Erinnerungen, Reisen

Day 2 Teil 1: Die Geisterstadt Jerome

Hallo

Nach dem ich dem ich die letzte Nacht nur semi gut geschlafen habe, machte ich mir recht früh wieder auf den Weg.

Heute wollte ich nach Sedona aber nicht ohne vorher noch einen Abstecher nach Jerome zu machen. Ich hatte nie viel Ahnung von Arizona aber meine Freundin Peggy war hier für 3 Jahre Aupair und somit hatte sie viele gute Tipps für mich.

Einer davon war nach Jerome zu fahren.

Jerome war einst eine große und blühende Bergbaustadt.

Die ersten Europäer, die in diese abgelegene Gegend kamen, waren die Spanier (1582), sie befanden sich auf der Suche nach El Cibola, den legendären, sieben Städten aus Gold. Die Einheimischen zeigten den Spaniern die Stelle am Kleopatra Hügel wo sie Kupfer für ihren Schmuck gewannen. Doch die Spanier zogen weiter.

Im Jahre 1720 kehrten die Spanier zurück und bauten Kupfer ab. Doch dann wurden sie von den Indianern vertrieben.

Als dann 1863 in Prescott Gold gefunden wurden, wurde das Land mit Goldsuchern überschwemmt. Es kam zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Indianer und Goldsuchern. 1873 wurde die Indianer besiegt und umgesiedelt.

Schnell beanspruchten Goldsucher die Gegend.

1883 kaufte der New Yorker Richter und Investor Eugene Murray Jerome die Abbaurechte. Nach ihm wurde auch die Stadt benannt die 1898 zum ersten mal urkundlich eingetragen wurde.

1912 gründete „Rawhide“ Jimmy Douglas, als neuer Minenkönig die Little Daisy Mine.

Der Bergbau boomte und die Stadt wuchs. Dennoch gab es immer wieder Unglücke, zum Beispiel Bergrutsche und Minenfeuer. 1918 wurden 22 Meilen an Schächten durch nur ein Feuer zerstört.

Der Höhepunkt des Kupferabbaus wurde 1929 erreicht.

Zu dem Zeitpunkt lebten 15 000 Menschen in Jerome. Es gab ein Krankenhaus, eine Schule, eine Highschool, ein Clubhaus, über 12 Bordelle und fast 100 Saloons.

Doch als der Kupferpreis 1938 auf nur 5 Cent das Pfund sank wurde wenig später auch die Little Daisy Mine, als 2. Hauptmine geschlossen, auch als Folge der großen Depression.

Die letzte Kupfermine schloss 1953 ihre Tore.

Ende der 1950ger Jahr lebten nur noch rund 50 Menschen in Jerome.

Jerome wurde zur Geisterstadt.

Heute steigt die Einwohnerzahl wieder aber das liegt zum größten Teil am Tourismus, denn wer will nicht eine echte Geisterstadt sehen.

Ich schon und so fuhr ich hin. Der Weg führte eine enge und kurven reiche Bergstraße entlang. Die Gegend ist atemberaubend, fast schon eine Art Canyon. Leider gab es nur wenige Möglichkeiten einfach mal anzuhalten und die Aussicht zu genießen. Doch ein, zwei Stellen fand ich dann doch. Das seltsame war das ich beim Aussteigen immer wieder Rauch roch und es auch seltsam trüb war. Erst später hörte ich im Radio, das hier in der Gegend wohl gerade Wald- oder Canyonbrände wüten. Doch ich war zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Gefahr, die Straßen werden hier frühzeitig geschlossen. Was auch am nächsten Tag geschah.

Doch ich erreichte mein Ziel Jerome.

Als ich die Stadt erreichte war es schon fast Mittag und Zeit mir was zum Essen zu suchen. Danach schaute ich mir den Ort ein wenig an. Ich hatte mal überlegt hier zu Übernachten, doch das was ein bisschen zu teuer. Dennoch wäre es interessant gewesen im ehemaligen Krankenhaus zu schlafen, welches als das spuck reichst Gebäude der Stadt gilt. Es gibt ihr wohl auch Geistertouren in sonst nicht zugängliche Teile des Hauses, aber nur wenn man auch im Krankenhaus übernachtet.

Naja und jetzt ist ja auch erst Mittag und da ich in der Nebensaison hier bin ist auch nicht wirklich viel los. Ich besuchte noch ein kleines Museum über die Geschichte der Stadt.

Ich möchte an der Stelle mal Anmerken das es wirklich mega heiß ist. Da ich ja jetzt doch schon mit der Geisterstadt fertig war beschloss ich mich auf nach Sedona zu machen und dort dann zu übernachten.

Doch davon erzähle ich im nächsten Post.

Also bis bald!

Marie

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Erinnerungen, Reisen

Day 1: Arizona Roadtrip

Hallo zusammen

Auch wenn es schone ein Weile her ist möchte ich die nächste Zeit von meinem Arizona Roadtrip erzählen.

Ich habe früher nie mit dem Gedanken gespielt nach Arizona zu gehen. Doch irgendwann bin ich dann im Internet auf Bilder gestoßen. Diese Bilder waren so unglaublich schön das mein Interesse geweckt war. Klar muss man dabei immer in Betracht ziehen das diese Bilder mit großer Wahrscheinlichkeit bearbeiten wurden, aber dennoch ein Versuch ist es Wert.

So beschloss ich mir Arizona anzuschauen. Ich hatte die Zeit und auch in meiner Reisekasse befand sich gerade noch genug. So buchte ich mir einen Flug nach Las Vegas und ein Auto und begann meine Reise nach Arizona!

Der Flug nach Vegas was wirklich der Schlimmste den ich je erlebt habe, bis jetzt. Ich bin wie schon so oft mit Southwest geflogen, von San Francisco nach Las Vegas. Es war also auch kein langer Flug. Doch es war super heiß und es gab Luftlöcher ohne Ende. Ich habe oft das Problem, das mir schnell schlecht wird, egal ob im Auto oder auf einem Boot. Mir war noch nie so schlecht in einem Flugzeug wie dieses mal. Neben mir saß eine ehemalige Flugbegleiterin, sie versuchte mich die ganze Zeit zu beruhigen und meinte immer nur. „Wir sind gleich da. Gleich sind wir unten!“

Das Erste was ich nach diesem Horrorflug machte, war mich im Flughafen hinsetzten und zu warten bis mir nicht mehr schlecht war.

Ich musste ja eh noch auf meinen Rucksack warten, daher war das ja alles kein Problem.

Welcome to Las Vegas!

Doch nicht für mich, ich holte nur noch meinen Mietwagen ab und weg war ich. Das erste Mal nach über einem Jahr wieder auf der rechten Straßenseite zufahren, war vor allem im Parkhaus eine größere Herausforderung als ich gedacht hatte. Zum Glück ging es gleich auf dem Highway und da gibt es nur eine Richtung in die man fahren kann.

Schnell konnte sich mein Körper dann wieder umstellen und es wurde einfacher wieder auf der rechten Seite zu fahren.

Für den heutigen Tag hatte ich nichts mehr geplant, nur nach Prescot zu fahren und da bei einem Couchsurfer zu übernachten.

Bei der ersten Gelegenheit machte ich einen Stopp bei einen Supermarkt. Ich wollte mir für die nächsten Tage ein paar Vorräte anlegen, so das ich immer was zu trinken dabei haben und wenigstens ein paar Snacks.

Wie fast immer war ich hier etwas überfordert.

Kennt ihr das, wenn man in einen neuen Supermarkt kommt und keine Ahnung hat wo man was findet. Ja ich rannte etwas Ziellos durch die Regale aber irgendwann hatte ich das Gefühl das ich jetzt alles habe was ich brauche.

Also zurück auf die Straße und auf nach Arizona.

Die Fahrt selber war wenig aufregend, viel Wüste und immer mal wieder kleinen Sandtornados zu beiden Seiten des Highways.

Ich erreichte Prescot am Abend und suchte meinen Host. Das Haus war etwas chaotisch und das Bett war auch nicht das Wahre, aber das ist ok. Der Host selber war nicht sehr gesprächig und wollte auch keine Gesellschaft. So zog ich mich bald zurück und ging zu Bett.

Denn ich wollte ja ausgeschlafen sein, um mir am nächsten Tag die Erkundung des Bundesstaates zu starten!

Marie

Allgemein

Lifeupdate 2

Hallo und guten morgen

Ich dachte es ist mal wieder an Zeit ein kleines Update zu geben. Das Letzte gab es im Mai und jetzt haben wir ja schon September. Man wie die Zeit verfliegt.

Ja wie läuft es bei mir?

Wie immer es gibt viel zu tun, auf Arbeit ist es im Moment noch recht ruhig aber das wird sich im laufe der Woche oder spätestes nächste Woche auch wieder ändern. Die neuen Azubis sind da, auf die bin ich schon sehr gespannt aber ich werde sie erst heute oder morgen kennenlernen.

Mit all denn andern Sachen, mit denn ich mich so beschäftige läuft es auch recht gut.

Das Deutsch und Englisch lernen ist jetzt im August etwas eingebrochen, was aber auch an der Ferienzeit liegen kann. Sonst macht es mir viel Spaß und so als Hobby reicht es vollkommen aus.

Mein Oma Geburtstags Projekt läuft auch super, ich warte nur noch auf die Texte von Caro und dann kann ich es drucken und verschicken. Ich habe mir vorgenommen gleich mit dem nächsten Teil weiter zu machen, den meine Großeltern dann zu Weihnachen bekommen sollen. Hier wartet noch einiges an Arbeit auf mich aber ich bleibe positiv.

Sonst habe ich viel an meiner Rotine gefeilt und jetzt etwas gefunden was bei mir gut klappt. Klar kommt immer mal wieder was dazwischen aber das kann man nicht ändern.

Was mich selber an geht, geht es mir recht gut. Ich veruche einige Veränderrungen an mir und meinem Umfeld vorzunehmen. Zum Beispiel habe ich mein Wohnzimmer etwas umgestalltet und mir einen Schrank für unter meinen Tisch besorgt so das ich etwas mehr Stauraum habre. Ich versuche auch wieder mehr zu kochen und auch vorzukochen. Was bei mir immer mit der Angst begleitet wird, das es schon am nächsten Tag schlecht geworden sein könnte und ich mich selber vergifte. Ich weiß was ist unwahrscheinlich aber das sind so meine Sorgen.

Zum Thema Weltreise gibt es schon wieder die wildesten Spekulationen, zu mindest bei mir auf der Arbeit. Klar die Weltreise wird kommen und sie wird auch wieder in Ausrtalien beginnen. Das Visum werde ich nächstes Frühjahr/Sommer beantragen und die Ausreise wird im Herbst 2020 oder Janunar 2021 sein. Also kann sich mein Chef wieder beruhigen, ich flieg noch nicht morgen.

Ich habe noch ein paar weitere Sachen die ich demnächst aufprobieren will, aber über die ich mich noch nicht zu sprechen traue.

Ja ich würde sagen soweit so gut!

Was gibt es bei euch neues? Was habt ihr die letzten Monate gemacht?
Lasst es mich in den Komentaren wissen.

Liebe Grüße Marie

Wichtig

Karpfhammer Volksfest

Neuer Start in eine Neue Saison.

Doch bevor wir richtig in den Herbst starten können kommt noch das Karpfhammer!

Jedes Jahr Anfang September ist es soweit, die Volksfest Saison ist auf ihrem Höhepunkt und macht Halt bei uns.

Unser kleiner beschaulicher Nachbarort verwandelt sich in die Hauptstadt der Maßkrüge, das Karpfhammer Volksfest.

Jedes Jahr wird es größer und dennoch ist das Fest selber nur die Nebensache. Das eigentliche Highlight ist die Rottalschau. Auch dieses Jahr wieder sind über 600 Firmen aus dem ganzen Land da und auch einige unserer Nachbarn. Auf über 70 000m² Freigelände und 6000m² Hallen hat sich die anfänglich lokale Ausstellung über die Jahre zu einer der bedeutendsten Landtechnik- Messen Deutschlands entwickelt. Das Beste ist das der Eintritt frei ist. Neben vielen landwirtschaftlichen Maschinen und andere Technik, gibt es auch für alle nicht Bauern etwas, die Haushaltsausstellung und den Hallen.

Doch da ich kein Landwirt bin geht es für mich dann doch eher in die Bierzelte, auch wenn die Maß jedes Jahr teurer wird und mittlerweile kaum noch dem Oktoberfest nachsteht, ist es immer wieder ein Erlebnis.

Das einzige was dem Vergnügen dieses Jahr im Weg steht ist mein Dienstplan. Denn wir das so ist habe ich, trotz eingereichtem Wunsch, nicht einen Tag frei um mir das Specktakel am zuschauen.

Ich habe vor vielleicht einmal Vormittags nach Karpfham zu fahren und wenigstens etwas Bierzeltluft zu schnuppern bevor ich mich dann wieder in die Arbeit begeben muss.

Ich schreibe diesen Beitrag jetzt schon über Tage hin weg und meine Gefühle zu dem Fest ändern sich täglich.

Gestern stand hier noch wie sehr es mich ärgert das mein Chef mir nie frei gibt wenn ich danach frage. Jetzt war ich aber doch nach nach der Arbeit auf dem Fest und es war wirklich lustig. Es war zwar nur mit Kollegen und unseren Handwerkern von der Arbeit aber dennoch. Wir haben wie es sich gehört auf den Bänken getanzt und auch eine Maß bestellt.

Ich muss aber gestehen das ich als nicht Biertrinker nicht mal ein viertel davon auch getrunken habe. Und schwer ist das Ding auch noch.

Ob ich jetzt noch mal runter schaue bezweifel ich, denn wie gesagt ich muss ja jeden Tag arbeiten. Dennoch bin ich jetzt wieder positiver dem ganzen gegenüber gestimmt. Und nächstes Jahr bin ich ja auch noch hier und dann werde ich es wieder mit dem Frei versuchen.

So euch alles noch viel Spaß auf welchen Volksfest ihr auch immer sein werdet.

Marie

Reisen

Mein Wochenende im Hannover

Hallo

So jetzt probieren wir das mal. Bis jetzt wackelt es noch nicht so schlimm das ich jetzt doch versuchen werde, mal im ICE zu schreiben. Normalerweise wird mir da immer schlecht aber ich hoffe es geht.

Ja ich befinde mich schon wieder auf der Heimfahrt von Caro. Die letzten 3 Tage habe ich in der Nähe von Hannover verbracht und wir machten uns ein paar entspannte Tage.

Die Zugfahrt in den Norden war wirklich angenehm und ich hatte eine nette Bekanntschaft gemacht, doch das war es auch schon. Denn ich weiß nicht mal ihren Namen, doch das ich eben so im Zug.

Auf der Hinfahrt hat alles gepasst, auch wenn es sehr lange gedauert hat und auch recht langweilig war.

Am Sonntag haben wir dann erst mal ausgeschlafen und sind am Nachmittag nach Hannover gefahren. Wir waren im Kino und haben uns Pets 2 angeschaut. Es war ein recht lustiger Film aber nur wenig Dackelaktion.

Danach sind wir noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Leider war es einfach mega heiß. Als wir beim Neuen Rathaus ankamen, entschieden wir uns einmal nach oben auf die Kuppel zu gehen. Der Eintritt war nicht besonders viel und so kann man ich Hannover schon mal von oben anschauen. Die Kuppel ist fast 100 Meter hoch und der Aufzug der dich auf die Höhe bringt ist einzigartig in Europa. Der folgt einem bogenförmigen Fahrbahnverlauf und so ist auch der Boden es Aufzugs Unten in die andere Richtung geneigt als oben. Das war eine Überraschung denn ich wusste nicht das sich der Lift neigt und so verlor ich fast mein Gleichgewicht und fiel auf Caro.

Von oben hatten wir eine wunderschöne Aussicht.

Auch Caro die ja eigentlich schon immer hier lebt war zum ersten Mal hier oben.

Wie das so ist auf Aussichtsplattformen, gibt es immer eine Tafel was man wo sehen kann und das der Harz nur 80 Km von Hannover entfernt ist war schon interessant, das hätte ich nicht gedacht.

Nach einem guten Abendessen und 2 Jumbo Cocktail ging es mit dem Zug wieder zu ihr.

Am Montag war es ja auch noch so mega heiß, so das wir uns nichts weiter vorgenommen haben und einfach nur an den See gefahren sind. Dort legten wir uns in den Schatten und gehofft das wir nicht zerlaufen. Normal bin ich nicht so der Mensch der Stunden lang am Strand liegen kann, aber gestern war es wirklich das einzige was man bei dem Wetter machen konnte. Und es war so schön. Einfach mal nichts machen. Einfach faul im Schatten liegen, Hörbuch hören und hin und wieder ins kalte Nass springen.

Heute haben waren wir noch in Hildesheim und waren ein bisschen bummeln. Mein Zug ging erst am späten Nachmittag. So machte ich noch ein paar wenige Fotos und dann ging es zum Zug.

Stop zuerst hielten wir noch bei den Minions an. Die sind echt super gemacht.

So ja und nun sitze ich im Zug.

Mein erster Zug die Regional Bahn hatte ein paar Minuten Verspätung aber ich habe meinen ICE noch bekommen. Schauen wir mal ob ich beim nächsten Umsteigen auch so viel Glück habe.

Die restlich Fahrt war auch entspannt und ich habe auch meinen Anschluss in Nürnberg bekommen. Das war ja meine größte Sorge.

Jetzt bin ich wieder zu Hause und versuche in meine Routine zurück zu finden und später geht die Arbeit wieder los.

Marie

Erinnerungen, Reisen

Wie ich vom Reisevirus infiziert wurde!

Hallo

Heute möchte ich mal etwas aus dem Nähnkästchen plaudern.

Meine ganze Leidenschaft zum Reisen hat ja erst so richtig an gefangen als ich mich entschieden hatte, das ich als AuPair in die USA gehen will.

Das ist jetzt natürlich schon eine Weile her, dennoch möchte ich heute ein bisschen davon erzählen.

Die Entscheidung fiel im Januar 2011, als ich 2 meiner Freundinnen auf ihrem AuPair Abenteuer beobachten konnte. Natürlich hatte ich Null Erfahrung mit Kindern und so beschloss ich ein

6-wöchiges Praktikum zu im Kindergarten zu machen. Das war gar nicht so einfach, denn ich machte das Praktikum neben meinem 6 Tage Job.

Das hieß ich verbrachte von 8 Uhr bis 13 Uhr im Kindergarten und arbeitet von 15 Uhr bis 22 Uhr im Hotel. Das war wirklich mehr als stressig aber ich habe es überlebt.

Ich schaffte es noch von meinem USA Urlaub im November Freigeschaltet zu werden und hoffte vielleicht schon in meinem Urlaub Potenzelle Gastfamilien treffen zu können.

Doch das geschah leider nicht. Auch hatte ich bis zu meinem Match nur 3 Familienvorschläge und somit auch nicht die größte Auswahl.

Am Ende Entschied ich mich zu einer Familie in Maryland zu gehen und verbrachte 2 Jahre mit ihnen.

Die Aufregung war groß als ich am 10. März in Dresden am Flughafen saß und es endlich losgehen sollte. Erst in Frankfurt traf ich noch 2 andere Aupairs die mit mir weiter fliegen werde.

Schon hier fand ich meine erste neue Freundin, welche ich im laufe meines Jahres besuchen konnte und welche auch mich besuchte.

Die Orientierung war so naja, vieles sagt einem der gesunde Menschenverstand aber es war trotzdem eine gute Gelegenheit um Kontakte zu knüpfen.

Hier traf ich auch Peggy zu ersten mal und auch wenn wir während unserer Aupair Zeit nie wirklich Kontakt hatten, habe wir jetzt um so mehr. Zusammen haben wir große Teile der Welt gesehen und planen schon die nächsten Abenteuer.

Nach der 3tägigen Orientierung ging es dann nach Maryland. Schon im Zug überkamen mich erste Zweifel, was das wohl werden wird, und auch wenn meine Familie vielleicht nicht die aller Beste war, die man sich hätte wünschen können, hat am Ende doch alles gut geklappt.

Meine Kinder waren damals ein Mädchen 5 Jahre und ein Junge 7 Jahre. Ich war so ca. das 8. Aupair in der Familie was auch bedeutete das es nicht groß mit Familienmitglied zu tun hat, sonder schon ein Job war. Dennoch mochte ich meinen Kinder und auch meine Familie.

Doch wenn wir mal ehrlich sind ist der Job doch eh nur Nebensache. Das wichtige sind die Reisen, die Abenteuer und die Freundschaften, die man hier alleine in einem fremden Land, schließt.

Es ist nicht immer einfach und das muss einem klar sein. Es gibt viele Sachen die einem aus der Bahn werfen können und genau dafür braucht man dann seine neuen Freunde im fremden Land.

Man braucht sie zum Reisen, zum Lachen, zum Weinen und einfach zum abschalten.

Ich habe meine, bis heute, besten Freunde im meinem 2 Jahren als Aupair in den USA kennengelernt und auch wenn wir weit auseinander wohnen, oder sogar auf verschiedenen Kontinenten, die Erinnerungen und die Verbindung die wir haben kann uns keiner nehmen.

Erst morgen mache ich mich wieder auf den Weg quer durch Deutschland um einen dieser Personen zu besuchen und das ist es was so ein Aupair Jahr so besonders macht. Klar die Glücklichen, die auch noch eine 2.Familie finden, gibt es auch, aber das ist eher selten. Also keine Angst vor dem was kommt es wird ein gutes Jahr egal wo mal als Aupair hin geht.

Marie

PS: Bei Fragen einfach melden!

Reisen

Good Bye Russland

Hallo

Nun ist alles wieder vorbei.

Um 6 Uhr morgens hat uns unser Shuttle am Hotel abgeholt und uns wieder zum Flughafen gebracht.

Die letzte Fahrt durch St. Petersburg war recht entspannt, denn zu dieser Zeit sind noch nicht so viel Autos unterwegs. Das einzige was bei mir wieder etwas Magenprobleme hervor rief war das ständige Stop and Go an den Millionen Ampeln.

Doch das legte sich am Flughafen schnell wieder.

Wie frühstückten bei Starbucks und wartet auf unsern Flug. Auf dem Hinflug hatten wir ja Notausgangsplätze und dann saßen wir auch noch falsch, was wir erst zu spät merkten und die anderen haben sich auch nicht darüber beschwert. Doch diesmal hatten wir nicht das Glück. Diesmal saßen wir wirklich ganz hinten, letzte Reihe.

Der Flug war ereignislos und ging schnell um. Wie schon auf dem Hinflug gab es auch wieder ein Brot und was zu trinken. In München gelandet trennten sich dann unsere Weg. Meine Mutter und meine Nachbarin blieben am Flughafen und warteten auf ihren nächsten Flug und ich fuhr nach Hause.

Das Fazit zu St. Petersburg ist, das es einen unheimlich große Stadt ist und man es in einer Woche nicht schaffen wird alles anzusehen. Die Prachtbauten ist wunderschön und das viele Gold lassen die Stadt erstrahlen. Natürlich ist es auch eine 8 Millionen Stadt, was dazu führt das der Verkehr schrecklich ist und das immer sehr viele Menschen unterwegs sind. Dazu kommen dann noch die ganzen Touristen, darauf sollte man wirklich gefasst sein, wenn man die Stadt besucht. Das heißt auch Wartezeiten an Ticketautomaten und Eingängen zu Kirchen, Museen und auch Booten.

Auch wenn ich mich im Vorfeld nicht mit der Geschichte der Stadt beschäftigt hatte, konnte ich die Stadt auch so genießen und ich habe viele neue Dinge gelernt, oder zumindest Denkanstöße bekommen, einiges noch mal nachzulesen.

Zum Thema Essen kann man nur sagen das die Russen wirklich wissen wie man kocht. Auch wenn wir jetzt nicht jeden Tag groß russisch gegessen haben, alles was wir probiert haben war lecker.

Die Menschen war freundlich, wenn auch nicht herzlich.

Zum Thema Souvenirs, naja es gibt viel Schmuck in Gold, Silber und Bernstein und Matruschkas ohne Ende. Bei mir ist es am Ende eine Tasse geworden, denn ich hab nichts so richtig nach meinem Geschmack oder Vorstellungen gefunden. Aber wer mich kennt weiß das eine man bei mir mit einer großen Tasse oder einem Notizbuch nie falsch liegt!

Matruschkas kenne ich noch aus meiner Kindheit und auch wenn es das typische Mitbringsel aus Russland ist, wir haben schon einige zu Hause, noch aus DDR Zeiten, daher haben wir keine weitere gekauft!

Ja das war es dann auch. Meine Russland Reise in vorbei und der Alltag wieder eingezogen.

Eins steht fest das ich noch einmal nach Russland möchte, vielleicht im Zuge der Weltreise oder einfach so.

Marie

Reisen

Day 4: Petershof

Hallo

Heute ist auch schon unser letzter Tag in St. Petersburg und dafür haben wir uns der Petershof aufgehoben.

Der Peterhof befindet sich ca. 30 km westlich von St. Petersburg und wurde von Peter I. errichtet. Es ist ein großes Schloss mit eine riesigen Parkanlage und gilt als das Russische Versaille.

Um zum Peterhof zu gelangen haben wir den Weg über den Finnischen Meerbusen gewählt und die Fahrt dauerte ca. 45 Minuten. Die Schiffe sind nicht mehr die neusten und auch wird an Bord versucht dir alles mögliche zu verkaufen, aber gut das ich eh kein Russisch kann und somit nichts verstehe.

An gekommen am Pier vor dem Peterhof konnte man auch schon wieder die Menschenmassen sehen. Um jetzt überhaupt von dem Pier runter zukommen musste man erst mal Eintritt für den Park zahlen und hätten wir ins Schloss gewollt wäre noch mal ein Eintritt angefallen. Doch das wollten wir nicht. Ich denke auch das wir es zeitlich nicht geschafft hätten, weil wir schon beim Kauf der Boottickets unsere Rückfahrt angeben mussten.

So schauten wir uns nur den Park an. Die Parkanlage ist wirklich riesig und mit sehr vielen Springbrunnen ausgestattet.

St. Petersburg gilt wohl auch als Stadt der Springbrunnen obwohl ich in der Stadt selber keine gesehen habe, dafür gibt es hier am Petershof 176 Wasserspiele.

Der Weg vom Pier zum Schloss war mit vielen Menschen gefühlt und hier ist es nicht möglich Fotos zu machen wo keine Menschen drauf sind. Wir schauten uns sie Brunnen und Wasserfälle vor den Schloss und gingen auch einmal zum Vorplatz des Schlosses, doch hier standen die Leute schon wieder Kilometer weit an um in das Schloss und den hinteren Garten zu gelangen.

Der Vordere Park war sehr schön angelegt und auch hier gibt es kleine freche Eichhörnchen die trotz Fütterungsverbots von vielen Touristen etwas zu essen bekamen.

Auch wir machten hier ein spätes Mittagessen und hatten einen sehr unfreundlichen Kellner, der so langsam war das wir fast unsere Rückfahrt nicht geschafft hätten.

Nach dem wir wieder in der Stadt an kamen fuhr unser Boot nicht zu dem Anleger wo wir eigentlich eingestiegen waren, so mussten wir noch ein ganzen Stück laufen.

Den Rest des Tages liefen wir noch ein mal quer durch die Stadt um der Hard Rock Cafe zu finden, denn ich sammel ja sie kleinen Anhänger mit dem Namen der Stadt darauf, aber natürlich waren die alle ausverkauft.

So aßen wir noch zu Abend und kehrten dann ins Hotel zurück, um schon mal unsere Sachen zu packen, denn um 6 Uhr morgen früh werden wir von unserem Shuttle abgeholt und zum Flughafen gebracht.

Marie

Reisen

Day 3: Eremitage und U-Bahn

Hallo

Nach dem es gestern ja nun wirklich sehr lange geworden war. Hieß es heute etwas ausschlafen. Gut ich hätte noch viel länger schlafen können aber was solls.

Wie jeden Morgen wurden bei Frühstück beraten was wir denn heute machen.

Es sollte ins Eremitage gehen. Das Eremitage in Stankt Petersburg ist eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Es heiß, das wenn man sich jedes ausgestellte Kunstwerk für nur eine Minute ansehen will, braucht man ca. 11 Jahre ( ohne jegliche Pause) und dabei ist noch nicht mitgerechnet was ich in den Archiven befindet.

Ich bin kein besonders großer Museumsgänger und schon gar nicht wenn es um Kunst geht. Dennoch sollte man das Eremitage schon mal gesehen haben. Natürlich kann man sich vorstellen, das jeder dahin will und so hieß es wieder anstehen. Die Eintrittspreise waren überraschend günstig nur ungerechnet 10 €, das ist wirklich nicht viel für so ein Museum. Nach ca. einer Stunde hatten wir es dann geschafft Karten zu bekommen und es konnte los gehen.

Wie gesagt hier gibt es Unmengen an Kunstgemälden und auch Stauen und was man sich so denken kann. Auch den Zaren Thron haben wir uns angesehen. Ich persönlich fand das Gebäude selber schon sehenswert. Die Bodenarbeiten im Parkett und auch die Stuckreliefs an der Decke waren absolut beeindruckend. Schon allein dafür lohnt sich ein Besuch.

Was auch sehr auffällt das es in jedem Raum Aufsichtspersonal gibt. Auch ich habe eine Rüge bekommen, weil ich aus versehen die Tür berührt hatte und meine Mutter und Nachbarin wurden ermahnt, weil sie in die falsche Richtung gelaufen sind, als das hier wohl üblich ist.

Nach ca. 2,5 Stunden hatten wir dann genug gesehen und verließen das Eremitage.

Wir suchten uns wie so oft ein Cafe und machten spätes Mittagessen und beschlossen dann noch etwas U-Bahn zu fahren.

Vor allem die alte U-Bahnstationen sollen ja so schön sein und es ist hier so das du 45 Rubel (ca.60 Cent) zahlst und dann solange fahren kannst wie du willst, solange du die Station nicht verlässt kannst du den ganzen Tag herum fahren. So fuhren wir jetzt eine ganze Weile U-Bahn.

Wir fuhren erst mit der Lilaline, dann Blau, dann Rot, Gelb und noch etwas Grün. Kurz wir fuhren mit jeden Line ein Stück. Wir fanden auch 2-3 wirklich schöne Stationen aber sie waren wirklich in der Minderheit.

Die U-Bahn in St. Petersburg ist die tiefste U-Bahn der Welt. Das merkt man auch gleich wenn an zu den Gleisen nach unten fährt, das ist eine schier endlose Rolltreppe. Ich will nicht hier sein wenn die mal ausfällt. Das alles nach oben steigen zu müssen dauert sehr lange und oben bist du dann total erschöpft. Man kann während man nach unten fährt wirklich weder das Ende noch den Anfang der Treppe sehen so lang ist sie.

Wir verließen die U- Bahn wo wir eingestiegen waren und machten uns dann langsam auf den Heimweg.

Ja das wurde nicht wirklich was, denn wir versuchten noch etwas zu schoppen und gingen in jeden 2. Laden den wir sahen.

Danach lohnt es sich auch nicht mehr erst in Hotel zu gehen und so ging es zum Abendessen und dann auch bald ins Bett denn die lange Nacht steckte uns doch noch etwas in den Knochen.

Marie

Reisen

Day 2: Peter und Paulsfestung

Hallo

Heute Nacht war nicht so angenehm wie die Letzte und so ist auch die Laune etwas im Keller.

Doch heute wollen wir wieder einen weiteren Teil der Altstadt von St. Petersburg anschauen. Das erste Ziel des Tages ist die Peter und Pauls Festung. Diese liegt auf der anderen Seite der Newa, auf der kleinen Insel, Haseninsel. Früher sollte sie zur Verteidigung vor schwedischen Angriffen dienen. Heute ist sie mit vielen verschieden Museen ausgestattet. Doch bevor all die Museen einzogen, diente die Anlage ab 1720 als Kaserne und beherbergte das wohl berüchtigtste Gefängnis des Zarenreiches.

Der größte Teil der Burg wurde 1924 zum Museum erklärt. Leider wurde große Teile der Burg, während der 900 tägigen Belagerung von Leningrad beschädigt und mussten restauriert werden.

Wir betraten die Insel über einen alte Holzbrücke und beschlossen erst einmal Außen an der Festung lag zu laufen. Erst ging es durch einen kleinen Park und dann an der Stand der Newa.

Heute muss man leider sagen das es echt sehr kalt ist. Die Wettervorhersage stimmt hier mal so gar nicht, von den 20 Grad ist keine Spur, wir können uns glücklich schätzen wenn wir 10 Grad haben.

Naja aber mal das kalte Wetter beiseite.

Am Stand war gerade einen Sandkunstausstellung. Natürlich musste man auch dafür wieder Eintritt zahlen. Aber wir schauten sie uns trotzdem an. Es ist schon faszinierend wie es die Künstler schaffen so etwas aus Sand zu gestalten und das es dann auch hält.

Danach ging es weiter an der Mauer entlang und in die Burg. Hier waren dann auch wieder die Menschenmaßen die wir ja schon kennen.

Auch hier hieß es wieder lange anstehen an der Kasse um sich die Eintrittskarten für die Kathedrale und die Museen zu holen. Wir wollten ja eh nur in die Peter und Paulskathedrale, denn das Museum was wir uns sonst noch angesehen hätten ist gerade zu. An der Stelle muss man auch mal kurz anmerken, das eine Kasse für die Mengen an Menschen wirklich zu wenig ist.

Gerade noch rechtzeitig schafften wir es aus dem Kassenhäuschen, um den 12 Uhr Mittagsschuss der Geschütze zu hören. Das ist hier eine Tradition und diente früher dazu, dem Bürger die genaue Uhrzeit anzuzeigen.

Danach ging es in die Kathedrale. Wie in den meisten öffentlichen Kirchen und Museen hier muss man erst mal durch einen Metalldetektor, aber so richtig ernst nimmt das hier keiner.

Das Innere der Kathedrale ist mit viel Gold und Marmor verziert. Sie dient als Ruhestätte von fast allen Zaren der russischen Geschichte. Sie alle wurden in weiße Marmor Sarkophagen bestattet, außer Alexander II. und seine Frau, welche einen roten und einen schwarzen Marmorsarkophag besitzen.

Die Kathedrale wurde 1733 geweiht. Wie von Peter I. gewünscht brach die Kirche mit der Tradition der orthodoxen Sakralbauten. Der 122 m hohe Glockenturm findet seinen Abschluss in eine goldenen Nadel.

Nach dem wir uns nur zu genüge um geschaut hatten sollte es zurück in die Stadt gehen. Wir nahmen wieder den Bus, welchen uns auch vorbei an der Aurora führte. Gut das wir nicht ausgestiegen sind, denn die Aurora hat immer Dienstags geschlossen so das man sich das Schiff nicht ansehen kann.

Die Aurora ist wohl das bekannteste Kriegsschiff im Russland. Der Panzerkreuzer Aurora ist das legendäre Symbol der russischen Oktoberrevolution. Am 25. Oktober 1917 gab sie spät abends einen Platzpatronenschuss ab und signalisierte den Bolschewiken den Sturm auf den Winterpalast zu starten.

Danach kehrten wir in unser Hotel zurück und machten einen ausgiebigen Mittagsschlaf, denn es sollte ja später noch zu Nachtschifffahrt, auf der Newa, gehen. Diese ging aber erst um 0:50 Uhr los daher schon mal etwas vor schlafen.

Später bewegten wir uns nur noch aus dem Zimmer um die Karten zu kaufen und etwas zu essen.

Um halb Eins machten wir uns dann auf dem Weg zum Bootsanleger und begannen unserer Fahrt. Der Grund warum wir erst so spät mit dem Schiff fuhren war einfach. Jede Nacht zwischen 1 Uhr und 3 Uhr öffnen sich die Brücken von St. Petersburg um auch größere Schiffe durchfahren zulassen. Das heißt fast jede Brücke über die Newa ist eine Zugbrücke.

Und das wollten wir uns ansehen. Und natürlich bittet die Stadt selber schöne Fotomotive bei Nacht, fast jedes Gebäude entlang es Flusses ist beleuchtet und natürlich auch all die Brücken.

Die Fahrt dauerte fast 2 Stunde und so waren wir gegen 3Uhr dann endlich wieder im Hotel. Jetzt hieß es nur noch Augen zu und ausschlafen.

Gute Nacht

Marie