleines für eine Freundin. Ja die Semmel wurde mir zum Verhängnis. Sie war ja lecker aber sie zog mir auch einen halben Zahn. Gut das ich keine Schmerzen hatte so habe ich es einfach so gelassen bis ich wieder zu Hause bin und zu meinen Zahnarzt gehen kann.

Naja die Stimmung war trotzdem im Keller. Aber was sollte man da jetzt machen. Genau Waffeln essen! So machten wir uns auf den Weg zu Wonder Waffel und ich gönnte mir eine Haselnuss Spezial, so mega lecker, und so viel das war echt toll. Es war eigentlich nur eine einzige Waffel aber mit so viel gefüllt, das ich sie fast nicht schaffte. Meine war mit Banane, Erdbeeren, Giotto, Kinder Country und Haselnuss Soße gefüllt. Oh man war ich danach satt und konnte nichts Süßes mehr sehen.

Den restlichen Tag chillten wir noch etwas.

Der Montag Morgen startet recht früh und wir machten uns auf dem Weg zurück nach Griesbach. Unterwegs hielten wir noch bei der Schokoladen Fabrik an und besorgten noch was Schokolade.

Damit endete auch mein Wochenende mit Steffi. Es war super schön und entspannend, einfach mal raus aus dem kleinen Niederbayern und andere Luft einatmen.

Marie

Reisen

Yo soy Marie!

Hallo

Man lernt nie aus im Leben, heißt es.

Doch nicht alles lernt man auf der Straße oder wo anders. Daher habe ich mich dieses Jahr dazu entschieden wieder etwas zur Schule zu gehen. Einmal die Woche werde ich jetzt an der Volkshochschule hier bei mir im Ort einen Spanisch Kurs besuchen.

Sprachen sind vor allem für das Reisen sehr hilfreich, doch das ist nicht meine einzige Motivation.

Ich hatte das Glück 2017 einen Monat lang bei meiner Freundin in Costa Rica zu wohnen und ihre Hochzeit zu besuchen. Ihre Familie hat ich herzlich in ihrem Haus aufgenommen und es war eine der besten Zeiten meines Lebens.
Die Mentalität und Gastfreundlichkeit hat mich so überwältigt, das ich es kaum in Worte fassen kann. Sie haben mich, als eine doch Fremde in ihrem Haus aufgenommen und nicht nur sie, auch ihr Verwandtschaft. So verbrachte ich mehrere Tage bei einer Cousine von Laura. Die kannten mich ja auch nicht und trotzdem.

Doch eine Sache hat meine Aufenthalt etwas überschattet, ich hab einfach keinen verstanden. Klar je länger ich da war im so mehr habe ich Worte aufgeschnappt. Doch das reichte bei weiten nicht um mich auszudrücken oder um mit jemanden zu reden. Laura, ihre Schwester und auch ihre Cousine sprechen alle Englisch so das ich wenigstens nicht komplett ausgeschlossen fühlte. Dennoch war es mir sehr unangenehm einfach nicht an allem teilhaben zu können. Auch in San José selber war es hin und wieder schwer, wenn man nicht nach dem Weg fragen kann.

Um dieses Erlebnis bei nächsten mal nicht wieder zu wiederholen wird es dieses ja angegangen. Ich lerne Spanisch. So das ich bei nächsten Besuch mich wenigstens ein bisschen verständigen kann und vor allem auch mit Emma, Lauras Tochter die im Sommer ein Jahr wird.

Ich freut mich schon auf meinen nächsten Besuch.

Was für Sprachen sprecht ihr?

Marie

Allgemein, Reisen

Weihnachtsmarkt Tour in Zahlen

Hallo

Das neue Jahr ist ja nun schon ein paar Tage alt und wie ich schon in meinem Umfeld merke, haben die ersten ihre Vorsätze schon wieder über Bord geworfen.

Bei mir ist das noch etwas anders. Ich bin noch dabei, aber doch etwas langsamer als ich gedacht haben. Ich habe noch nicht alles geschafft was ich dachte was ich bin jetzt schön hätte machen können. Doch solange man dran bleibt ist das auch ok.

Ich habe mir über legt das ich heute noch einmal auf meine Weihnachtsmarkt Tour zu sprechen komme und zwar unsere Tour in Zahlen.

2 Mädels

7 Städte

ca. 1600 km

8 Bus und Zug Fahrten

22 Weihnachtsmärkte

Das Fazit der Reise ist :

Es war wirklich toll und auch nicht so anstrengend wie ich erwartet hatte. Die Downtime im Bus hat mir genug Zeit gegeben, zum entspannen und auch ein bisschen schlafen. Ich war sehr überrascht das mir die Busfahrt nichts ausgemacht hat, denn sonst wird mir ja immer schlecht und das nach nur 10 Minuten. Doch dieses mal war gar nichts.

Die Fahrten mit Flixbus waren super, günstig und auch meinst pünktlich. Sitzplatzreservierung war wirklich die paar Euro mehr Wert. Denn so hatten wir immer unseren Platz und mussten nicht einzeln oder neben Fremden sitzen. Ich war wirklich skeptisch am Anfang wie das mit dem Bus werden soll, doch ich muss sagen das ich sehr positiv überrascht hat und das ich es immer wieder tun würde.

Einige der Städte die wir besucht haben kannte ich schon und haben dennoch neue Seiten kennen gelernt. In einige Städte plane ich zurück zukehren, hoffentlich im laufe dieses Jahres.

Die Stadt die mich am meisten überrascht hat war Erfurt. Ich war noch nie da und hatte auch keinerlei Erwartungen. Vielleicht war genau das der Grund warum die Stadt mich so überrascht hat.

Der beste Weihnachtsmarkt ist und bleibt für mich der Dresdner. Hier bin ich sicher etwas voreingenommen, denn Dresden ist einfach eine tolle Stadt und Heimat. Aber auch so die Deko auf dem Strizelmarkt konnte von keinem der anderen Märkte getoppt werden.

Der Markt der mir an wenigstens gefallen hat war der in Prag.

Die Tour war toll und vielleicht mache ich im Dezember wieder eine. Diesmal vielleicht mit etwas mehr Zeit in den Städten um alles etwas in Ruhe anzuschauen und die Städte mehr zu genießen.

Also wenn ihr Ideen habt, wo es tolle Weihnachtsmärkte gibt die man sich mal schauen muss, dann sagt mir unbedingt Bescheid!

Marie

Reisen

#6 Weihnachtsmarkt Tour Nürnberg

Hola

Nachdem Erfurt mir wirklich gut gefallen hat und ich die Pläne schmiede, nächstes Jahr noch mal wieder zukommen, geht es jetzt weiter zu unserem letzten Stopp.

Auf nach Nürnberg!

Ich habe noch keine richtigen Erfahrungen mit Nürnberg. Ich bin hier immer nur von einem Zug in den nächsten gestiegen. Also freue ich mich um so mehr darauf, mir mehr, als nur den Bahnhof, anzuschauen.

Die Fahrt war wieder eine von den längeren, die wir hatten auf unserer Tour. Doch alles war wieder pünktlich und es gab keine Probleme.

In Nürnberg angekommen suchten wir zuerst unser Hostel. Das war wirklich super Zentral gelegen. Es waren keine 5 Minuten bis zum Weihnachtsmarkt. Hier hatten wir jetzt ein 4 Bett Zimmer doch zum Glück waren wir die erste Nacht alleine und in der 2. Nacht war noch eine Freundin von Peggy gekommen. Wir machten es wieder wie immer. Nach dem wir uns eingerichtet hatten machten wir uns auf in die Stadt und schauten uns schon mal etwas um. Wir suchten uns die Information um einen Stadtplan und ein paar Sehenswürdigkeiten auswendig zu machen. Wir schlenderten noch einmal über den Weihnachtsmarkt und gingen dann aber auch bald nach Hause.

So eine Woche schlaucht doch schon ganz schön.

Wir nahmen uns noch was zu essen mit und setzten uns in Hostel und suchten Sehenswürdigkeiten oder schrieben noch die letzten Tage auf.

Am nächsten Morgen machten wir wieder eine selbst geführte Tour durch die Stadt. Zu erst ging es zum Handwerkermarkt. Der war echt süß und am besten waren die Verkäufer die wir belauschten, als sie mit 2 Australiern versuchte Englisch zu reden. Einfach nur zuckersüß. Danach wollten wir zum Straße der Menschenrechte und hier hat es geschüttet wie sonst was. Es war echt nicht mehr lustig. Wir strichen einige Sachen von unserer Liste, denn bei dem Wetter macht es echt keinen Spaß, leichter Regen ist ja Ok aber nicht so was. So machten wir uns gleich auf dem Weg zur Burg. Kaum waren wir an der Burg und der Himmel riss auf und sie Sonne kam wieder. Echt schön.

Jetzt hatten wir auch wieder etwas mehr Ruhe und Lust uns den Rest der Stadt anzuschauen. Wir folgenden der Stadtmauer bis zum Albrecht Dürrer Haus, gingen dann zurück in die Stadt um zum Pellerhaus zu gelangen und danach noch zum Kinderweihnachtsmarkt.

Der Kinderweihnachtsmarkt war wirklich schön, mit einem alten Karussell und Mini Riesenrad. Viele der Stände boten Aktivitäten zum mitmachen an, für die Kinder. Hier machten wir dann auch spätes Mittagessen und dann ging es noch mal ins Hostel. Hier warteten wir dann auch Peggys Freundin, denn wir wollten alle noch ins Kino.

Nach dem Kino ging es noch mal zurück auf dem Weihnachtsmarkt. Hier trennten uns unsere Wege etwas. Ich traf mich noch mit einer Freundin aus Ausbildungszeiten und verbrachte noch etwas Zeit mit ihr. Sie erzählte mir auch das, wirklich, Punkt 9 Uhr die Buden und der Weihnachtsmarkt schließen. So holten wir uns noch einen Glühwein und eine Feuerzangenbowle und dann gingen wir zurück zum Hauptmarkt, um uns das schließen aller Stände anzuschauen. Und wirklich, die Glocken der Frauenkirche schlugen und alles Stände schlossen.

Steffi und ich liefen danach noch etwas um her. Sie zeigte mir wo sie arbeitet und wo auch noch andere Leute aus unserer Ausbildungszeit arbeiten.

Auch hier ist es wieder so das ich noch mal wieder kommen werde schon allein um mich wieder mit Steffi zu treffen.

Vom Weihnachtsmarkt her muss ich sagen, wurden unsere Erwartungen nicht richtig erfüllt. Denn anderes als in den anderen Städten gab es hier wirklich nur die 2 Märkte in Stadtzentrum und dafür das der Nürnberger Christkindlmarkt ja immer so stark beworben wird, hat er uns nicht von den Socken gehauen. Er ist auch schön aber nach der ganzen Werbung haben wir mehr erwartet.

Marie