Allgemein, Reisen

Was kostet Island?

Hallo

zum Abschluss meiner Island Serie habe ich mich noch mal hin gesetzt und geschaut was mich der Spaß denn jetzt gekostet hat.

Gleich vorab, günstiger geht immer aber ich wollte mir ja auch was gönnen und erleben.

Ja es stimmt Island ist teuer aber wenn man dahin möchte weiß man das vorher. Ich habe mein gesetztes Budget von 2000€ auch leicht überschritten aber da waren auch unnötige Sachen dabei die man hätte vermeiden können,z.B. neue Kopfhörer, oder eine Mütze.

Insgesamt habe ich 2200€ ausgegeben, das ist alles dabei, von Parken in München am Flughafen, der Flug, Unterkünfte, Eintritte und essen.

Vor allem beim Essen kann man noch Sparen wenn man will. Denn ich habe schon fast jeden Tag einmal Auswärts gegessen. Schließlich wollte ich ja auch einige typisch isländische Gerichte probieren.

Am Besten hat mir das Brot und der Lammgulasch geschmeckt, aber auch der frische Fisch ist mit dem was wir in Bayern bekommen nicht zu vergleichen.

Grobe Zusammenfassung der Ausgaben

Flug 350€

Unterkunft 450€

Auto 650€ (mit tanken)

Attraktionen 200€

Essen, Souvenirs, sonstiges 450€

Im Ganzen muss ich schon sagen das es es ein teurer Urlaub war, aber es hat sich gelohnt und ich würde es wider machen. Wozu geht man denn schließlich arbeiten.

Marie

Allgemein, Reisen

Island Hostel Ranking

Hallo

langsam aber sicher kommt meine Island Serie zu einem Ende.

Ein wichtiger Punkt auf Reisen ist immer die Unterkunft. Eine selbst geplante Rundreise hat es so an sich das man fast jeden Tag in einem anderem Hotel oder Hostel schläft. Ich habe unterwegs gemerkt, das viele auch immer mehr auf private Unterkünfte setzten. Doch hier muss man immer abwägen. Ich war alleine unterwegs und gerade hier in Island kann das schnell teuer werden. Zu mal ich jetzt eh schon nicht das billigste vom billigsten genommen habe, doch was ich so gesehen hab,e ist man bei privaten Zimmern schnell bei seinen 80€ aufwärts pro Nacht. Was zu zweit weniger das Problem ist, weil man auch in Island sehr oft nach Zimmer bezahlt und nicht nach Person.

Doch für meine Reisekasse war das etwas zu hoch. So wurden es bei mir Hostel, man will ja auch ein paar andere Reise-Verrückte kennenlernen.

So hier die Auflistung meiner Hostels und was ich dazu denke:

Die erste Nacht habe ich Capital Inn verbracht. Das Hostel war etwas abseits aber das war ja so gebucht. Die Ausstattung war ok aber auch nicht mehr, leider war eine Schulklasse da und damit war es sehr lange, sehr laut. Ich hatte ein 4 Bett Zimmer gebucht, davon waren nur 2 Betten belegt, meins, was sehr quietscht und irgendwann in der Nacht kam noch ein anderer Typ.

Die zweite Nacht verbrachte ich im Bakki Hostel in Eyrarbakki. Von Außen macht es nicht viel her aber von Innen echt super, modern und gut ausgestattet. Auch die Gegend sehr schön, direkt am Meer in einem kleinen verschlafenen Ort.

Hier hatte ich ein 8 Bett Zimmer gebucht, doch auch hier war ich alleine mit einer Neuseeländerin im Zimmer.

Weiter ging es dann nach Vik wo ich 2 Nächte in the Barn verbracht habe.

The Barn war auch etwas abgelegen und sehr modern. Ein sehr schönes Hostel. Die erste Nacht hatte ich 5 Jungs in meinem Zimmer, die 2. Nacht waren es 4 andere Frauen, 2 Franzosen, eine Niederländerin und eine Deutsche.

Weiter ging es nach Höfn ins Höfn HI Hostel.

Eine ganz normale Jungendherberhe, nicht sehr modern, eher einfach gehalten aber alles da was man braucht. Auch hier war eine Schülergruppe aus den USA, aber es war nicht laut oder irgendetwas. Gebucht hatte ich diesmal ein großes Zimmer mit 10 Betten, doch auch hier teilte ich das Zimmer nur mit 3 anderen, einem Mutter-Tochter-Gepann aus den USA und einer Deutschen.

Und was auch witzig was ist auch meine Niederländerin von the Barn hier übernachtet aber diesmal in einem anderen Zimmer.

Einer der schönsten Nächte, zumindest was die Umgebung angeht, war das Seydisfjordur Hostel. Hier hatte ich ursprünglich das Hafen Gebäude gebucht, bekam aber ein Upgrade zum Old Hospital. Das war wirklich schön, denn das Haus hatte so viel Charme, es war nicht übermäßig modern aber einfach gemütlich und es hatte eine Sauna. Hier hatte ich eine 6 Bettzimmer für mich alleine.

Und die Schülergruppe aus Höfn war auch da!

Next Stop: Hild Hostel Myvatn, auch wieder ein sehr einfaches Hostel, direkt am Lava Feld, was ich unheimlich cool finde. Das Zimmer war bei meiner Ankunft sehr warm. Das war auch das Hostel wo ich meinen eigenen Schlafsackt dabei hatte. Man kann aber auch welche mieten. Und auch hier hatte ich wieder das Glück das ich ein 4 Bettzimmer für mich alleine hatte!

Auf das nächste Hostel hatte ich mich im Vorfeld sehr gefreut, das Hafnarstraeti Hostel Akuryri, das Kapsel Hostel. Es war anfänglich etwas schwer zu finden, auch die Nachbarn kannten es nicht. Doch dann echt schön. Anderes als ich mir es Vorgestellt habe. Die Matratze war viel zu weich aber dafür war das Frühstück absolut spitze.

Das nächste Hostel, das B59 Borgarnes war eher ein Reinfall. Es ist ein sehr modernes 4 Sterne Hotel, welchen im 2. Stock Hostelzimmer anbietet aber es gibt keine Küche, nur eine normale Steckdose im 12 Bett Zimmer und die ist im Bad und keinerlei Möglichkeit sich wenigstens heißes Wasser zu machen. Tür war undicht und schließt sehr schlecht. Auch das Personal war für ein 4 Sterne Hotel ungeeignet. Ich könnte hier noch einiges Aufzählen aber ich lass es mal lieber. Ich teilte mir mein 12 Bett Zimmer mit nur einem anderen Mann.

Am Ende meiner Reise kehrte ich nach Reykjavik zurück und verbrachte 2 Nächte in Reykjavik Hostel Village. Das Hostel ist super gelegen, nur 2 Minuten zu Fuß von der Hallgrímskirkja entfernt. Es war jetzt nicht so 100% sauber aber es war auszuhalten. Ich teilte mir hier ein 4 Bettzimmer mit 3 anderen.

Das letzte Hostel in dem ich die letzte Nacht vor meinem Abflug verbrachte, war das Base Hostel, gleich neben dem Flughafen. Es besteht aus 2 Plattenbauten, ist aber modern eingerichtet. Es befindet sich auf dem Geländer der ehemaligen amerikanischen Militärbasis. Daher auch der Name Base. Es gab in jeder Etage eine Küche und Sanitäranlagen. Im Hauptgebäude gab es eine Bar und Spielzimmer. Ein wirklich schönes Hostel. Hier teilte ich mir das Zimmer mit 2 anderen.

So das war ein kurzer Einblick in die Hostels in denen ich geschlafen habe. Ich hab mir die Freiheit genommen sie noch mal zu bewerten von 1 bis 10, wo bei 1 mein Favorit ist und 10 da würde ich nicht noch mal buchen.

Ranking

  1. Seydisfjordur
  2. The Barn
  3. Bakki
  4. Hafnarstraeti Hostel Akuryri, das Kapsel Hostel
  5. Base Hostel
  6. Höfn
  7. Hild Hostel Myvatn
  8. Capitel inn
  9. Reykjavik Hostel Village
  10. B59 Borgarnes

Ja das ist meine zusammenfassung. Ich würde alle Hostel jeder Zeit weiter empfehlen aus die vielleicht die letzen 3. Ich hoffe das es vielleicht dem ein oder andem weiter hilf wenn ihr dann selber man nach Island kommt.

Marie

Reisen

Meine Island Mietwagen Story

Hallo

Heute möchte ich noch einmal auf meine Mietwagen Erfahrungen in Island eingehen.

Als ich angefangen habe mich mit Island zu beschäftigen, gab es mehrere Methoden, das Land zu erkunden. Schnell bin ich auf geplante Mietwagen Reisen gestoßen und habe lange überlegt ob ich nicht so eine buchen soll. Doch am Ende hab ich mir das ganze durchgerechnet und bin zu dem Entschluss gekommen, das ich mir doch selber einem Mietwagen nehme und das Ganze selber organisiere.

Gleich bin ich im Internet auf Horrorstories gestoßen, das in Island extrem hohe Kautionen für das mieten von Autos verlangt werden, bis zu 2500 Euro.

Ich hab ja schon öfter Autos gemietet aber so eine Kaution habe ich noch nie gehabt, auch nicht als ich noch als Fahranfänger galt.

Das will ich natürlich nicht einsehen und so fing ich an mir eine Mietwagenfirma zu suchen die keine Kaution in der Höhe verlangt. Um das natürlich auch sicher zu stellen habe ich vor meiner Buchung mit der Firma telefoniert und es auch einmal schriftlich bekommen.

So weit so gut.

Als ich jetzt eine Woche vor Abflug noch mal alles durchgegangen bin ist mir aufgefallen das Alamo (meine Mietwagenfirma) nur bis 18 Uhr geöffnet hat und ich aber erst 19:30 Uhr lande. So ging es wieder los mit telefonieren. Ja alles kein Problem und schnell haben wir Abholungsort und Tag geändert. Das Ganze sollte ich dann noch schriftlich bekommen, zusammen mit einen Gutschein für den Bus so das ich vom Flughafen zum Hostel komme.

Nichts geschah.

Am nächsten Tag habe ich noch einmal angerufen und jetzt hatte ich jemanden am Telefon der sich absolut nicht auskannte und somit konnte es ja auch nicht klappen, tat es auch nicht.

Am dritten Tag rief ich wieder an. (lustiger Weise wurde die Warteschleife immer kürzer)

Diesmal wieder ein netter her der sich auszukennen schien und alles sollte kein Problem sein. Doch es geschah wieder nichts.

Als ich das vierte mal anrief war ich fest davon überzeugt, das ich mir wohl eine andere Mietwagenfirma suchen muss. Doch siehe da. Hier war jetzt einer der sich wohl richtig gut auskennt und noch während des Telefonats hatte ich meinen Gutschein und die Bestätigung für meine Abholung am Montag morgen vom Hotel.

Es war dann schon eine Überraschung zu sehen das doch noch genug Personal von meiner Mietwagenfirma da war und auch noch Autos vermietete, als ich in Keflavik gelandet bin. Naja aber das war mir jetzt auch schon egal und ich nahm den Bus zu meinem Hostel.

Wie vereinbart wurde ich am nächsten Morgen abgeholt und es hat alles geklappt.

Das Auto war jetzt nicht das neuste und wohl mit Abstand das älteste was ich jemals als Leihwagen bekommen habe. Aber es hat mich nicht im Stich gelassen und hat alle Feldwege überlebt.

Auch bei der Rückgabe gab es keine Probleme, es ging schnell und unkompliziert. So das ich wirklich zufrieden war. Gut das Auto hätte etwas neuer sein können aber das ist ja eher ein Luxus Problem.

So es geht auch ein Auto ohne Kaution zu buchen, also keine Angst!

Marie

Allgemein

Back to the real Life!

Hallo

Jetzt bin ich schon wieder seit über einer Woche arbeiten und ich muss sagen das mir besonders diesmal das zurückkehren in den Brotjob sehr schwer gefallen ist.

Der erste Tag war der absolute Horror und die Hitze hier in Deutschland ist auch nicht wirklich hilfreich.

Ich finde es gerade diesmal so faszinierend, denn ich hatte noch nie eine so starke Abneigung gegen meine Arbeit wie dieses mal.

Ich kann alle beruhigen, mittlerweile hat sich das wieder gegeben aber ich hatte wirklich zu kämpfen.

Geholfen hat mir vor allem wieder Pläne zu machen, wieder mehr mit meiner zukünftigen Weltreise zu beschäftigen und in meine Routine zurück zu finden. Ich bin noch nicht ganz zurück, aber das wird auch noch. Ich habe mich zurück in meine persönlichen Projekte gestürzt und sehe kleine Erfolge auf allen Ebenen. Mein Kalender füllt ich jeden Tag ein bisschen mehr und ich muss langsam aufpassen das ich mir nicht zu viel vornehme.

Erst heute habe ich wieder lange mit einer alten Freundin gechattet und ich alten Reiseerinnerungen geschwelgt. Wir haben und damals über eine Facebook Gruppe kennengelernt, das ist jetzt schon über 4 Jahre her. Und immer wieder kommen unsere Gespräche auf das eine Thema zurück.
Wo, in der Welt, treffen wir uns das nächste mal?

Gerade solche Gespräche zeigen mir immer wieder warum ich meinem Brotjob mache. Ich mach ihn nicht um reich zu werden, oder weil ich nichts besseres mit meiner Zeit anzufangen weiß, nein ich mache es um mir genug Geld zusammen zu sparen, das ich in einem oder spätestes 2 Jahren wieder los machen kann. Auf in die Welt, einen neuen Ort erkunden, neue Menschen kennenlernen und neue Abenteuer erleben.

Das ist wo ich wieder hin will und je schneller desto besser. Doch wenn ich nicht im Lotto gewinne braucht halt alles seine Zeit. Das heißt bis dahin machen wir weiter den Brotjob und ja wenn man erst mal wieder richtig drin ist kommt die Motivation auch immer mehr zurück.


Marie

Reisen

Day 11: Reykjanesbær Halbinsel

Hallo

Better late than never!

Ich hab es jetzt doch endlich geschafft meinen letzten Tag in Island aufzuschreiben. Es tut mir wirklich leid das es so lange gedauert hat, doch zu Hause bei meinem Eltern schaffe ich eh nie was, besonders wenn sich auch zu Hause sind. Und dann gleich wieder kopfüber in den Brotjob, das sind alles Zeitfresser.

Ok aber jetzt.

An meinem letzten vollen Tag in Island habe ich mir noch die Reykjanesbær Halbinsel angeschaut. Das ist die Halbinsel auf der sich auch der Keflavik Flughafen befindet. Leider war sie kleiner als erwartet und ich war schon zu Mittag fertig.

Aber von Anfang an. Ich habe mein Hostel in Reykjavik so um 9 Uhr verlassen und noch meine Zimmergenossin zum Flughafen gefahren. Ich wollte da ja eh in die Richtung und die 500 m Umweg waren da auch schon egal.

Nach dem ich sie am Flughafen abgesetzt hatte fuhr ich los, einmal an der Küste entlang war das Ziel.

Zuerst hielt ich in in Gadur und versuchte es noch einmal bei der Kirche, aber auch die war abgeschlossen. Also hielt ich mich nicht auf und fuhr weiter zur Hvalsneskirkja. Wieder eine geschlossene Kirche aber sehr idyllisch gelegen und bei strahlenden Sonnenschein einfach ein super Fotomotive. Der Wind war wieder absolut brutal und eisig kalt, doch sobald man ein windgeschütztes Plätzchen fand, war es wieder (für Island) recht warm.

Meine Fahrt ging weiter und führte nun zum Highlight des Tages. Die Brücke zwischen den Kontinenten. Da Island ja genau auf der Plattengrenze von der Eurasischen und der Amerikanischen Platte liegt, kann man hier an vielen Stellen den Bruchgraben sehen, wo die Platten sind jährlich 2cm voneinander entfernen. Und hier an der Stelle gibt es eine Brücke wo man von dem einen Kontinent zum anderen laufen kann. Natürlich mit vielen schönen Informationstafeln. Es war wirklich schön. Ich lief von Eurasien nach Amerika und unter der Brücke, im Nichts, zurück. Auch wenn man sich hier recht weit vom Meer entfernt befindet, ist hier überall wieder das schwarze Sand. Ich verbrachte hier einige Zeit und nahm mir einen Lavastein aus dem Niemandsland mit.

Leider fielen dann hier auch meine Schuhe dem Lavagestein zum Opfer.

Der nächste Halt auf meiner kleinen Rundfahrt war noch ein geothermales Gebiet, Gunnuhver.

Hier rauchte es wieder aus dem Boden und roch nicht so wirklich angenehm. Erst sah ich nur die ganzen Erdwärme Fabriken doch dahinter gab es noch einen kleinen Weg, wo man noch kleine und ungenutzte rauchende Löcher sehen konnte. Das größte Loch zischte und dampfte mehr als alle andern die ich vorher schon gesehen hatte. Doch da der Wind so stark war blies er den nassen Dampf genau in die Richtung der Aussichtsplattform, so das man nichts sehen konnte und klatsch nass wurde. Hier wandere ich auch eine Zeitlang umher und bevor ich weiter fuhr.

Der letzte geplante Halt war Brimketill lava rock pool. Hier hat sich am der Klippe ein natürlicher Pool gebildet, es wird vermutet das es das Ende einen Lavatunnel ist aber bestätigen kann das keiner. Auch wenn er so aussieht wie viele andere Pools, die ich auf meiner Reise gesehen habe, wo man sich ins heiße Wasser legen kann, dieser Pool ist eiskalt.

Jetzt hatte ich ja alles auf meiner Liste gesehen aber es war erst Mittag. Auch wenn ich ursprünglich nicht in die Blaue Lagune wollte, weil es da einfach ein Massentourismus ist, überlegte ich jetzt doch hin zufahren, denn ich hatte ja noch genug Zeit. Da angekommen fragte ich ob ich nicht einfach auch hier ein Ticket kaufen kann, doch das war nicht möglich. Ich muss online buchen sonst geht hier gar nichts. Ja gut das kann man ja vom Handy aus schnell manchen. Ja aber es gab auch keine Tickets mehr. Die nächste verfügbare Zeit wäre erst Abends um 18 Uhr gewesen und hätte mich für den einfachen Eintritt mit Maske und Handtuch (das Standartpacket) 89 Euro gekostet. Sorry aber das war mir dann doch zu viel und ich wollte ja jetzt was machen und nicht erst in 6 Stunden.

Also fuhr ich zum Hostel, wo ich noch eine andere Deutsche kennenlernte, die heute erst gelandet war. Wir fuhren am Nachmittag noch mal nach Keflavik, also den Ort, und spazierten noch etwas man Meer entlang.

Und das wars dann auch schon. Das letzte was ich jetzt noch zum tun hatte, war alles zu packen, mein Auto aufzuräumen und am nächsten Morgen zum Flughafen zu fahren.

So schnell waren meine 12 Tage in Island um. Viel zu schnell, wenn man mich fragt.

Marie

Reisen

Day 10: Reykjavik

Hallo

Besser spät als nie.

Heute morgen hatte ich nicht die Zeit und auch nicht die Lust zu schreiben. Irgendwie wurde ich von einer E-Mail nach der andern abgelenkt und nichts ging vorwärts.

Gestern habe ich den ganzen Tag in Reykjavik verbracht und mir von morgens um 9 Uhr bis abends um 20 Uhr die Stadt angeschaut.

Reykjavik ist nicht so sehr groß und man kann alles bequem zu Fuß erreichen.

Ich begann meinen Tag mit einem Besuch auf dem Glockenturm der Hallgrimskirche. Von hier oben hat man eine wunderbaren Blick über die ganze Stadt und bekommt einen Überblick wo es als nächstes hin gehen soll.

Für mich ging es langsam aber sicher Richtung Hafen. Ich hatte erst an diesem Morgen erfahren das es auch ein Hard Rock Cafe in Reykjavik gibt und so wollte ich da gleich mal vorbei schauen, doch das macht erst um 12 Uhr auf und es war aber erst um 10 Uhr.

So schlich ich weiter durch die Stadt, immernoch mit dem Ziel, Hafen. Ich schaute noch durch einige Souvenirläden und versuchte etwas zu finden, was kein Vermögen kostet. Ich hab dann auch was gefunden. Kurz bevor ich den Hafen endlich erreicht hatte, fand ich noch das Haus der Vulkane, was ich mir ja auch anschauen wollte.

Die Ausstellung ist nicht besonders groß aber kostenfrei, nur wenn man den Film sehen will muss man Eintritt bezahlen, so zahlte ich und schaute mir zwei Dokumentationen über Vulkanausbrüche in Island an. Die erste Film handelte von dem Ausbruch auf den Vestland Inseln 1973 und der zweite Film vom Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010.

Die Dokumentationen waren beide wirklich sehr interessant und ich kann sie nur empfehlen.

Danach war ich aber denn endlich am Hafen und schaute mir die Schiffe an. Der Hafen an dem ich jetzt war, ist nur der alte Hafen, mittlerweile hat Reykjavik noch einen großen Internationalen Hafen für die großen Frachter und Kreuzfahrtschiffe.

Hier in der Stadt fahren nur ein paar Fischerbote, die Küstenwache und die Whale Watching Bote ab.

Mittlerweile war es jetzt auch schon nach 12 Uhr und ich hatte mega Hunger, so holte ich mir am Hafen die angeblich besten Fish and Chips der Stadt. Die waren auch echt gut. Der Fisch den ich hatte war Kabeljau und so butterweich, da gibt es keinen Vergleich zu.

Nach diesem köstlichen Fisch machte ich mich wieder auf, weiter am Hafen entlang zu Museum der Wale von Island. Auch wieder ein tollen Museum wo man alles über die Wale erfährt die sich hier um die Insel tummeln.

Nach dem Wal Museum habe ich nichts aufregendes mehr gemacht. Ich bin noch am Hafen zurück geschlendert und habe mir noch die Skulptur vom dem Vikingerschiff angesehen und bin dann durch noch ein paar mehr Läden geschlendert.

Da es jetzt auch schon langsam Zeit fürs Abendessen wurde und ich ja nichts mehr zum kochen habe, lies ich es mir im Cafe Loki noch mal richtig gut gehen.

So richtig mit Lamm Gulasch, der wirklich der beste war den ich hier gegessen habe und erst das Brot dazu…

Zum Nachtisch gab es noch Skry Kuchen.

Danach war ich so voll das ich ins Hostel zurück rollen musste und mich auch einfach nur noch ins Bett gelegt habe.

Marie

Reisen

Day 9: Glymur Wasserfall

Guten Morgen

heute schon wieder aus Reykjavik.

Gestern hatte ich nicht allzu weit zu fahren und haben meinen letzten Tag außerhalb der Stadt genossen.

Die Nacht in dem „nicht Hostel“ Hotel war ganz gut nur der Kaffee am morgen hat gefehlt. Und bei der Abreise habe ich einen neuen Namen bekommen. Ich heiße jetzt Domeniko Marino. Weil Marie war schon lange ausgecheckt und in meinem Zimmer wo ich jetzt aus checke ist nicht noch der Domeniko. Bitte wie kann man Mann und Frau vertauschen??? Ja aber das war der Gesamteindruck von dem Hotel.

Nach dem ich mich jetzt eine neue Identität hatte machte ich mich auf dem Weg nach Krosslaug. Hier gibt es wieder eine heiße Quelle mit Pool, hier war ich aber nicht alleine sondern 2 andere Deutsche waren schon hier und aßen Frühstück, so hielt ich nur meine Füße ins schöne heiße Wasser und ging nicht schwimmen.

Wir saßen da eine Weile und redeten und dann machte ich mich auf dem Weg zu den Glymur Wasserfall.

Die Fahrt ging über sehr viel Gravelroad aber mein Auto hat fein durchgehalten. Der Glymur Wasserfall ist etwas versteckt und man läuft erst mal 1,5 Stunden hin. Wobei ich denke in dem Fall ist der Weg das Ziel. Erst geht es recht angenehm über einen Schotterweg, dann klettert man durch eine kleine Höhle, als nächstes muss man auf einen Baumstamm den Fluss überqueren und dann geht es los mit klettern.

Es war einfach toll. Der Wasserfall selber war ok aber die Tour hin und zurück hat einfach so viel Spaß gemacht. Oben am Wasserfall habe ich denn erst mal was gegessen, denn auch das konnte man in dem Hostel ja nicht.

Leider hatte ich gestern eine sehr frühe Check in Zeit im Hostel in Reykjavik so das ich mich jetzt schon auf den Weg in die Stadt machen musste.

Ich checkte also im Hostel ein, es ist wieder nur OK und kein Vergleich zu den anderen in denen ich geschlafen habe. Ich teile mir das Zimmer mit 3 andern und für 2 Nächte geht das schon.

Am Nachmittag bin ich noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen und habe mal geschaut was es hier so gibt. War in vielen Souvenir Geschäften, aber es ist alles so teuer. Daher mal sehen ob ich was mitnehme.

Für heute ist geplant mir die Stadt anzuschauen, vielleicht ein Museum und noch einiges an Isländischem Essen probieren.

Also bis dann

Marie

Reisen

Day 8: Borgarnes

Guten Morgen

Gestern hatte ich eine langen fahr Tag. Aber es war nicht so schlimm wie erwartet.

Es fuhr sich sehr gut und es gab einiges zu sehen. Der Wind schüttelte mein kleines Auto und mich ganz schön durch.

Auf dem Weg nach Borgarnes, machte ich ein paar kleine Stopps. Einmal an einem Canyon wo ich eigentlich etwas wandern wollte, doch es gab keinen Weg zu der Brücke die ich sehen konnte, also war das nichts.

Etwas anderes was hier etwas seltsam ist das man in jede Kirche die offen ist Eintritt zahlen muss und da bis zu 10 Euro für eine Kirche so groß wie mein Wohnzimmer. Das finde ich dann schon etwas heftig.

So ging meine Fahrt ohne Kirchen weiter. Ich hielt noch mal in Blönduós und besorgte etwas schwarzen Sand für Gisela.

Dann fuhr ich eine Weile und wollte erste wieder bei den Glannifoss anhalten, einem kleinen Wasserfall, doch gut 2 km davor, fand ich die Grábrók Volcanos. Eine Formation aus 3 Vulkanen direkt am Straßenrand. Hier konnte man auch etwas herum laufen und den Vulkan erklimmen, was ich auch machte. Der Wind hier oben war war so stark das man kaum stehen konnte und ich hatte wirklich zu kämpfen nicht weg geweht zu werden. Dennoch war die Aussicht absolut toll.

Jetzt ging es dann wirklich zum Wasserfall wo ich einige Zeit verbrachte und einfach nur umher wanderte.

So jetzt ging es zum Hostel. Ja was soll ich sagen katastrophale. Erst mal ist es ein Hotel das nur im 2. Stock Hostelzimmer hat. Dann war über eine halbe Stunde keiner zu finden der einen Check in vornehmen kann, weil die 24h besetzte Rezeption nicht besetzt war. Als ich dann irgendwann mal mein Zimmer hatte hing ich hoch, das Zimmer ist schön, modern und sauber. Aber es gibt nur eine normale Steckdose und die ist im Bad. Sonst hat jeder einen USB-Stecker am Bett. Eine Toilette und eine Dusche für bis zu 12 Personen. Zum Glück war nur noch eine andere Person da, so war die eine Steckdose nicht ganz das Problem aber wenn 12 Personen ihre Kamera laden wollen und dann nur eine Steckdose viel Spaß. Außerdem gibt es weder eine Küche noch einen Aufenthaltsraum. Im Zimmer auch keinen Wasserkocher oder so etwas, so muss ich heute ohne Kaffee schreiben. Es gibt einfach nichts was man von einem Hostel erwartet. Ich bin sehr enttäuscht.

Naja gut am Abend erkundigte ich noch etwas die Stadt und ging ins Museum wo ich mehr über die Besiedlung Islands lernte.

Ich suchte mir noch was zu essen da ich ja nicht kochen konnte und das wars dann auch schon wider.

Jetzt sehe ich zu das ich weg komme und mir irgendwo was zum Frühstück suche.

Marie

Reisen

Day 7: Akureyri

Guten Morgen

Heute mal mit ausgiebigen Frühstück.

Letzte Nacht habe ich in Akureyri in deinem Kapsel Hostel verbracht. Das war mal was anderes. Hier hat jeder seine eigene kleine Kapsel mit TV und allem was man zu schlafen braucht. Leider war das Bett etwas sehr weich und mein Rücken meldet sich heute aber sonst war es echt toll.

Ich hatte gestern nur eine kurze Fahrt von Myvatn nach Akureyri nur 1,5 Stunden.

Auf meinem Weg lagen noch die Godafoss. Ich war ca. 8:45 Uhr da und es waren auch kaum Leute, ich hatte noch genug Zeit ein paar Fotos zumachen, doch als ich noch nicht mal ganz fertig war fielen die Massen ein. Es war wirklich nicht mehr schön.

Als ich um 9:15 Uhr wieder weiter fuhr, herrschte das totale Chaos. In den 15 Minuten fielen mindestens 30 Busse ein und damit meine ich große Busse mit 60-80 Menschen an Bord. Man konnte nicht mehr stehen oder laufen, geschweige denn Fotos machen. Die Busse parkten die Autos zu und es war einfach unglaublich.

Wo kommen diese Menschenmassen her? Ich hatte schon eine Vermutung und wenig später stellte sich auch heraus das ich richtig lag.

Ich fuhr weiter nach Akureyri und hier sah ich sie, die MSC. Das Kreuzfahrtschiff hatte für eine Tag in Akureyri angelegt und jetzt wollte jeder alles sehen. Die ganze Stadt war voll mit Deutschen.

Naja was solls ändern kann man es eh nicht.

Ich war noch recht früh dran, denn um 13 Uhr hatte ich eine Whale Watching Tour gebucht.

Ich erkundigte mich zu erst in der Information über das parken in der Stadt und schaute mich dann eine Weile um. Ich klapperte die Läden ab, und schaute mir die Kirche an. Hier hatte ich nicht allzu viel Zeit, denn ich wollte nicht zum Gottesdienst bleiben.

Ich aß noch etwas zu Mittag und dann war es auch schon Zeit für meine Tour.

Glücklicherweise stellen die Touren hier warme Anzüge zu Verfügung, denn ich glaube selbst mit Winterjacke friert man hier auf dem Meer. Wir fuhren die längsten Fjord Islands hinauf bis wir auf Mooshine trafen. Moonshine ist eine Buckelwal der uns eine kleine Show bot. Er tauche immer wieder auf und ab, zeigte uns seine Schwanzflosse, steckte auch 2 Mal die Nase aus dem Wasser und führte einige Pirouetten durch, so das sie auch mal einen Bauch sehen konnten.

Mooshine war leider der einzige Wal den wir gesehen haben. Nach 3 Stunden kehrten wie nach Akureyri zurück.

Ich suchte mein Hostel und checkte ein. Nach einen kurzen Pause machte ich mich noch mal auf in die Stadt. Ich probierte noch ein typisch isländisches Dessert und um 18 Uhr ging ich zum Hafen und schaute der MSC bei ablegen zu. Das dauerte länger als ich gedacht hätte aber nach 45 Minuten hatten sie es endlich geschafft und machten sich auf dem Rückweg nach Schottland.

Das war es dann auch schon.

Für heute steht die längste Fahrt meiner Reise an und ich hoffe ich finde auf dem Weg noch ein bisschen was zum tun.

Marie

Reisen

Day 6: Niemansland

Hallöchen

Langsam aber sicher geht meine Reise dem Ende zu. Ich hab schon die Hälfte überschritten.

Gestern war ein echt langweiliger Tag. Denn eigentlich bin ich nur gefahren, ich hätte nicht gedacht das von Egilsstaðir bis nach Mývatn so wirklich gar nichts ist.

Einen Halt machte ich am Dettifoss aber das war es auch schon.

Der Dettifoss ist der leistungsstärkste Wasserfall Europas. Ich meine es war nett da aber da hat mir bis jetzt der Gullfoss, im Süden besser gefallen.

Meine Fahrt ging lediglich über karges Gebiet, kein Strauch, kein Busch, kein Grün und irgendwann auch kein Schaf mehr. Ich muss wirklich sagen es zog sich sehr in die Länge.

Erst als ich dann nach Mývatn kam gab es endlich wieder war zu tun. Zuerst hielt ich noch vor dem Ort am Hverarönd an. Hier raucht, dampft und blubbert es an jeder Ecke. Und es stinkt nach fauligen Eiern. Da war Rotorua ja gar nichts dagegen.

Aber so ist nun mal, das Gebiet hier ist Teil des Krafla-Vulkansystems. So kann man in der Ferne mehrere, große Schildvulkane sehen, von denen einer auch Tafelberg heißt.

Nach dem ich genug von den blubbernden Löchern und dem dampfenden, zischenden Steinhaufen hatte, machte ich mich auf den Weg in den Ort.

Es war gerade mal 13 Uhr und ich konnte erst ab 17 Uhr einchecken. Also was mach ich jetzt noch. Ich muss hier mal anbringen, das es hier oben jetzt schon recht kalt ist und auch immer wieder schneit, wobei das schlimmste wirklich der eisige Wind ist.

Ich entschied mich zum Hverfell Vulkan zu fahren und noch etwas zu wandern. Der Heverfell ist eine Explusions-Karter und hat einen Wanderweg auf dem Kraterrand. Die Wanderung ist 3,5 km und bietet eine schöne Aussicht.

Es war schon anstrengen aber es hat auch Spaß gemacht und immerhin hatte ich meine Belohnung ja schon vor Augen.

Nach der kleinen Wanderung ging es für mich in das Myvatn Naturbad. Das ist so was wie die Blue Lagoon aber kleiner, weniger Menschen und auch etwas günstiger.

Das war jetzt genau das Richtige, 2 Stunden einfach im heißen Wasser liegen und nichts tun. Absolut das Highlight des Tages.

Nach dem ich dann einmal komplett durch gewärmt war ging es zum Hostel. Das ist jetzt nichts besonderes aber es erfüllt seinen Zweck. Das Beste… ich war wieder alleine im Zimmer!!!

Jetzt geht es dann weiter nach Akureyri und ich hoffe heute wird ein besserer Tag als gestern!

Marie