Allgemein

Die Mumie die dir Folgt

Eine Alte sage besagt das immer wenn ein Kind geboren wird, in Ägypten eine Mummie aufersteht. Doch das soll jetzt keinen beunruhigen, denn so eine Mumie ist wirklich langsam. Nach dem sie jetzt auferstanden ist, hat sie nur ein Ziel, sie muss den Menschen finden, der ihr das auferstehen ermöglicht hat. Jedoch ist es für die Mumie nicht so einfach wie man denkt. Einfach ab in den Flieger und los, nein das ist keine Option für die Mumie. Sie muss laufen, oder schwimmen, bis sie uns gefunden hat. So kann sich jeder vorstellen, das die Mumie schon eine ganzen Stück Arbeit vor sich hat. Doch das ist nicht alles. Dazu kommt noch das die Mumie jeden Weg den wir gehen auch gehen muss.

In meinem Fall heißt das, das die Mumie sich wahrscheinlich gerade gerade irgendwo in den USA auf hält und meinen Wegen folgt.

So brauche ich mir noch keine Sorgen machen das die mich bald einholt denn immer hin muss sie danach erst noch mal durch Deutschland und dann nach Neuseeland. Ich weiß ja nicht in wie weit meine Mumie es geniest sich die Welt anzuschauen, doch ich denke ist geben ihr eine gute Rundreise. Und das soll es ja noch lange nicht gewesen sein.

Denn leider ist es am Ende doch so, das wenn die Mumie einen gefunden hat, dann ist es vorbei. Und sie nimmt uns mit zurück in die Unterwelt.

So das Fazit der Geschichte ist, hör niemals auf Abenteuer zu erleben und neue Wege zu gehen. Denn sobald wir in unserem Alltagstrott versinken und stagnieren, geben wir der Mumie immer mehr Zeit aufzuholen. Und dann will doch keiner von uns!

Disclaimer:

Ich weiß leider nicht woher die Geschichte kommt, meinen Internetsuche war Erfolglos. Ich habe von einer Bekannten von dieser Geschichte erfahren, die es auch wieder von jemanden gehört hat.

Ja aber so ist das mit Alten Geschichten!

Was glaubt ihr? Wo ist eure Mumie gerade?

Marie

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Reisen, Wichtig

Langzeitreisen mit Medikamenten

Hallo

Da ich erst heute wider bei meinem Arzt war und selber meine Rezepte abgeholt habe, dachte ich berichte mal von meinen Erfahrungen mit Langzeitreisen und Medikamenten.

Ich selber habe sein dem ich 14 Jahre alt bin Probleme mit meiner Schilddrüse, was bedeutet das ich dafür täglich Medikament nehmen muss. Doch das sollte keinen davon abhalten auch größere Reisen zu unternehmen.

Natürlich sollte man es immer mit seinem Arzt besprechen und sich auch seine Meinung dazu anhören. Bei mir hat sich jedoch kein Arzt total dagegen ausgesprochen.

Im Fall von regelmäßiger Medikamenteneinnahme ist ein bisschen mehr Planung notwendig. Ich habe immer versucht genug Pillen für die gesamte Zeit mitzunehmen. Das bedeutet das ich mehrere Rezepte erfragt habe und alle mit auf die Reise genommen habe. Meine letzte Langzeitreise nach Neuseeland, war für ein Jahr geplant. So hatte ich 400 Pillen dabei, zusammen mit einem Schreiben, in Englisch, von meinem Arzt das ich die Tabletten täglich nehmen muss und daher so viele dabei habe. Wichtig ist auch das man die große Anzahl an Pillen bei der Einreise angibt.

So lange man das macht sollte es keine Probleme geben. Ich wurde öfter bei der Einreisekontrolle nach dem Medikamenten gefragt und nach dem ich den Brief und meiner Erklärung abgegeben hatte war es immer in Ordnung.

Ein weiterer Punkt der in dem Zusammenhang wichtig ist. Immer im Hinterkopf zu behalten, das Auslandskrankenversicherungen keine chronischen Krankheiten abdeckt. Das heißt wenn ich im Ausland zu Arzt gehe und meine Werte checken lassen will oder ein Rezept brauche, wird das von der Auslandskrankenversicherung nicht übernommen. Vor allem in Ländern wie den USA kann es so schnell teuer werde.

In Neuseeland hatte ich mich dann entschieden doch noch weiter zu Reisen und so reichten meine Tabletten nicht aus. Ich hatte das große Glück, das die Gastmutter meiner Freundin eine Ärztin war und mir so einfach ein Rezept ausstellte und ich mir so gute 90 NZ-Dollar sparen konnte. Doch wenn das nicht gegangen wäre hätte auch ich in dem sauren Apfel beißen müssen.

Fazit:

Langzeitreisen mit Medikamenten sind kein Problem, es braucht nur etwas mehr Planung und man sollte sich darauf einstellen, das sich Pläne ändern und so vielleicht auch Mehrkosten entstehen können

Marie

Allgemein, Reisen, Wichtig

Long Time No See!

Hallo

Long time no see!

Ich weiß es ist wie jedes Jahr bei mir. Im Februar fällt alles zusammen und das Wetter hilft dabei auch nicht.

Doch heute ist es soweit!! es ist 11 Uhr morgens und die Sonne scheint und ich kann mich wieder auf meinen Balkon setzten und schreiben!!!!

Ihr habt keine Ahnung wie toll sich das anfühlt.

Meine To-Do- Liste für heute habe ich schon fast abgearbeitet und das alles nur mit Hilfe von der Sonne.

So sitze ich jetzt auf meinen Balkon, mit dem Laptop. Erst musste ich mal dem Balkon aufräumen, denn der Sturm der der letzten Wochen hat alles herumgewirbelt.

Doch jetzt ist alles gut und es ist so warm. Neben mir steht mein Kaffee und mein Handy erzählt mir ein Hörbuch. Hin und wieder schaut mein Nachbar schräg über mir herunter und macht sich lustig über mich. Aber soll er doch.

Heute ist ein bisschen, ein „Get your shit together!“ Tag.

Doch das heißt nicht das ich die letzten Wochen gar nichts gemacht habe. Das wichtigste was ich für mich selber gemacht habe, ist das ich endlich meinen Urlaub im Mai gebucht habe. Der Flug ist gebucht, das Auto ist gebucht und die Unterkünfte schon rausgesucht.

Meine Route die ich abfahren will ist fast fertig und dann kann ich auch die Übernachtungen einbuchen.

Es ging ja jetzt noch lange hin und her, ob ich alleine fahre oder doch noch jemand mit kommt. Und immer noch habe ich die Chance das sich noch jemand anschießt. Doch ich kann ja nicht ewig warten und so werde ich jetzt alles buchen und wenn sich dann wirklich noch wer findet wird man sehen was passiert.

Das sind jetzt die wichtigsten Sachen die ich geschafft oder gemacht habe.

Ich hoffe sehr das wenn jetzt das Wetter besser wird und wieder mehr die Sonne scheint, das auch ich wieder aktiver werde und mehr schaffe!

Wie ist es euch ergangen in den letzten Wochen?

Marie

Erinnerungen, Reisen, Wichtig

#2 Kaikoura Erdbeben

Hallo

Letztens habe ich ja schon von meinem Mallshooting erzählt. Heute wollte ich mit einer anderen unschönen Sache weitermachen, die mir auf meinen Reisen passiert ist.

Meine Erfahrung mit Erdbeben!

Naturkatastrophen können immer passieren egal wo man ist auf der Welt. Das ist etwas was keiner von uns beeinflussen kann.

Natürlich ist das Risiko auf bestimmte Naturereignisse zu stoßen, in bestimmten Ländern größer als in anderen. Ein Tornado im Mittleren Westen der USA, zwischen März und Mai, ist nichts ungewöhnliches. Genauso ist es mit Erdbeben und Vulkanausbrüchen entlang es pazifischen Feuerringes.

Neuseeland befindet sich genau auf der Grenze wo die Pazifische- und Indisch-Australische- Platte auf einander treffen.

Die ersten 5 Monate habe ich in Auckland verbracht wo man nicht viel von den ständigen Erdbeben mitbekommt. Doch dann zog ich in die Nähe von Wellington. Hier gibt es wesentlich mehr Bruchlinen und es wackelt öfter mal.

Anfangs habe ich das nicht so mitbekommen

Doch dann kam der 14. November 2016!

An diesem Wochenende war ich nicht in Wellington den eine Freundin und ich machten am 13. November das Tongoriro Crossing.

Das Wetter war richtig mies und die Wanderung eine Tortur, Nebel, Eisregen und Null Sicht. Doch davon erzähle ich ein anderes Mal.

Wie gingen an dem Abend recht früh ins Bett. Ich konnte mich nicht mehr bewegen und hatte nur noch Schmerzen. Aus dem Bett auf zu stehen, dauerte länger als bei meiner Oma und war so schmerzhaft. Ich schlief lange vor meiner Freundin ein. Kurz nach Mitternacht wurde ich von einem schaukelnden Bett wach. Für mich war klar das ist meine Freundin die sich gerade ein kuschelt. Doch als ich ihr sagte, das sie doch bitte damit aufhören sollen, bekam ich eine sehr unerwartete Antwort. „ Das bin ich nicht! Ich dachte du bist es!“

In dem Moment war ich hell wach. Wenn ich mich nicht bewege und sie auch nicht, warum wackelt dann das Bett? Scheiße Erdbeben! Und es wackelt immer noch. Ich kann mich nicht mehr erinnern ob wir bei den selben Gedanken hatten oder ob einer von uns etwas sagte doch wir Sprangen beide auf und gingen vor unser Zimmer. Zum Glück hatten wir ein Außenzimmer und waren somit gleich im freien. Ich weiß nicht wie viel Zeit bis jetzt vergangen war aber es wackelte immer noch und es war sicher schon über eine Minute.

Zu einem war ich überrascht wie schnell ich aus dem Bett gekommen bin, weil ich mich ja Abend nicht mal mehr bewegen konnte und zu anderen war es unheimlich, das alles wackelte und trotzdem gab das Haus keinen Ton von sich, kein knarren, kein quietschen, nichts. Auch schien kein anderer im Hostel wach geworden zu sein. Wir waren uns total unsicher, klar die Erde zitterte aber es schien nicht schlimmer zu werden aber wir wusste auch nicht was es war. Vielleicht ist es hier ja normal das es hin und wieder so stark wackelt, weil wir hier ja gleich neben dem ganzen Vulkanen und dem Taupo Supervulkan sind, aber uns war es echt unheimlich. Ich wagte mich zurück ins Zimmer um schnell mein Handy zu holen und auf Geonet, dem Nationalen Erdbeben Netzwerk nachzuschauen was denn hier los ist.

Doch ich bin mir nicht sicher ob was ich da las, mich beruhigte oder nicht.

Am 14. November 2016 gab es 15 km nord-östlich von Cluverden ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richter Skala in einer Tiefe von nur 15 km.

Später redet man immer nur noch vom Kaikoura Erdbeben. Nur um sich das mal klar zu machen, Kaikoura ist rund 400 km Luftlinie von Tongoriro Crossing entfernt. Und trotzdem war das Beben so stark das wir sogar hier davon aufgewacht sind. Es ist einfach unglaublich extrem wenn man darüber nachdenkt. Ich bin hoch fastziniert von Erdbeben und ihrer Entstehung und ein so großes mehr oder weniger Live mitzuerleben, ist mindestens genauso aufregend wie es ist beängstigend.

Die halbe Nacht saß ich noch vor dem Handy und verfolge was sich noch tat. Hunderte Nachbeben, von denen einige sehr Stark waren.

Am nächsten Morgen riefen wir bei unseren Gastfamilien in Wellington an. Meine Gastmutter erzählte mir, das es hier noch viel stärker war. In dem Liquor Store sind sämtliche Kühlschränke umgefallen und der Schaden war mehrere 10.000 NZ$, bei unserm Supermarkt ist die Decke runtergekommen und das Warehouse würde nach dem Beben nicht wieder eröffnet weil es so beschädigt war.

Nach dem großen Beben gabe es jetzt natürlich noch lange viel Nachbeben und ich habe danach nie mehr geschlafen bevor meine Gasteltern von der Arbeit gekommen sind (das war immer Nachts um 2Uhr), aus Angst nicht rechtzeitig wachzuwerde und die Kinder zu wecken.

Am Ende meiner Zeit in Wellington konnte ich sogar sagen wie stark ein Beben ist nur von wie Stark mein Wohnwagen gewackelt hat.

Doch das wichtigste ist! Solange es nur in eine Richtung wackelt ist alles OK, sobald es in alle Richtungen geht, dann ab unter den nächsten Tisch oder raus aus dem Haus. Der Türrahmen ist nicht sicher das ist eine Fehlinformation. Entweder unter den Tisch oder raus, wenn es draußen Sicher ist (keine Hochhäuser oder Bäume die auf Stromleitungen fallen können).

Bis heute bin ich fasziniert von Erdbeben und habe mittlerweile alles gelesen was ich dazu gefunden habe. Ich habe keine Angst mehr davor, denn wie heißt es : “Don`t be scared, be prepared!“. Doch ich bin sehr viel sensibler geworden. Selbst wenn einen im selben Raum nur zu stark mit dem Beinen wackelt und es Boden vibriert, habe ich immer als ersten Gedanken, „Erdbeben“. Was auch soweit gehe das ich mich, solange das wackeln andauert, mich nicht mehr konzentrieren kann.

Sachen wie diese verändern uns und wir können so viel davon lernen. Ich lese immer noch viel über Erdbeben und schaue mehr regelmäßig Erbeben Podcast an, auf YouTube.

Ich habe schon mehrere solche Sachen erlebt, von denen ich hier nach und nach berichten will, doch nicht hat mich so geprägt wie das Kaikoura Erdbeben.

Marie