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Nano Update: ein Drittel ist um!

Hallo

Eigentlich wollte ich nicht den ganzen November nur vom Nano erzählen, aber irgendwie habe ich keine Zeit mir was Besseres zu überlegen.

Heute ist der elfte Tag vom Nano und ich muss sagen, ich hänge immer noch sehr weit hinterher.

Letzte Woche war sehr anstrengend. Gleich am Anfang wurde ich von einer Magen-Darm-Grippe ausgeknockt, somit verschwand mein, am Wochenende an geschriebener, Puffer ganz schnell.

Von den ersten Tagen hatte ich ja bereits berichtet. Diese liefen sehr gut und ich konnte mir einen Puffer von bis zu 800 Wörter zusätzlich erarbeiten. Ich wusste ja dass in der Woche nicht viel werden wird, weil ich Besuch bekomme.

Anni ist extra 800 km Auto gefahren, nur um mich zu besuchen. Für mich war klar, dass ich Montag und Dienstag noch arbeiten muss und das wir erst ab Mittwoch etwas zusammen unternehmen können. Doch es kam alles anders, noch bevor Anni am Montagmorgen bei mir eintraf, wurde mir schlecht ich musste mich mehrfach übergeben, und entschied letztlich doch zum Arzt zu gehen, um mich krankschreiben zu lassen.

Natürlich ist das nicht das Beste gewesen, weil wir eigentlich etwas zusammen machen wollten so fiel der gesamte Montag ins Wasser und ich habe kaum ein Wort auf Papier gebracht. Zum Glück hatte ich am Morgen noch vor meiner Skype Stunde etwas geschrieben und konnte wenigstens 160 Wörter mein Eigen nennen.

Den Dienstag verbrachte ich damit mich auszukurieren und meine Freundin erholte sich in der Therme. Auch hier schaffte ich es wieder ein paar hundert Wörter zu schreiben aber schon jetzt hänge ich weit hinterher.

Mittwoch und Donnerstag da sah es nicht viel besser aus. Körperlich ging es mir wieder besser und wir konnten auch ein bisschen was anschauen.

Mittwoch schauten wir kurz in Passau vorbei und besorgt ein paar Kleinigkeiten.

Am Donnerstag war Annis letzter, voller Tag bei mir und wir beschlossen nach Schärding zu fahren, denn sie musste noch tanken und so hatten wir die Gelegenheit, noch etwas am Inn entlang zu spazieren und uns die Schärdinger Altstadt anzuschauen. Den Nachmittag erholten wir uns etwas und ging dann noch einmal zusammen bayerisch essen. Anni lieb bayerisches Essen und auch mir ging es wieder so gut, dass ich etwas davon genießen konnte.

Am Freitagmorgen fuhr Anni nach Hause. So konnte ich den Rest des Tages nutzen und mich noch etwas erholen. Am Abend schaffte ich es sogar fast 2000 Worte zu schreiben und somit ein ganz minimales Bisschen aufzuholen. Doch schon am Samstag sah es wieder anders aus, zwar hatte ich den ganzen Tag frei und musste erst um 16 Uhr auf Arbeit, aber irgendwie ließ die Motivation zu wünschen übrig. Wieder schaffe ich nur wenige hundert Wörter. Auch hatte ich gehofft dass ich eventuell in der Arbeit etwas schreiben könnte, doch auch das funktioniert gar nicht. Da ich mich erst aufregen musste und dann zu viele Gäste hatte.

Der letzte Tag der Woche der Sonntag sah nicht viel besser aus. Erstmal musste ich ausschlafen, weil ich ja doch bis 1 Uhr in der Nacht auf Arbeit war und dann fehlt mir wieder die Motivation. Um 14 Uhr rief die Arbeit und auch da konnte ich nicht viel anstellen, schreib technisch.

Doch dann fand ich heraus, dass ich mit meinem Telefon diktieren kann. Was heißt herausfinden, ich wusste das schon länger aber ich habe so nie wirklich genutzt. So sitze ich jetzt hier und falte Servietten und diktiere nebenher meinen jetzigen Blogeintrag. Klar gibt es jetzt viel was noch zu überarbeiten ist, aber es geht zum Glück relativ schnell und ich kriege Worte aufs Papier, ohne dass ich meine Hände benutzen muss.

Nachdem ich das jetzt rausgefunden habe, werde ich vielleicht die nächsten Tage versuchen mehr zu diktieren und somit mir einen kleinen Puffer zu verschaffen, auch wenn ich noch nicht sicher bin, wie das Ganze am Ende aussieht und wie viel ich damit überarbeiten muss. Doch ich könnte mir vorstellen, dass es gerade für das Oma-Projekt, wirklich gut funktionieren könnte, da ist ja wirklich alles aus meiner Sicht erzählt ist.

Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren sobald ich wieder zu Hause bin, vielleicht schaffe ich ja heute Abend noch das ein oder andere Ereignis. Das war’s jetzt erstmal von mir und ich berichte später wie lange das Überarbeiten gedauert hat und wie viel Wörter ich denn jetzt an Tag 10 zusammen bekommen habe.

https://nanowrimo.org/stats

So ich habe das Ganze jetzt mal so weit überarbeitet und es hat nicht so viele Fehler gemacht wie ich gedacht habe. Klar Kommas und Absätze, sowie Satzzeichen sind die größten Fehler, aber das geht gut zu überarbeiten. Ich werde es die nächsten Tage weiter versuchen mit dem diktieren mal sehen wie weit es mich bringt!

Marie

Wörter geschrieben bis zum 10. November: 8922 Wörter

Wörter hinter dem Tagesziel: 7748 Wörter

2 Gedanken zu „Nano Update: ein Drittel ist um!“

  1. Das mit dem Diktieren klingt spannend. Bin neugierig, ob das hilft oder doch eher kompliziert ist. Man spricht ja doch anders als ma schreibt.
    Grüße, Katharina

    Liken

    1. Ich bin immer noch am Probieren, aber ich denke das es wirklich hilft und auch die Zeit, die ich mehr zum überarbeiten brauche scheint es wert zu sein. Ich werde dich auf dem Laufenden halten.

      Gefällt 1 Person

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