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Day 11: Reykjanesbær Halbinsel

Hallo

Better late than never!

Ich hab es jetzt doch endlich geschafft meinen letzten Tag in Island aufzuschreiben. Es tut mir wirklich leid das es so lange gedauert hat, doch zu Hause bei meinem Eltern schaffe ich eh nie was, besonders wenn sich auch zu Hause sind. Und dann gleich wieder kopfüber in den Brotjob, das sind alles Zeitfresser.

Ok aber jetzt.

An meinem letzten vollen Tag in Island habe ich mir noch die Reykjanesbær Halbinsel angeschaut. Das ist die Halbinsel auf der sich auch der Keflavik Flughafen befindet. Leider war sie kleiner als erwartet und ich war schon zu Mittag fertig.

Aber von Anfang an. Ich habe mein Hostel in Reykjavik so um 9 Uhr verlassen und noch meine Zimmergenossin zum Flughafen gefahren. Ich wollte da ja eh in die Richtung und die 500 m Umweg waren da auch schon egal.

Nach dem ich sie am Flughafen abgesetzt hatte fuhr ich los, einmal an der Küste entlang war das Ziel.

Zuerst hielt ich in in Gadur und versuchte es noch einmal bei der Kirche, aber auch die war abgeschlossen. Also hielt ich mich nicht auf und fuhr weiter zur Hvalsneskirkja. Wieder eine geschlossene Kirche aber sehr idyllisch gelegen und bei strahlenden Sonnenschein einfach ein super Fotomotive. Der Wind war wieder absolut brutal und eisig kalt, doch sobald man ein windgeschütztes Plätzchen fand, war es wieder (für Island) recht warm.

Meine Fahrt ging weiter und führte nun zum Highlight des Tages. Die Brücke zwischen den Kontinenten. Da Island ja genau auf der Plattengrenze von der Eurasischen und der Amerikanischen Platte liegt, kann man hier an vielen Stellen den Bruchgraben sehen, wo die Platten sind jährlich 2cm voneinander entfernen. Und hier an der Stelle gibt es eine Brücke wo man von dem einen Kontinent zum anderen laufen kann. Natürlich mit vielen schönen Informationstafeln. Es war wirklich schön. Ich lief von Eurasien nach Amerika und unter der Brücke, im Nichts, zurück. Auch wenn man sich hier recht weit vom Meer entfernt befindet, ist hier überall wieder das schwarze Sand. Ich verbrachte hier einige Zeit und nahm mir einen Lavastein aus dem Niemandsland mit.

Leider fielen dann hier auch meine Schuhe dem Lavagestein zum Opfer.

Der nächste Halt auf meiner kleinen Rundfahrt war noch ein geothermales Gebiet, Gunnuhver.

Hier rauchte es wieder aus dem Boden und roch nicht so wirklich angenehm. Erst sah ich nur die ganzen Erdwärme Fabriken doch dahinter gab es noch einen kleinen Weg, wo man noch kleine und ungenutzte rauchende Löcher sehen konnte. Das größte Loch zischte und dampfte mehr als alle andern die ich vorher schon gesehen hatte. Doch da der Wind so stark war blies er den nassen Dampf genau in die Richtung der Aussichtsplattform, so das man nichts sehen konnte und klatsch nass wurde. Hier wandere ich auch eine Zeitlang umher und bevor ich weiter fuhr.

Der letzte geplante Halt war Brimketill lava rock pool. Hier hat sich am der Klippe ein natürlicher Pool gebildet, es wird vermutet das es das Ende einen Lavatunnel ist aber bestätigen kann das keiner. Auch wenn er so aussieht wie viele andere Pools, die ich auf meiner Reise gesehen habe, wo man sich ins heiße Wasser legen kann, dieser Pool ist eiskalt.

Jetzt hatte ich ja alles auf meiner Liste gesehen aber es war erst Mittag. Auch wenn ich ursprünglich nicht in die Blaue Lagune wollte, weil es da einfach ein Massentourismus ist, überlegte ich jetzt doch hin zufahren, denn ich hatte ja noch genug Zeit. Da angekommen fragte ich ob ich nicht einfach auch hier ein Ticket kaufen kann, doch das war nicht möglich. Ich muss online buchen sonst geht hier gar nichts. Ja gut das kann man ja vom Handy aus schnell manchen. Ja aber es gab auch keine Tickets mehr. Die nächste verfügbare Zeit wäre erst Abends um 18 Uhr gewesen und hätte mich für den einfachen Eintritt mit Maske und Handtuch (das Standartpacket) 89 Euro gekostet. Sorry aber das war mir dann doch zu viel und ich wollte ja jetzt was machen und nicht erst in 6 Stunden.

Also fuhr ich zum Hostel, wo ich noch eine andere Deutsche kennenlernte, die heute erst gelandet war. Wir fuhren am Nachmittag noch mal nach Keflavik, also den Ort, und spazierten noch etwas man Meer entlang.

Und das wars dann auch schon. Das letzte was ich jetzt noch zum tun hatte, war alles zu packen, mein Auto aufzuräumen und am nächsten Morgen zum Flughafen zu fahren.

So schnell waren meine 12 Tage in Island um. Viel zu schnell, wenn man mich fragt.

Marie

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Day 10: Reykjavik

Hallo

Besser spät als nie.

Heute morgen hatte ich nicht die Zeit und auch nicht die Lust zu schreiben. Irgendwie wurde ich von einer E-Mail nach der andern abgelenkt und nichts ging vorwärts.

Gestern habe ich den ganzen Tag in Reykjavik verbracht und mir von morgens um 9 Uhr bis abends um 20 Uhr die Stadt angeschaut.

Reykjavik ist nicht so sehr groß und man kann alles bequem zu Fuß erreichen.

Ich begann meinen Tag mit einem Besuch auf dem Glockenturm der Hallgrimskirche. Von hier oben hat man eine wunderbaren Blick über die ganze Stadt und bekommt einen Überblick wo es als nächstes hin gehen soll.

Für mich ging es langsam aber sicher Richtung Hafen. Ich hatte erst an diesem Morgen erfahren das es auch ein Hard Rock Cafe in Reykjavik gibt und so wollte ich da gleich mal vorbei schauen, doch das macht erst um 12 Uhr auf und es war aber erst um 10 Uhr.

So schlich ich weiter durch die Stadt, immernoch mit dem Ziel, Hafen. Ich schaute noch durch einige Souvenirläden und versuchte etwas zu finden, was kein Vermögen kostet. Ich hab dann auch was gefunden. Kurz bevor ich den Hafen endlich erreicht hatte, fand ich noch das Haus der Vulkane, was ich mir ja auch anschauen wollte.

Die Ausstellung ist nicht besonders groß aber kostenfrei, nur wenn man den Film sehen will muss man Eintritt bezahlen, so zahlte ich und schaute mir zwei Dokumentationen über Vulkanausbrüche in Island an. Die erste Film handelte von dem Ausbruch auf den Vestland Inseln 1973 und der zweite Film vom Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010.

Die Dokumentationen waren beide wirklich sehr interessant und ich kann sie nur empfehlen.

Danach war ich aber denn endlich am Hafen und schaute mir die Schiffe an. Der Hafen an dem ich jetzt war, ist nur der alte Hafen, mittlerweile hat Reykjavik noch einen großen Internationalen Hafen für die großen Frachter und Kreuzfahrtschiffe.

Hier in der Stadt fahren nur ein paar Fischerbote, die Küstenwache und die Whale Watching Bote ab.

Mittlerweile war es jetzt auch schon nach 12 Uhr und ich hatte mega Hunger, so holte ich mir am Hafen die angeblich besten Fish and Chips der Stadt. Die waren auch echt gut. Der Fisch den ich hatte war Kabeljau und so butterweich, da gibt es keinen Vergleich zu.

Nach diesem köstlichen Fisch machte ich mich wieder auf, weiter am Hafen entlang zu Museum der Wale von Island. Auch wieder ein tollen Museum wo man alles über die Wale erfährt die sich hier um die Insel tummeln.

Nach dem Wal Museum habe ich nichts aufregendes mehr gemacht. Ich bin noch am Hafen zurück geschlendert und habe mir noch die Skulptur vom dem Vikingerschiff angesehen und bin dann durch noch ein paar mehr Läden geschlendert.

Da es jetzt auch schon langsam Zeit fürs Abendessen wurde und ich ja nichts mehr zum kochen habe, lies ich es mir im Cafe Loki noch mal richtig gut gehen.

So richtig mit Lamm Gulasch, der wirklich der beste war den ich hier gegessen habe und erst das Brot dazu…

Zum Nachtisch gab es noch Skry Kuchen.

Danach war ich so voll das ich ins Hostel zurück rollen musste und mich auch einfach nur noch ins Bett gelegt habe.

Marie

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Day 9: Glymur Wasserfall

Guten Morgen

heute schon wieder aus Reykjavik.

Gestern hatte ich nicht allzu weit zu fahren und haben meinen letzten Tag außerhalb der Stadt genossen.

Die Nacht in dem „nicht Hostel“ Hotel war ganz gut nur der Kaffee am morgen hat gefehlt. Und bei der Abreise habe ich einen neuen Namen bekommen. Ich heiße jetzt Domeniko Marino. Weil Marie war schon lange ausgecheckt und in meinem Zimmer wo ich jetzt aus checke ist nicht noch der Domeniko. Bitte wie kann man Mann und Frau vertauschen??? Ja aber das war der Gesamteindruck von dem Hotel.

Nach dem ich mich jetzt eine neue Identität hatte machte ich mich auf dem Weg nach Krosslaug. Hier gibt es wieder eine heiße Quelle mit Pool, hier war ich aber nicht alleine sondern 2 andere Deutsche waren schon hier und aßen Frühstück, so hielt ich nur meine Füße ins schöne heiße Wasser und ging nicht schwimmen.

Wir saßen da eine Weile und redeten und dann machte ich mich auf dem Weg zu den Glymur Wasserfall.

Die Fahrt ging über sehr viel Gravelroad aber mein Auto hat fein durchgehalten. Der Glymur Wasserfall ist etwas versteckt und man läuft erst mal 1,5 Stunden hin. Wobei ich denke in dem Fall ist der Weg das Ziel. Erst geht es recht angenehm über einen Schotterweg, dann klettert man durch eine kleine Höhle, als nächstes muss man auf einen Baumstamm den Fluss überqueren und dann geht es los mit klettern.

Es war einfach toll. Der Wasserfall selber war ok aber die Tour hin und zurück hat einfach so viel Spaß gemacht. Oben am Wasserfall habe ich denn erst mal was gegessen, denn auch das konnte man in dem Hostel ja nicht.

Leider hatte ich gestern eine sehr frühe Check in Zeit im Hostel in Reykjavik so das ich mich jetzt schon auf den Weg in die Stadt machen musste.

Ich checkte also im Hostel ein, es ist wieder nur OK und kein Vergleich zu den anderen in denen ich geschlafen habe. Ich teile mir das Zimmer mit 3 andern und für 2 Nächte geht das schon.

Am Nachmittag bin ich noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen und habe mal geschaut was es hier so gibt. War in vielen Souvenir Geschäften, aber es ist alles so teuer. Daher mal sehen ob ich was mitnehme.

Für heute ist geplant mir die Stadt anzuschauen, vielleicht ein Museum und noch einiges an Isländischem Essen probieren.

Also bis dann

Marie

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Day 8: Borgarnes

Guten Morgen

Gestern hatte ich eine langen fahr Tag. Aber es war nicht so schlimm wie erwartet.

Es fuhr sich sehr gut und es gab einiges zu sehen. Der Wind schüttelte mein kleines Auto und mich ganz schön durch.

Auf dem Weg nach Borgarnes, machte ich ein paar kleine Stopps. Einmal an einem Canyon wo ich eigentlich etwas wandern wollte, doch es gab keinen Weg zu der Brücke die ich sehen konnte, also war das nichts.

Etwas anderes was hier etwas seltsam ist das man in jede Kirche die offen ist Eintritt zahlen muss und da bis zu 10 Euro für eine Kirche so groß wie mein Wohnzimmer. Das finde ich dann schon etwas heftig.

So ging meine Fahrt ohne Kirchen weiter. Ich hielt noch mal in Blönduós und besorgte etwas schwarzen Sand für Gisela.

Dann fuhr ich eine Weile und wollte erste wieder bei den Glannifoss anhalten, einem kleinen Wasserfall, doch gut 2 km davor, fand ich die Grábrók Volcanos. Eine Formation aus 3 Vulkanen direkt am Straßenrand. Hier konnte man auch etwas herum laufen und den Vulkan erklimmen, was ich auch machte. Der Wind hier oben war war so stark das man kaum stehen konnte und ich hatte wirklich zu kämpfen nicht weg geweht zu werden. Dennoch war die Aussicht absolut toll.

Jetzt ging es dann wirklich zum Wasserfall wo ich einige Zeit verbrachte und einfach nur umher wanderte.

So jetzt ging es zum Hostel. Ja was soll ich sagen katastrophale. Erst mal ist es ein Hotel das nur im 2. Stock Hostelzimmer hat. Dann war über eine halbe Stunde keiner zu finden der einen Check in vornehmen kann, weil die 24h besetzte Rezeption nicht besetzt war. Als ich dann irgendwann mal mein Zimmer hatte hing ich hoch, das Zimmer ist schön, modern und sauber. Aber es gibt nur eine normale Steckdose und die ist im Bad. Sonst hat jeder einen USB-Stecker am Bett. Eine Toilette und eine Dusche für bis zu 12 Personen. Zum Glück war nur noch eine andere Person da, so war die eine Steckdose nicht ganz das Problem aber wenn 12 Personen ihre Kamera laden wollen und dann nur eine Steckdose viel Spaß. Außerdem gibt es weder eine Küche noch einen Aufenthaltsraum. Im Zimmer auch keinen Wasserkocher oder so etwas, so muss ich heute ohne Kaffee schreiben. Es gibt einfach nichts was man von einem Hostel erwartet. Ich bin sehr enttäuscht.

Naja gut am Abend erkundigte ich noch etwas die Stadt und ging ins Museum wo ich mehr über die Besiedlung Islands lernte.

Ich suchte mir noch was zu essen da ich ja nicht kochen konnte und das wars dann auch schon wider.

Jetzt sehe ich zu das ich weg komme und mir irgendwo was zum Frühstück suche.

Marie

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Day 7: Akureyri

Guten Morgen

Heute mal mit ausgiebigen Frühstück.

Letzte Nacht habe ich in Akureyri in deinem Kapsel Hostel verbracht. Das war mal was anderes. Hier hat jeder seine eigene kleine Kapsel mit TV und allem was man zu schlafen braucht. Leider war das Bett etwas sehr weich und mein Rücken meldet sich heute aber sonst war es echt toll.

Ich hatte gestern nur eine kurze Fahrt von Myvatn nach Akureyri nur 1,5 Stunden.

Auf meinem Weg lagen noch die Godafoss. Ich war ca. 8:45 Uhr da und es waren auch kaum Leute, ich hatte noch genug Zeit ein paar Fotos zumachen, doch als ich noch nicht mal ganz fertig war fielen die Massen ein. Es war wirklich nicht mehr schön.

Als ich um 9:15 Uhr wieder weiter fuhr, herrschte das totale Chaos. In den 15 Minuten fielen mindestens 30 Busse ein und damit meine ich große Busse mit 60-80 Menschen an Bord. Man konnte nicht mehr stehen oder laufen, geschweige denn Fotos machen. Die Busse parkten die Autos zu und es war einfach unglaublich.

Wo kommen diese Menschenmassen her? Ich hatte schon eine Vermutung und wenig später stellte sich auch heraus das ich richtig lag.

Ich fuhr weiter nach Akureyri und hier sah ich sie, die MSC. Das Kreuzfahrtschiff hatte für eine Tag in Akureyri angelegt und jetzt wollte jeder alles sehen. Die ganze Stadt war voll mit Deutschen.

Naja was solls ändern kann man es eh nicht.

Ich war noch recht früh dran, denn um 13 Uhr hatte ich eine Whale Watching Tour gebucht.

Ich erkundigte mich zu erst in der Information über das parken in der Stadt und schaute mich dann eine Weile um. Ich klapperte die Läden ab, und schaute mir die Kirche an. Hier hatte ich nicht allzu viel Zeit, denn ich wollte nicht zum Gottesdienst bleiben.

Ich aß noch etwas zu Mittag und dann war es auch schon Zeit für meine Tour.

Glücklicherweise stellen die Touren hier warme Anzüge zu Verfügung, denn ich glaube selbst mit Winterjacke friert man hier auf dem Meer. Wir fuhren die längsten Fjord Islands hinauf bis wir auf Mooshine trafen. Moonshine ist eine Buckelwal der uns eine kleine Show bot. Er tauche immer wieder auf und ab, zeigte uns seine Schwanzflosse, steckte auch 2 Mal die Nase aus dem Wasser und führte einige Pirouetten durch, so das sie auch mal einen Bauch sehen konnten.

Mooshine war leider der einzige Wal den wir gesehen haben. Nach 3 Stunden kehrten wie nach Akureyri zurück.

Ich suchte mein Hostel und checkte ein. Nach einen kurzen Pause machte ich mich noch mal auf in die Stadt. Ich probierte noch ein typisch isländisches Dessert und um 18 Uhr ging ich zum Hafen und schaute der MSC bei ablegen zu. Das dauerte länger als ich gedacht hätte aber nach 45 Minuten hatten sie es endlich geschafft und machten sich auf dem Rückweg nach Schottland.

Das war es dann auch schon.

Für heute steht die längste Fahrt meiner Reise an und ich hoffe ich finde auf dem Weg noch ein bisschen was zum tun.

Marie

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Day 6: Niemansland

Hallöchen

Langsam aber sicher geht meine Reise dem Ende zu. Ich hab schon die Hälfte überschritten.

Gestern war ein echt langweiliger Tag. Denn eigentlich bin ich nur gefahren, ich hätte nicht gedacht das von Egilsstaðir bis nach Mývatn so wirklich gar nichts ist.

Einen Halt machte ich am Dettifoss aber das war es auch schon.

Der Dettifoss ist der leistungsstärkste Wasserfall Europas. Ich meine es war nett da aber da hat mir bis jetzt der Gullfoss, im Süden besser gefallen.

Meine Fahrt ging lediglich über karges Gebiet, kein Strauch, kein Busch, kein Grün und irgendwann auch kein Schaf mehr. Ich muss wirklich sagen es zog sich sehr in die Länge.

Erst als ich dann nach Mývatn kam gab es endlich wieder war zu tun. Zuerst hielt ich noch vor dem Ort am Hverarönd an. Hier raucht, dampft und blubbert es an jeder Ecke. Und es stinkt nach fauligen Eiern. Da war Rotorua ja gar nichts dagegen.

Aber so ist nun mal, das Gebiet hier ist Teil des Krafla-Vulkansystems. So kann man in der Ferne mehrere, große Schildvulkane sehen, von denen einer auch Tafelberg heißt.

Nach dem ich genug von den blubbernden Löchern und dem dampfenden, zischenden Steinhaufen hatte, machte ich mich auf den Weg in den Ort.

Es war gerade mal 13 Uhr und ich konnte erst ab 17 Uhr einchecken. Also was mach ich jetzt noch. Ich muss hier mal anbringen, das es hier oben jetzt schon recht kalt ist und auch immer wieder schneit, wobei das schlimmste wirklich der eisige Wind ist.

Ich entschied mich zum Hverfell Vulkan zu fahren und noch etwas zu wandern. Der Heverfell ist eine Explusions-Karter und hat einen Wanderweg auf dem Kraterrand. Die Wanderung ist 3,5 km und bietet eine schöne Aussicht.

Es war schon anstrengen aber es hat auch Spaß gemacht und immerhin hatte ich meine Belohnung ja schon vor Augen.

Nach der kleinen Wanderung ging es für mich in das Myvatn Naturbad. Das ist so was wie die Blue Lagoon aber kleiner, weniger Menschen und auch etwas günstiger.

Das war jetzt genau das Richtige, 2 Stunden einfach im heißen Wasser liegen und nichts tun. Absolut das Highlight des Tages.

Nach dem ich dann einmal komplett durch gewärmt war ging es zum Hostel. Das ist jetzt nichts besonderes aber es erfüllt seinen Zweck. Das Beste… ich war wieder alleine im Zimmer!!!

Jetzt geht es dann weiter nach Akureyri und ich hoffe heute wird ein besserer Tag als gestern!

Marie

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Day 5: Auf zum Fjord

Guten Morgen auf dem Fjord

gestern hatte ich eine lange Fahrt entlang der Küste mit vielen Bergen und viel Wasser.

Es war ein Tag mit wenig Stopps und jeglichem Wetter.

Nein im ernst es war gar nicht so kalt und es wäre auch noch besser wenn nicht immer so ein eisiger Wind gehen würde.

Als es in Höfn los ging regnete es und die Wolken hingen tief zwischen den Bergen hin und wieder war auch Schnee dabei. Schnee im Juni was denken die sich eigentlich.

Den ersten Stopp machte ich an einem kleinen Strand es war jetzt nicht besonderes aber schön anzusehen, so weit das bei Regen möglich ist.

Als nächstes ging es wieder zu einem Wasserfall, Barkináfoss. Der war echt schön hier konnte man auch wieder schön herum klettern und dann macht es ja erst richtig Spaß. Nach dem ganzen geklettere hatte ich so einen Hunger, das ich mir echt unterwegs ein Brot machen musste, das hatte ich auch noch nicht.

Jetzt hier nördlich von Höfn sind immer weniger Touristen unterwegs, so das man an den schönsten Orten oft mal ganz alleine ist.

So auch bei meinem absoluten Lieblingsplatz des Tages, Djúpavogskörin. Einer heißen Badewanne am Stand. Baden mit Aussicht. Und hier war keiner, wirklich keiner, eigentlich wollte ich ja nur meine Füße rein halten, doch als ich merkte das ich hier wirklich Mutterseelen allein bin, hin ich doch nur in Unterwäsche rein gehüpft.

Ein absoluter Traum. Es hatte mittlerweile auch aufgehört zu regnen und ich lag hier im heißen Wasser, was frisch aus dem Boden kommt und schau den Regenwolken zu, wie sie sich in den Bergen verheddern. Ich war hier bestimmt für eine Stunde nur im Wasser und es kam niemand.

Keiner wollte das tolle Erlebnis haben, selber Schuld. Ich hätte da für immer bleiben können.

Doch alles hat ein Ende und so machte ich mich wieder auf den Weg. Ich wollte ja noch zu dem Wasserfall von dem mir die 2 Amerikaner in Vik erzählt hatten und sie hatten recht auch wieder kein Mensch und viel zu klettern. Ich machte wieder einige Fotos und genoss die Aussicht, jetzt schien auch wieder die Sonne.

Nach dem Wasserfall machte ich mich auf den weg zum Hostel, das war auch noch ein ganzes Stück. Zu erst musste ich nach Egilsstaðir kommen um dann über einen Pass an den Fjord zu gelangen.

Der Weg nach Egilsstaðir zog sich hatte aber auch ein paar Besonderheiten, zum Beispiel einen 6 km langen Tunnel und auch einen Pass durch die Berge.

Doch das war kein Vergleich zu dem Pass nach Seyðisfjörður. Hier wollte ich die Nacht verbringen und auf dem Pass lag noch einiges an Schnee.

Ich war recht zeitig am Hostel und beschloss, noch einer kurzen Pause noch etwas zu unter nehmen. Zu erst schaute ich mir die Stadt an und dann ging ich noch wandern.

Ich wollte gar nicht so weit aber irgendwie…

Erst ging ich zu Tvísöngur, das sind 5 kleine Dom Gebilde die als natürlicher Verstärker wirken wenn man an der richtige Stelle steht.

Von hier ging ein Weg weiter und ich wollte nur auf den nächsten Hügel und dann zurück. Doch als ich oben war, wurde mir klar das ich da nicht wieder heil runter komme und so wandere ich weiter. Der Weg führte mich über mindestens 5 Bäche, über ein Schneefeld und einige steile Hänge hinunter. Aber es machte Spaß und die Aussicht war einmalig und das Beste hier war es fast Windstill.

Ich füllte mir meine Wasserfalsche im Bach auf und wanderte meine 2,5 Stunden. Leider kam ich am anderen Ende des Ortes wieder raus und musste noch einmal zurück zum Auto.

Ja das war mein Tag von allem was das bei.

Mal sehen was heute kommt!

Marie

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Day 4: Von Vik nach Höfn

Good Moning again

Naja ob der gut ist, ist noch die Frage, es regnet.

Dafür war gestern wieder Bombenwetter.

Die Fahrt gestern war ganz gut, es ging viel durch Niemandsland aber man konnte immer die Berge sehen zu denn ich ja noch hin wollte.

Leider waren auf dem ersten Teil der Stecke viele Sachen die ich mir anschauen wollte geschlossen oder auf Privatgelände und somit nicht zugänglich. Aber es gab unheimlich viele Reststops auf denen man die Gelegenheit hatte die Berge zu bewundern und zu fotografieren.

Was mich unheimlich beeindruckt sind die Unmengen am Gletschern die es hier gibt.

Der Skeiðarárjökull ist absolut gewaltig und nur eine der vielen vielen Gletscherzungen des Vatnajökull.

Erst richtig was zu tun gab es im Skaftafell / Vatnajökull National Park. Hier kann man auch wieder zu einer der vielen Gletscherzungen laufen, dem Skaftafellsjökull. Das habe ich allerdings nicht gemacht ich wollte lieber zum Wasserfall Svartifoss. Naja aber schon nach 100 m hat mir der Weg nicht mehr gefallen und ich bin dann einfach mal in einen anderen Weg abgebogen. Der sah und war wenigstes wie ein richtiger Wanderweg und nicht so einer wo man 2 km nur über Plastikmatten läuft.

Ich lief also einfach den schönen Wanderweg lang ohne zu wissen wo der überhaupt hin führt. Typisch ich.

Als mir nach einer Weile endlich mal jemand entgegen kam, frage ich doch gleich mal. Das waren aber leider Franzosen die mich nicht verstehen konnten und mir so mit auch nicht helfen konnten, naja einfach mal weiter gehen.

Irgendwann traf ich dann doch noch jemanden der mir helfen konnte und es stellte sich heraus das ich auf dem Weg zum Gletscher Aussichtspunkt bin. Wo man von oben auf den Gletscher hinunter schauen kann und auch den Gesamte Gletscher bestaunen kann.

Es dauerte noch eine Weile bin ich ihn erreichte, aber die Aussicht war die Mühe wert. Was ich noch dazu sagen muss ist das es schrecklich warm war. Ich bin nur im T-Shirt gelaufen.

Vom Aussichtspunk gab es dann noch einen Weg Richtung Wasserfall und den wollte ich ja eigentlich sehen.

Ich stellte auch Fest das alle anderen, die Runde andersrum laufen, erst Wasserfall und dann Aussichtspunkt, nur ich eben nicht.

Am Wasserfall war einiges los und ich hatte nicht mehr den Nerv für so viele Menschen, so machte ich nur meine 2-3 Fotos und machte mich dann auf den Rückweg.

Leider musst ich jetzt doch den Weg mit den Plastikmatten nehmen. Meine Wanderung dauerte ca. 2,5 Stunden aber wie gesagt es hat sich gelohnt.

Danach machte ich mir auf Richtung Höfn wo ich die Nacht verbracht habe. Es waren noch gut 2 Stunden zum fahren.

Doch erst musste ich noch am Diamat Beach anhalten. Hier ist das Ende des Breiðamerkurjökull und in dem kleinem See gibt es Eisberge, die vom Gletscher abgebrochen sind. Das war wirklich schön, normalerweise gibt es auch kleiner Eisberge am Stand doch jetzt im Sommer eher weniger.

Danach ging es aber wirklich nach Höfn.

Nach dem ich im Hostel eingecheckt bin und noch mal was eingekauft habe. Machte ich Abendessen, es gab Pizza.

Nach dem Abendessen machte ich noch einen Spaziergang und Fotos, denn das Wetter was ja noch so gut das man echt fast bis nach Vik sehen konnte. Vom Golfplatz aus, auf dem ich dann rumgestiefelt bin, konnte man die ganzen Berge sehen und mindestens 4 Gletscherzungen. Das war absolut Traumhaft. Leider wird es die meisten Bilder erst Später geben.

Die Nacht verbrachte ich im 10 Bettzimmer zusammen mit einer Deutschen und 2 Amerikanern.

So jetzt muss ich aber langsam mal los machen.

Marie

Allgemein

Day 3 Rund um Vik

Hallo

Einer neuer Tag beginnt.

Heute steht für mich eine lange Fahrt an aber es wird wohl nicht die Längste sein. Das Wetter scheint wieder absolut toll zu werden und so werde ich dann auch bald Starten.

Doch jetzt erst mal zu gestern.

Gestern war auch wieder Bomben Wetter und so konnte ich alles machen was ich vor hatte.

Zuerst ging es für mich zum Islandpferde reiten nach Vik. Das war so toll, ich hatte ein Pferde Namens Alfur, was zu deutsch Elf bedeutet, und er war einfach toll. Wir ritten am Stand entlang und das in allen Gangarten die, die Isländer besitzen. Die erste Runde wollte Elf nicht galoppieren aber die 2. Runde dann. Es war einfach traumhaft. Am Ende wurde es dann noch etwas nass als wir dann noch ein Stück durch den Fluss mussten. Wir waren auch nur eine kleine Gruppe aus 6 Leuten, welche dann aber noch mal aufgeteilt wurde zwischen erfahren und unerfahren so das wir am Ende nur noch 3 waren.

Es gab auch einen kleine Blessur, da ich einmal im Steigbügel so doof verrutscht bin das ich jetzt einen blauen Knöchel habe. Aber er ist nur von außen blau beim Laufen tut nichts weh.

Als nächstes ging es für mich zurück zum Skógafoss. Hier war ich am Dienstag ja einfach vorbeigefahren. Der Skógafoss ist ein sehr schöner und großer Wasserfall und hier kann man auch gut wandern. Doch zuerst muss man 429 Stufen erklimmen.

Ich lief noch eine Weile herum und machte mich dann aber wieder auf den Weg zum Gletscher.

Hier war ich ja schon am Dienstag bei strömenden Regen und hatte dann die Runde abgebrochen. Heute schien die Sonne und ich lies mir viel Zeil. Ich machte einige Fotos und spielte mit meiner Kamera herum. Zum Gletscher ging ich den vorgegebenen Weg, doch zurück suchte ich mir meinen eigenen, am Gletschersee entlang.

Vom Gletscher war es nur ein kleines Stück bis zum Parkplatz von dem man zum Planewreck laufen kann.

Ja es war schon seltsam. Das Schild sagte es soll 3-4 Stunden dauern, dahin zu laufen und zurück. Ich hatte etwas von 40 min einfach gehört. So lief ich los, und es nahm keine Ende. Ich brauchte wirklich 40 Minuten. Aber es kam mir wie eine Ewigkeit vor.

Der Weg!

Dann 3 Fotos gemacht und wieder zurück.

Ganz ehrlich das war die Sache echt nicht wert. Hier gibt es nichts außer einen Fußmarsch über Geröll und Sand und viel Wind. Das ist die Sache echt nicht Wert. Es war eine absolute Zeitverschwendung.

Ja danach war ich so frustriert das ich nichts mehr gemacht habe. Dieser 2 Stunden Fußmarsch hat mir echt den Tag versaut.

Marie

Reisen

Day 2 Auf Richtung Vik

Guten Morgen zusammen

es wird ja schon zur Tradition, das ich für während meines Kaffee schreibe.

Heute ist wieder ein sehr schöner Tag und ich hoffe das bleibt auch so.

Gestern bin ich nach dem Frühstück dann los, zur Lava Tunnel Tour. Die hatte ich ja schon von Deutschland aus gebucht und es war wirklich toll. Man glaubt kaum wie viele Farben, Lava hervorbringen kann. Unser Guide war auch einfach toll und hat uns viele interessante Informationen gegeben. Die Tour dauerte ungefähr einen Stunde und hat völlig gereicht, es gibt noch eine Extrem Tour die 4 bis 5 Stunden dauert und viel Klettern und totale Finsternis beinhaltet.

Nach dem wir denn Tunnel wieder verlassen hatten machte ich mich auf dem Weg nach Vik. Unterwegs hatte ich noch einige Stellen wo ich anhalten wollte und bis jetzt spielte das Wetter auch noch mit.

Meiner erster Halt war Guggafoss, ein Wasserfall wie könnte es anders sein, davon gibt es hier einfach zu viele. Hier waren kaum Menschen und ich hatte die Gelegenheit es was herum zu klettern. Man konnte sogar hinter denn unteren Teil des Wasserfalls gehen.

Nach dem ich mich wieder ins Auto gesetzt hatte und los fuhr, fing es leider an zu regnen. Das hielt nicht lange an und so meinem nächsten Wasserfall dem Seljalandsfoss wurde ich erst nur von der Gischt nass.

Der Seljalandsfoss ist auch der Wasserfall wo man bequem dahinter lang laufen kann und das tat ich auch. Danach war ich super nass und auch dreckig aber was solls.

Leider fing es jetzt, auf dem Rückweg zum Auto richtig an zu regnen und hörte auch nicht mehr auf.

Ich für noch meinen Nächsten Stop an dem Gletscher See und bin auch ein bisschen gelaufen aber es war einfach zu nass. Und da ich heute ja auch noch hier in der Gegend bin fahr ich lieber heute noch mal hin und schau mir das Ganze trocken an. Hoffen wir das es heute schön bleibt.

Nach dem ich dann schon eine Zeit im Hostel war hörte es auf zu regnen und ich fuhr noch, zusammen mit einer Amerikanerin die ich hier kennen gelernt hatte, zum Black Sand Beach und wir kletterten noch auf dem Steinen herum und rannten vor Wellen davon. Das war echt ein riesen Spaß.

Am Abend redeten wir noch lange und tauschten Tipps aus, denn sie und ihr Mann stehen schon am Ende ihrer Reise. Es war ein dann doch noch ein schöner Tag.

Als ich dann zu meinem Zimmer zurück kehrte stellte ich fest das ich allein mit 5 Jungs im Zimmer bin. Aber ich muss sagen, bis auf was der eine schnarcht war alles gut. Heute reisen zumindest die meisten davon wieder ab. Mal sehen wer dann heute Abend da ist.

Marie