Reisen

Day 4: Von Vik nach Höfn

Good Moning again

Naja ob der gut ist, ist noch die Frage, es regnet.

Dafür war gestern wieder Bombenwetter.

Die Fahrt gestern war ganz gut, es ging viel durch Niemandsland aber man konnte immer die Berge sehen zu denn ich ja noch hin wollte.

Leider waren auf dem ersten Teil der Stecke viele Sachen die ich mir anschauen wollte geschlossen oder auf Privatgelände und somit nicht zugänglich. Aber es gab unheimlich viele Reststops auf denen man die Gelegenheit hatte die Berge zu bewundern und zu fotografieren.

Was mich unheimlich beeindruckt sind die Unmengen am Gletschern die es hier gibt.

Der Skeiðarárjökull ist absolut gewaltig und nur eine der vielen vielen Gletscherzungen des Vatnajökull.

Erst richtig was zu tun gab es im Skaftafell / Vatnajökull National Park. Hier kann man auch wieder zu einer der vielen Gletscherzungen laufen, dem Skaftafellsjökull. Das habe ich allerdings nicht gemacht ich wollte lieber zum Wasserfall Svartifoss. Naja aber schon nach 100 m hat mir der Weg nicht mehr gefallen und ich bin dann einfach mal in einen anderen Weg abgebogen. Der sah und war wenigstes wie ein richtiger Wanderweg und nicht so einer wo man 2 km nur über Plastikmatten läuft.

Ich lief also einfach den schönen Wanderweg lang ohne zu wissen wo der überhaupt hin führt. Typisch ich.

Als mir nach einer Weile endlich mal jemand entgegen kam, frage ich doch gleich mal. Das waren aber leider Franzosen die mich nicht verstehen konnten und mir so mit auch nicht helfen konnten, naja einfach mal weiter gehen.

Irgendwann traf ich dann doch noch jemanden der mir helfen konnte und es stellte sich heraus das ich auf dem Weg zum Gletscher Aussichtspunkt bin. Wo man von oben auf den Gletscher hinunter schauen kann und auch den Gesamte Gletscher bestaunen kann.

Es dauerte noch eine Weile bin ich ihn erreichte, aber die Aussicht war die Mühe wert. Was ich noch dazu sagen muss ist das es schrecklich warm war. Ich bin nur im T-Shirt gelaufen.

Vom Aussichtspunk gab es dann noch einen Weg Richtung Wasserfall und den wollte ich ja eigentlich sehen.

Ich stellte auch Fest das alle anderen, die Runde andersrum laufen, erst Wasserfall und dann Aussichtspunkt, nur ich eben nicht.

Am Wasserfall war einiges los und ich hatte nicht mehr den Nerv für so viele Menschen, so machte ich nur meine 2-3 Fotos und machte mich dann auf den Rückweg.

Leider musst ich jetzt doch den Weg mit den Plastikmatten nehmen. Meine Wanderung dauerte ca. 2,5 Stunden aber wie gesagt es hat sich gelohnt.

Danach machte ich mir auf Richtung Höfn wo ich die Nacht verbracht habe. Es waren noch gut 2 Stunden zum fahren.

Doch erst musste ich noch am Diamat Beach anhalten. Hier ist das Ende des Breiðamerkurjökull und in dem kleinem See gibt es Eisberge, die vom Gletscher abgebrochen sind. Das war wirklich schön, normalerweise gibt es auch kleiner Eisberge am Stand doch jetzt im Sommer eher weniger.

Danach ging es aber wirklich nach Höfn.

Nach dem ich im Hostel eingecheckt bin und noch mal was eingekauft habe. Machte ich Abendessen, es gab Pizza.

Nach dem Abendessen machte ich noch einen Spaziergang und Fotos, denn das Wetter was ja noch so gut das man echt fast bis nach Vik sehen konnte. Vom Golfplatz aus, auf dem ich dann rumgestiefelt bin, konnte man die ganzen Berge sehen und mindestens 4 Gletscherzungen. Das war absolut Traumhaft. Leider wird es die meisten Bilder erst Später geben.

Die Nacht verbrachte ich im 10 Bettzimmer zusammen mit einer Deutschen und 2 Amerikanern.

So jetzt muss ich aber langsam mal los machen.

Marie

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Day 3 Rund um Vik

Hallo

Einer neuer Tag beginnt.

Heute steht für mich eine lange Fahrt an aber es wird wohl nicht die Längste sein. Das Wetter scheint wieder absolut toll zu werden und so werde ich dann auch bald Starten.

Doch jetzt erst mal zu gestern.

Gestern war auch wieder Bomben Wetter und so konnte ich alles machen was ich vor hatte.

Zuerst ging es für mich zum Islandpferde reiten nach Vik. Das war so toll, ich hatte ein Pferde Namens Alfur, was zu deutsch Elf bedeutet, und er war einfach toll. Wir ritten am Stand entlang und das in allen Gangarten die, die Isländer besitzen. Die erste Runde wollte Elf nicht galoppieren aber die 2. Runde dann. Es war einfach traumhaft. Am Ende wurde es dann noch etwas nass als wir dann noch ein Stück durch den Fluss mussten. Wir waren auch nur eine kleine Gruppe aus 6 Leuten, welche dann aber noch mal aufgeteilt wurde zwischen erfahren und unerfahren so das wir am Ende nur noch 3 waren.

Es gab auch einen kleine Blessur, da ich einmal im Steigbügel so doof verrutscht bin das ich jetzt einen blauen Knöchel habe. Aber er ist nur von außen blau beim Laufen tut nichts weh.

Als nächstes ging es für mich zurück zum Skógafoss. Hier war ich am Dienstag ja einfach vorbeigefahren. Der Skógafoss ist ein sehr schöner und großer Wasserfall und hier kann man auch gut wandern. Doch zuerst muss man 429 Stufen erklimmen.

Ich lief noch eine Weile herum und machte mich dann aber wieder auf den Weg zum Gletscher.

Hier war ich ja schon am Dienstag bei strömenden Regen und hatte dann die Runde abgebrochen. Heute schien die Sonne und ich lies mir viel Zeil. Ich machte einige Fotos und spielte mit meiner Kamera herum. Zum Gletscher ging ich den vorgegebenen Weg, doch zurück suchte ich mir meinen eigenen, am Gletschersee entlang.

Vom Gletscher war es nur ein kleines Stück bis zum Parkplatz von dem man zum Planewreck laufen kann.

Ja es war schon seltsam. Das Schild sagte es soll 3-4 Stunden dauern, dahin zu laufen und zurück. Ich hatte etwas von 40 min einfach gehört. So lief ich los, und es nahm keine Ende. Ich brauchte wirklich 40 Minuten. Aber es kam mir wie eine Ewigkeit vor.

Der Weg!

Dann 3 Fotos gemacht und wieder zurück.

Ganz ehrlich das war die Sache echt nicht wert. Hier gibt es nichts außer einen Fußmarsch über Geröll und Sand und viel Wind. Das ist die Sache echt nicht Wert. Es war eine absolute Zeitverschwendung.

Ja danach war ich so frustriert das ich nichts mehr gemacht habe. Dieser 2 Stunden Fußmarsch hat mir echt den Tag versaut.

Marie

Reisen

Day 2 Auf Richtung Vik

Guten Morgen zusammen

es wird ja schon zur Tradition, das ich für während meines Kaffee schreibe.

Heute ist wieder ein sehr schöner Tag und ich hoffe das bleibt auch so.

Gestern bin ich nach dem Frühstück dann los, zur Lava Tunnel Tour. Die hatte ich ja schon von Deutschland aus gebucht und es war wirklich toll. Man glaubt kaum wie viele Farben, Lava hervorbringen kann. Unser Guide war auch einfach toll und hat uns viele interessante Informationen gegeben. Die Tour dauerte ungefähr einen Stunde und hat völlig gereicht, es gibt noch eine Extrem Tour die 4 bis 5 Stunden dauert und viel Klettern und totale Finsternis beinhaltet.

Nach dem wir denn Tunnel wieder verlassen hatten machte ich mich auf dem Weg nach Vik. Unterwegs hatte ich noch einige Stellen wo ich anhalten wollte und bis jetzt spielte das Wetter auch noch mit.

Meiner erster Halt war Guggafoss, ein Wasserfall wie könnte es anders sein, davon gibt es hier einfach zu viele. Hier waren kaum Menschen und ich hatte die Gelegenheit es was herum zu klettern. Man konnte sogar hinter denn unteren Teil des Wasserfalls gehen.

Nach dem ich mich wieder ins Auto gesetzt hatte und los fuhr, fing es leider an zu regnen. Das hielt nicht lange an und so meinem nächsten Wasserfall dem Seljalandsfoss wurde ich erst nur von der Gischt nass.

Der Seljalandsfoss ist auch der Wasserfall wo man bequem dahinter lang laufen kann und das tat ich auch. Danach war ich super nass und auch dreckig aber was solls.

Leider fing es jetzt, auf dem Rückweg zum Auto richtig an zu regnen und hörte auch nicht mehr auf.

Ich für noch meinen Nächsten Stop an dem Gletscher See und bin auch ein bisschen gelaufen aber es war einfach zu nass. Und da ich heute ja auch noch hier in der Gegend bin fahr ich lieber heute noch mal hin und schau mir das Ganze trocken an. Hoffen wir das es heute schön bleibt.

Nach dem ich dann schon eine Zeit im Hostel war hörte es auf zu regnen und ich fuhr noch, zusammen mit einer Amerikanerin die ich hier kennen gelernt hatte, zum Black Sand Beach und wir kletterten noch auf dem Steinen herum und rannten vor Wellen davon. Das war echt ein riesen Spaß.

Am Abend redeten wir noch lange und tauschten Tipps aus, denn sie und ihr Mann stehen schon am Ende ihrer Reise. Es war ein dann doch noch ein schöner Tag.

Als ich dann zu meinem Zimmer zurück kehrte stellte ich fest das ich allein mit 5 Jungs im Zimmer bin. Aber ich muss sagen, bis auf was der eine schnarcht war alles gut. Heute reisen zumindest die meisten davon wieder ab. Mal sehen wer dann heute Abend da ist.

Marie

Reisen

Day 1: Golden Circle

Hallo und wieder guten Morgen

Es ist eine Seltenheit, das ich so früh am Morgen schon schreibe und das ich mich täglich melde. Der gestrige Tag war wirklich toll. Das Wetter war absolut traumhaft und ich hab auch einen fetten Sonnenbrand im Gesicht.

Es gibt so viel zu erzählen das ich gar nicht weiß wie ich es anstellen soll.

Gestern habe ich den Golden Circle abgefahren und mein Auto bekommen. (zum Thema Auto und Mietwagen wird es noch mal einen Extrapost geben)

Der Golden Circle,

ist laut Werbung das Highlight in Island und ja ohne jede Frage und gerade bei dem Wetter das ich hatte war er absolut traumhaft. An der ein oder anderen Stelle hatte ich mehr erwartet, aber es war trotzdem toll.

Jedoch muss man sich hier alle Sehenswürdigkeiten mit vielen Menschen teilen. Was auf der einen Seite echt hilfreich ist, wenn man wie ich alleine reist und doch mal ein Foto mit sich drauf haben will. Auf der anderen Seite heißt es, immer Menschen im Bild zu haben und eben auch warten zu müssen.

Doch jetzt zu den Attraktionen.

(hier gibt es jetzt nur eine kurze Übersicht)

Meinen erster Stop machte ich im Thingvellir-Nationalpark. Hier hatte ich mehr erwartet als es am Ende war. Der Weg zwischen den Kontinenten war kurz und überlaufen. Die kleine Kirche war super süß doch auch hier kann man leider nicht reingehen und sie sich von Innen anschauen.

Es gibt hier viel zum herum laufen und die Felswand ist einfach beeindruckend. Mein Weg führte mich noch zur Silfra Spalte, dem Lögberg und dem Öxarárfoss.

Ich verbrachte ca. 2-3 Stunden hier und machte mich dann wieder auf den Weg.

Eigentlich wollte ich erst am Geysir anhalten, doch der kam für mich zu überraschend, das ich erst zum Gullfoss gefahren bin.

Vom Gullfoss war ich super beeindruckt, er ist einfach so groß und die Wassermengen die hier in die Schlucht fallen sind unvergleichlich. Laut dem Schild hier, ist der Gullfoss sogar wasserreicher als die Niagara Fälle. Und bei dem Wetter was ich hatte absolut traumhaft.

Auf dem Rückweg hielt ich dann auch bei dem Geysir an. Es war auch wirklich interessant mal einen „echten“ Geysir zu sehen. Den letzten den ich gesehen habe war Lady Knox in Neuseeland und der wurde immer künstlich ausgelöst.

Nicht so der Strokkur, er bricht in unregelmäßigen Abständen aus. In der halben Stunde die ich ca. in dem Park verbracht habe ,hab ich 4 Ausbrüche mit erlebt also man kann es schon erwarten.

Der letzte Stop auf meiner Tagestour war Krater Kerid. Hier musste man dann doch wieder Eintritt zahlen, aber was solls. Auch hier hatte ich mir das ganze etwas anders vorgestellt, denn noch war es sehr schön und ich als Vulkanfan kam schon auf meine Kosten.

Danach ging es nur noch einkaufen und zum Hostel.

Ich muss sagen, das das Hostel von außen nicht viel hermacht aber von innen ist es absolut der Hammer. Ich kann es wirklich jedem weiter empfehlen. ( Doch auch hier zur wird es noch mal einen Beitrag geben, wenn ich alles Hostel durch habe)

Ja das war ein kurzes update von mir und heute geht es weiter nach Vik.

Marie

Reisen

Island erster Eindruck!

Hallo und guten Morgen.

Jetzt sitze ich hier in Island und bin todmüde. Die 2 Stunden Zeitunterschied und die langen Tage machen mir echt zu schaffen und das schon nach nur wenigen Stunden.

Doch so habe ich jetzt noch die Zeit, es ist gerade am kurz nach sieben am Morgen, meinen ersten Eindruck zu schildern.

Ich muss sagen das der Anflug sehr ernüchtern war. Ich wusste ja das es in Island kaum Bäume gibt aber das hier alles so trist und braun ist, damit hatte ich nicht gerechnet.

Ich muss aber auch sagen das ich sehr hohe Erwartungen hatte.

Nach der Landung und auf dem Weg nach Reykjavik bestätigte sich meinen Eindruck und mir wurde schon etwas flau. Wobei ich nicht weiß ob das daran lag, das immer noch die Hostelsuche vor mir lag und ich noch einen 2 km Fußmarsch vor mir hatte.

Dennoch richtig Happy war ich jetzt nicht.

Nach dem ich mit dem Bus jetzt in der Stadt angekommen war und mich auf den Weg zum Hostel machte, änderte sich meine Stimmung ein bisschen. Es war schon nach 9 Uhr abends und hier ging es noch voll ab.

Kinder spielten noch Fußball und Autos wurden noch gewaschen.

Gut hier schien ja auch noch die Sonne.

Ich ging also so meinen Hügel hoch und war total am Ende und dann fiel mir auf, das es gerade hier bei diesem Hügel doch mega schön ist.

Ich konnte über die Stadt blicken und sah auch die berühmte Kirche in der fern. Es war einfach schön. Über all blühten diese blau/violetten Blumen und die Sonne schien noch immer und es war mit 9°C genau die richtige Temperatur um mit Koffer und Rucksack den Hügel zu erklimmen.

Das macht mir jetzt schon Hoffnung das er erste Eindruck vielleicht wirklich trügt.

Marie

Reisen

Meine Island Packinglist

Hallo

So langsam wird es ernst.

Ohje das klingt wirklich schlimm aber das ist es ja gar nicht. Nur noch 2 Mal arbeiten und dann, Bye Bye everyone!!

Gepackt habe ich jetzt, bis auf die Sachen die ich noch brauche, das hoffe ich zu mindeste.

Meine Reise geht nach Island und wird 12 Tage dauern. Das Wetter in Island ist wechselhaft und die Temperaturen sollten so zwischen 9-15°C liegen.

Also schauen wir uns die Liste mal an:

Kleidung

5 T-Shirts

3 Langarm-Shirts

1 lange Hose

2 Leggins

Unterwäsche und Socken

1 Fleesjacke

1 Regenjacke

1 Schafanzug

Elektronik

Handy

kleine Kamera

große Kamera

Laptop

und Zubehör

Sonstiges

Waschtasche

Medikamente

Flipflops

Schlafsack (Grüner Packingcube)

Handtuch

Was zum schreiben

Badesachen

So das ist alles was ich mitnehme.

Ich nehme diesmal 1 kleinen Koffer und meinen Rucksack mit, einfach aus 2 Gründen. Der erste Grund ist, das ich meinen Schlafsack mitnehme, da eine meiner geplanen Unterkünfte kein Bettzeug zur Verfügung stellt und der andere Grund ist, das ich eine Aufgebegepäck bei meinem Flugticket dabei habe, so mit kann ich mir das mieten von Bettzeug sparen.

Und wer weiß was ich sonst mit geschleppt hätte wenn der Schlafsack nicht so viel Platz wegnehmen würde!

Doch ich kann Stoltz verkünden das ich ohne meinen Schalfsack unter 10 Kilo geblieben bin.

Natürlich habe ich jetzt Sachen wie Reisepass und Geld nicht mit auf gezählt.

Denn meine Goldene Regel fürs Reisen ist:

Ich brauche Reisepass/Ausweis, Kreditkarte und Handy. Den Rest kann man kaufen!

Natürlich will man nicht mehr Geld ausgeben als man muss aber im schlimmsten Fall reichen die 3 Dinge um wieder heil nach Hause zu kommen.

Doch soweit wird es nicht kommen.

Ich bin schon sehr aufgeregt und freue mich auf Island. Das ist mein erster Urlaub dieses Jahr.

Marie

Allgemein

Lifeupdate

Hallo

Heute machen wir noch mal ein Lifeupdate.

Am Sonntag geht es für mich endlich in den lang ersehnten Urlaub, doch bis dahin heißt es durchhalten.

Die letzten 2 Wochen waren und sind absolut crazy auf Arbeit und so bleibt es auch bis Samstagabend.

Ja ich muss auch diese Woche wieder 5,5 Tage arbeiten, was echt viel Energie raubt.

Doch ich sehe das Licht am Ende des Tunnels und es ist so hell.

Also heißt die letzten Tage noch mal volle Power, in der Arbeit und zu Hause.

Das Meiste was ich noch ansteht, ist packen und noch mal Sehenswürdigkeiten aufschreiben und Wäsche. Aber auch meine erste italki Stunde steht noch an. Da bin ich ja auch mega gespannt wie das wird.

Mit dem Auto in Island sollt jetzt hoffentlich alles geklärt sein und ich erwarte eine E-Mai,l jede Minute jetzt. Sonst muss ich es echt noch stornieren und mir eine neues Auto suchen.

Sonst geht es mir auch trotzallem was gerade so abgeht echt gut. Ich fühle mich seit langem wieder gut mit allem was ich mache und ich sehe so viele Fortschritte. Ich kann es gar nicht in Worte fassen.

Life is good!

Ohje das ist ein seltsamer Post aber so sieht es aus, das musste jetzt einfach mal raus.

Bevor ich fahre, schaffe ich es hoffentlich noch einen Packinglist Post zuschreiben. Doch dafür muss ich erst mal alles zusammen suchen.

Bis Sonntag hab ich ja noch!

Marie

Erinnerungen, Reisen

The Lost World

Hallo

Bei all den Veränderungen die ich gerade anstrebe und auf die ich hin arbeite, gibt es einiges was noch sortiert werden muss.

Und ja das meiste sind Fotos.

Über ein Jahrzehnt lang sammel ich jetzt schon Fotos, was in der heutigen Zeit ja ja auch gar kein Problem ist. Digital speichern wir einfach alles ab und gut ist.

Ich erinnere mich noch an Zeiten wo wir nur 36 Bilder pro Film hatten und wir uns 5 mal überlegt haben ob wir jetzt ein Foto machen oder nicht. Und das schlimmste war ja, wir wussten ja nie ob die Fotos was geworden sind, bis wir sie, teilweise Wochen später, von der Drogerie, entwickelt abholen konnten. Dazu kommt dann auch noch den Platz den man braucht um all die Fotos aufzubewahren.

Das kennen die meisten heute gar nicht mehr.

Jetzt machen wir von jedem scheiß ein Foto, denn es kostet uns ja nichts mehr. So passiert es schnell das sich Millionen von Bildern ansammeln. Einige sind wertvolle Erinnerungen andere sind nur Mist und werden wieder gelöscht.

Als Teil meiner Veränderungen, habe ich mir auch vorgenommen, meinen Datenberg an Fotos zu besteigen, zu sortieren und auch zu löschen, was zu löschen ist.

Dabei bin ich heute Morgen auf diese Bilder gestoßen.

Vor ein paar Jahren habe ich in für 5 Monate in der Nähe von Wellington, Neuseeland gelebt. Ohne jede Frage mit die beste Zeit meines Lebens.

Und dank Peggy habe ich diesen Ort gefunden.

Fort Ballance Miramar

Erbaut 1885 aus der Angst vor einem russischen Angriff.

Die Neuseeländer wollten sich auch nicht länger nur auf die Briten verlassen, was die Verteidigung ihres Landens anging.

Für die kommenden 26 Jahre was Fort Ballance die führende Küstenverteidigungsanlage in Wellington. Doch genutzt wurde sie bis zum Ende des 2. Weltkrieges.

Heute gilt Fort Ballance als Geschichtsplatz und als eines der best erhaltenden Beispiele für die Bauweise von Festungen in 19. Jahrhundert. Da es auch während seiner aktiven Jahre kaum verändert wurde.

Die Bilder sind entstanden als ich zum ersten Mal die Festung erkundete. Bis heute ist es für mich ein sehr skurriler Ort. Auf der einen Seite ist die ganze Anlage hoch interessant und beeindruckend, stundenlang bin ich auf dem Gelände herumgelaufen und habe immer wieder neue Türen und Wege entdeckt, bin auf den Mauern herumgeklettert und habe vom Dach der Schießanlage die Aussicht genossen.

Was das ganze Erlebnis für mich noch etwas unwirklicher machte, war das genau zu der Zeit als ich auf dem Dach meine Mittagessen zu mir nahm und nichts ahnend über die Bucht schaute, fuhren 5 Militärschiffe in der Hafen von Wellington ein.

Wie ich später erfuhr waren sie gerade auf dem Rückweg von ihrem Einsatz in Kaikoura, wo sie nach dem schweren Erdbeben, bei den Aufräumarbeiten geholfen hatten.

Die andere Seite die diesen Ort so besonders für mich machte, ist das hier keine Menschen waren. Der Weg zu der Festung war nicht an der Straße angeschrieben und auch ich hätte ihn nicht gefunden, wenn Peggy mir nicht schon einmal den Weg gezeigt hätte.

Hier kann man sehr gut sehen wie die Natur sich den Platz zurückholt. In weniger als 80 Jahren wuchsen hier Bäume und Sträucher. Der Beton wurde an vielen Stellen nahezu pulverisiert von Wurzeln und andern Pflanzen. Selbst durch den meterdicken Beton hatten sich die Bäume einen Weg gesucht. Es ist einfach ein Ort der Gegensätze.

Es gibt nicht viele Ort die mich auf meinen Reisen so berührt haben wie Fort Ballance.

Und wer weiß vielleicht schaffe ich es irgendwann noch mal nach Wellington und zu Fort Ballance, wenn die Natur noch was übrig gelassen hat.

Marie

Allgemein, Wichtig

One Week in !!

Hallo

Seit einer Woche sammel ich jetzt Daten über mich, aber nicht nur das, ich führe auch wieder ein Bullet Journal.

Und es hat sich einiges getan.

Ich glaube, ich hab schon lange nicht mehr so viel geschafft. Obwohl ich Vollzeit arbeite.

Die größte Sache die ich geschafft habe ist mein Intro Video. Sollte meine Bewerbung wirklich angenommen werden, dann wäre das der erste Schritt in ein Leben mit Onlinejob.

Oh mein Gott, das wäre echt der Hammer.

Denn man darf ja nicht vergessen, das ja mein Ziel es ist irgendwann Ortsunabhängig zu sein und von überall arbeiten zu können.

Natürlich arbeite ich auch an anderen Sachen, die mich vielleicht irgendwann mal zu dem Punkt bringen könnten.

Gut aber machen wir uns mal kein zu großen Hoffnungen!

Noch habe ich keine Antwort und das kann auch noch 2 Wochen dauern.

In der Zwischenzeit werde ich mit dem weitermachen, womit ich angefangen habe.

Ich bin wirklich überrascht was ich jetzt schon aus denn wenigen Daten ablesen kann, noch ist es nicht viel und vielleicht ist das auch etwas Fehlerhaft, aber ich sehe eine Veränderungen.

Aber schon mit den wenigen Veränderungen die ich letzte Woche gemachte habe, fühle ich mich besser. Ich nutze mehr von der Zeit die ich hab, ich schaffe Sachen und ich nehme mir mehr Zeit für Dinge die ich einfach mal ausprobieren will.

Ich fühle mich gut! Besser als zuvor und das spiegelt sich auch in meiner Stimmung wieder. Es ist schon etwas mehr Zufriedenheit eingezogen, auch wenn der Weg noch lang ist.

Was für Veränderungen haben euer in letzter Zeit positiv beeinflusst?

Marie

Allgemein

Daten sammeln

Hallo

das Leben ändert sich ständig und wir finden uns immer wieder in einem Strudel aus verlorener Zeit und Abenteuern. Doch was dazwischen liegt ist der triste Alltag.

Aufstehen. Arbeit. Haushalt. Schlafen.

Das genau das was uns zurückwirft.

Wenn ich mich im Alltagstriest befinde, wie das im Moment der Fall ist, schaffe ich nichts. Ich habe keine Motivation und alles sie so unmöglich aus.

Vor ein paar Tagen haben ich deshalb angefangen mich selber zu kontrollieren.

Ich trage wieder meinen Schrittzähler mit Schafaufzeichnung, ich achte darauf das ich genug trinke und ich habe auch wieder angefangen ein Bulletjournal zu führen.

Ich setzte mir Ziele für jeden Tag und haben immer wieder ein Erfolgserlebnis wenn ich eine Sache abhacken kann. Genauso habe ich angefangen Daten über mich zu sammeln, um herauszufinden, was mich glücklich macht. An welchen Tagen ist meine Laune gut und warum. Wann habe ich endlos Energie und kann alles Bäume im Wald ausreißen und wann schaffe ich es nicht mal aufzustehen.

Selbstanalyse, das ist was ich über die nächsten Wochen versuchen will. Und je länger ich Daten sammel um so besser werde ich mich selber verstehen und mein Leben in eine positive Richtung verändern können. Ich werde neue Sachen ausprobieren und sicher auch an einigen Scheitern aber das ist besser als einfach nur herumzusitzen und zu warten das sich etwas ändert.

So das ist meine Plan fürs nächste bis ich wieder einen Weg gefunden habe der mich glücklich macht und denn ich ohne ein schlechtes Gewissen zu haben weiter gehen kann.

Marie